| VISION VON DER GROSSEN ERNTE Diese Erweckung wird in ihrer Folge einige radikale Veränderungen für die Kirche und die Welt nach sich ziehen. Wer sich von Gott gebrauchen lassen will, muß diese Veränderungen verstehen. Wer den Herrn treu sucht und seinem Willen gehorcht, für den stellt diese Vision keine Unterbrechung des natürlichen Gangs der Ereignisse dar. In seinen Augen werden diese Dinge wie in einem Fluß geschehen, in dem der Heilige Geist ihn zu hellerem Licht und größerer Vertrautheit mit Gott leitet. Wer es sich in seinen momentanen Lebensumständen gemütlich eingerichtet hat und sich nicht verändern will, geht schweren Zeiten entgegen. Ich bitte euch in Offenheit und betend über das folgende nachzudenken. Einige der Aussagen mögen euch vielleicht im Moment noch nicht ansprechen, aber ich glaube, das wird sich ändern. Wenn ihr euch in Zukunft an sie erinnert, wird dadurch Friede und Zuversicht in eure Herzen einkehren. Nun die Vision: Für die bevorstehende Ernte bereitet der Herr ein großes geistliches Netz vor, das den kommenden Fang fassen kann. Dieses Netz entsteht dadurch, daß sein Volk sich zusammenfügen läßt. Je intensiver die Kommunikation, je stärker die Beziehungen zueinander sind, desto fester wird auch das Netz sein. Dies gilt nicht nur für die Mitglieder einer Gemeinde vor Ort, sondern auch zwischen Diensten und Gemeinden verschiedener Städte, Länder und Kontinente. In Epheser 4,1516 wird dieses Prinzip beschrieben: Laßt uns ... in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus. Aus ihm wird der ganze Leib gut zusammengefügt und verbunden durch jedes Gelenk des Dienstes, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teiles... Ein Gelenk ist selbst kein Teil, aber in ihm kommen zwei oder mehr Teile zusammen. Momentan wird durch den Heiligen Geist sehr viel zusammengefügt, und das wird sich in naher Zukunft auf allen Ebenen noch weiter verstärken. Der Geist bringt Pastoren dazu, sich mit anderen Pastoren zu treffen, Propheten mit anderen Propheten, Apostel mit anderen Aposteln, ja selbst ganze Gemeinden verschiedenster Strömungen beginnen, sich gegenseitig zu besuchen und Beziehungen zueinander aufzubauen. Dies ist das Werk des Herrn. Einige dieser Treffen scheinen nur wenig ergiebig zu sein, weil die Tagesordnungen schlecht geplant sind, aber auch sie werden Früchte tragen, und Kontakte werden geschaffen. Sehr bald wird die Gegenwart des Herrn in diesen Treffen negative Meinungen und Vorurteile durchbrechen und die Mauern, die uns von Einheit untereinander und mit Jesus abhalten, niederreißen. Seine Gegenwart wird in gemeinsame Anbetung und in Einheit führen, wie sie im Psalm 133 beschrieben ist. Wenn wir Jesus, das Haupt, mit unserer Anbetung salben, wird das öl bis zum Saum seines Gewandes fließen und den ganzen Leib bedecken. Der Heilige Geist beginnt damit, diese Barrieren zuerst unter den Leitern niederzureißen, weil sie dort meistens ihren Anfang nehmen und am stärksten ausgebildet sind. Wenn in diesem Bereich die Mauern niedergerissen werden, kann der ganze Leib zusammenfinden. Wenn sich die Leiter diesen Veränderungen widersetzen, wird der Herr die Veränderung in den Gemeinden fortsetzen. Diese Gruppen werden beginnen, zu anderen Gliedern des Leibes Christi Beziehungen aufzubauen, ungeachtet des Widerstands und der Warnungen der Pastoren. Einige Pastoren werden von ihren Ämtern enthoben werden. Einige werden ihr Herz dadurch so verhärten, daß sie Gegner Gottes werden und ihm bis zum Ende widerstehen. Die meisten werden eine Veränderung erleben und über ihren Widerstand Buße tun. Weil der Fischzug so ungeheuer groß ist, wird das Netz viele Male reißen und muß deshalb ständig neu geflickt werden. Der Herr gebraucht einen großen Teil der gegenwärtigen Spannungen innerhalb des Volkes Gottes dazu, um diejenigen vorzubereiten, deren Aufgabe während der Ernte fast ausschließlich darin bestehen wird, dieses große Netz auszubessern und zusammenzubinden. Diese Friedensstifter werden großen Anteil am Aufbau des Netzes sowie an der Effektivität der gesamten Erweckung haben. Wer ständig von Konflikten bedrängt wird, soll durch das Wissen getröstet werden, daß er für eine große Aufgabe zugerüstet wird. Einige von denen, die in der Vergangenheit von Gott mächtig gebraucht wurden, sind entweder durch die Betonung bestimmter lehrmäßiger Aspekte zu unflexibel geworden oder zu sehr mit geistlichen lsmaels beschäftigt, um an dieser Erweckung noch teilnehmen zu können. Andere wiederum werden versuchen, auch bei diesem Fischzug mitzuhelfen, aber ihre Beziehungen untereinander sind so oberflächlich, daß sie schon sehr bald aus dem Gefüge des Netzes herausgerissen werden. Weiterhin werden Christen, die nur durch eine bestimmte Lehre zusammengehalten werden oder sich um bestimmte Persönlichkeiten versammeln, schnell hinweggerissen werden. Nur die, die von und durch Jesus allein zusammengefügt werden, können dem Druck standhalten, den diese Ernte auf die Gemeinde legen wird (Kolosser 1,17). Die Erlösung so vieler wird Anlaß zu großer Freude geben. Doch werden die vielen neu Gewonnenen mit all! ihren Problemen auch einen außerordentlichen Druck auf die Gemeinschaft und ihre Mitarbeiter bringen. Die Einheit untereinander muß sehr stark sein, um diesem Druck standhalten zu können. Wer es nicht gelernt hat, das sanfte Joch des Herrn auf sich zu nehmen und der Versuchung zu widerstehen, die Lasten selbst tragen zu wollen, wird zusammenbrechen. In der Vorbereitung auf diese Ernte wird das Einhalten der Sabbatruhe große Bedeutung gewinnen. Achtet auf dieses Wort! Ein großer Teil derer, die jetzt für Christen, ja sogar für geisterfüllte Christen gehalten werden, sind noch nie richtig zum Herrn hingeführt worden. Sie wurden zu einer Kirche, einer Person, einer Lehre oder einer bestimmten geistlichen Strömung geführt, aber nicht zum Herrn. Einige von ihnen werden sich für besonders wichtige Bindeglieder in diesem Netzwerk halten, aber im Endeffekt werden sie selbst ein Teil der Ernte sein, indem sie ganz neu mit Jesus, dem richtigen Fundament, beginnen. Zu dieser Gruppe von Menschen gehören auch viele weithin bekannte Leiter und Pastoren. Die Demut, mit der sie in dieser Situation handeln, wird Unzählige dazu bringen, ihre eigene Beziehung zum Herrn zu hinterfragen und zu stärken. Viele Konfessionen, überregionale Dienste und geistliche Strömungen werden sich allmählich auflösen und diese Verbindungen mehr und mehr lockern auch die, die für eine bestimmte Zeit Gottes Absichten dienten , um ihren Platz in diesem großen Netz zu finden, das der Herr dabei ist zu knüpfen. Weil diese neue Entwicklung größere Intensität und Substanz haben wird, werden die alten Verbindungen in manchen Fällen einfach nicht mehr beachtet oder schlichtweg vergessen werden und allmählich verschwinden. Für andere wiederum wird die Trennung schmerzhaft sein, weil sie von denen verfolgt und abgelehnt werden, die unverständig sind. Doch von wem verlangt wird, vieles zurückzulassen, der wird bald ein Vielfaches von dem erhalten, was er aufgegeben hat. Einige Leiter werden ihre Organisationen auflösen, da sie erkannt haben, daß sie in Gottes Plan keine Rolle mehr spielen. Andere überlassen ihre Organisationen einfach der Selbstauflösung. Letztendlich werden sich alle verschiedenen Dienste und Strömungen, die eine eigene Identität haben, auflösen zugunsten einer einzigen Identität, nämlich der, Christen zu sein, die an der großen Ernte teilhaben. Städte und Dörfer werden von jeweils einer Gemeinde umfaßt werden. In ihr werden Leiter und Pastoren der verschiedensten geistlichen Strömungen zusammenarbeiten. Wie sich diese Gemeinden und die verschiedenen anderen Gemeinschaften vereinigen, um in Harmonie auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, wird in den Augen der Welt ein Wunder sein. Der Herr wird diese Gemeinden mit großer Weisheit und Unterscheidungsfähigkeit ausstatten, aber es wird nicht den leisesten Zweifel darüber geben, daß Jesus das Haupt dieser Kirche ist. Die bevorstehenden Ereignisse werden zu gewaltig sein, um von irgendeinem Menschen oder von einem Ältestenrat gesteuert oder verwaltet werden zu können. Das Ziel des Herrn in der Vorbereitung auf die Ernte heißt: Zusammenfügen und nicht: Trennen. Der Abbau von Organisationen und die Auflösung verschiedenster Arbeiten wird für die treuen Diener Gottes eine positive und freudige Erfahrung sein. Sie lassen nicht nur etwas zurück, sondern gehen auf eine viel gewaltigere Aufgabe zu. Wer begonnen hat, die Arbeit des Herrn mehr zu verehren als den Herr er Arbeit, wird in Schwierigkeiten kommen. Aber auch die meisten von ihnen werden durch die kommende mächtige Salbung Befreiung erfahren. Wer den Eindruck hat, er sei gerufen, Bestehendes anzugreifen und Altes niederzureißen, ist nicht vom Herrn gesandt. In der Kirche werden viele solche Stolpersteine herumliegen, die immer wieder Verwirrung und Zerstörung auslösen. Sie werden sich selbst für Propheten halten, deren Mission dann besteht, zu beurteilen und zu befreien. Die Gemeindeleiter müssen dann ihrer Unterscheidungsfähigkeit vertrauen und diese Stolpersteine entfernen. Eine Vielzahl von Propheten, Lehrern, Pastoren und Apostel, ausgestattet mit dem Geist des Pinhas, wird aufstehen und sich klar von den Stolpersteinen unterscheiden. Genauso, wie der Sohn Eleasars Ungerechtigkeiten im Lager des Herrn nicht ertragen konnte, wird dieser Dienst des Pinhas Gemeinschaften und manchmal ganze Nationen vor den Seuchen retten, die die Erde heimsuchen werden. Sie werden vom Eifer des Herrn für die Reinheit Seines Volkes getrieben sein. Ihre Mission wird darin bestehen, das Werk des Herrn zu retten und zu bewahren und nicht, niederzureißen, wie das die Stolpersteine tun. Eine Zeitlang wird der Zustrom der Menschen so groß sein, daß nicht einmal dieses große Netz alle auffangen kann. Auch viele der bestehenden Werke und Konfessionen werden durch diesen Zustrom zunächst stark wachsen. Deswegen werden sie auch behaupten, sie seien sowohl der Grund als auch das vorrangige Ziel dieser Erweckung. Diese Selbsttäuschung wird jedoch nicht lange Bestand haben, denn gleichzeitig mit der Ernte wird eine schwere Zeit der Prüfung und des Leids in die Welt kommen und diese Organisationen schließlich alle vernichten. Dies ist das Urteil des Herrn über alle Arbeiten, die nicht Er selbst autorisiert hat. Ein großes Meer, eine Unmenge von Menschen, die von ihnen kontrolliert und beherrscht werden wollten, werden sich erheben und diese Institutionen zerstören. Es wird auch immer mehr Kriege geben. Bisweilen wird es auch einen begrenzten nuklearen Schlagabtausch geben, meistens zwischen Ländern der Dritten Welt. Während des Zeitraums, den diese Vision umfaßt, werden jedoch bei weitem mehr Menschen durch Seuchen und Naturkatastrophen umkommen als durch Kriege. Die Grundfesten der zivilisierten Welt werden erschüttert werden und abbröckeln. Selbst die stabilsten Regierungen auf Erden werden ihre Autorität und die Kontrolle über das Volk verlieren. Schließlich wird es schwierig sein, irgend jemanden zu finden, der Autorität ausüben kann. Infolgedessen wird eine Welle lähmender Angst über die Welt hinweggehen. Überall wird der Mob auf die Straße gehen und alles zerstören, was sich ihm in den Weg stellt. In besonderer Weise wird er es auf die Infrastruktur etablierter kirchlicher Institutionen und öffentlich bekannter christlicher Werke abgesehen haben, die dadurch fast über Nacht verschwinden werden. Heidnische Religionen, Sekten und Zauberei werden sich wie Seuchen ausbreiten, aber auch sie werden zur Zielscheibe des Mobs. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Autorität der Regierungen in einem Ausmaß ausgehöhlt oder zusammengebrochen sein, daß Lynchjustiz und von den tobenden Massen ausgeführte Massenexekutionen von den Regierenden ignoriert werden. Furcht und tiefe Finsternis werden die Erde überziehen, aber dadurch leuchtet die Herrlichkeit, die den Heiligen erscheint, nur um so heller. Große Menschenmassen werden dem Herrn zuwandern, und der Zustrom wird an manchen Orten so stark sein, daß auch sehr junge Christen große Gemeinschaften von Gläubigen leiten werden. Arenen und Stadien werden allabendlich überfüllt sein, weil die Gläubigen die Apostel und Lehrer hören wollen. Zu dieser Zeit werden nur noch wenige christliche Gemeinden und Gemeinschaften für sich allein bleiben oder vom Ganzen unabhängig sein. Viele Älteste und Pastoren werden zwar einen festen Wohnsitz haben, aber die Gruppen, die sie betreuen, werden ständig wechseln. Einige von diesen Gemeinschaften müssen fortziehen, weil sie verfolgt werden, andere, weil der Herr sie zerstreut, damit sie seine Botschaft wie Samen aussäen. Gegen Ende des Zeitraums, den diese Vision umspannt, wird der Leib Christi wie ein großer, mächtiger Strom sein, der sich so frei und ungehindert bewegen wird wie der Wind. An einem Tag werden Treffen in großen Hallen und Stadien stattfinden, am folgenden Tag dann wieder im Stadtpark oder in Privathäusern. Große Versammlungen, bei denen die ganze Stadt auf den Beinen ist werden spontan entstehen. Ungewöhnliche Wunder werden die Regel sein, und solche, die heute noch die Ausnahme sind, werden dann ganz selbstverständlich schon von jungen Gläubigen gewirkt werden. Den Heiligen werden Erscheinungen von Engeln vertraut sein, und manchen wird für längere Zeit die sichtbare Herrlichkeit des Herrn im Gesicht anzusehen sein, während die Kraft Gottes in besonderer Weise durch sie wirksam ist. Der Herr wird Treffen von Aposteln, Propheten, Pastoren und Ältesten einberufen und mächtig gebrauchen, jedoch ohne daß sich diese konfessionell entwickeln oder in irgendeiner Weise vom Rest des Leibes abspalten. Ihre Einheit begründet sich allein auf Jesus, und er allein wird das Haupt seiner Kirche sein. Schließlich wird die Gegenwart des Herr während dieser Erweckung so gewaltig sein, daß alle ihre Kronen ihm zu Füßen legen werden, wie die vierundzwanzig Ältesten, die im Buch der Offenbarung beschrieben werden; geistliche Anmaßung wird unvorstellbar sein. Die Leiter werden am demütigsten von allen sein. Sollte irgend jemand eine Leiterposition ohne Berufung beanspruchen wollen, wird dies offensichtlich sein. Die Leiter dieser Bewegung werden wahre Diener sein und sich nicht um ihr Ansehen oder ihre Position kümmern. Ihre Demut wird sie für eine Welle geistlichen Wassers nach der anderen öffnen. Er wird bei den Demütigen im Lande wohnen. Diese Ernte wird so groß werden, daß niemand auf den Gedanken kommt, zurückzublicken und sie mit der frühen Christenheit zu messen. Jeder wird sagen, daß sich der Herr den besten Wein zweifellos bis zum Schluß aufgehoben hat. Die frühe Kirche war wie eine Opfergabe der Erstlingsfrüchte, und dies wird in der Tat die Ernte davon sein! Von dem Apostel Paulus sagt man, er habe die Welt auf den Kopf gestellt. Von den Aposteln, die bald gesalbt werden, wird man sagen, sie haben eine auf dem Kopf stehende Welt wieder auf die Beine gebracht. Nationen werden erzittern, wenn ihr Name genannt wird. Diese Männer und Frauen werden ihren Erfolgen selbst nur wenig Aufmerksamkeit schenken. Weil in ihnen eine Liebe zu dem brennt, der durch sie wirkt, und ein Eifer für die Anerkennung dessen zu arbeiten, was ER vollbracht hat. Genau wie Jesus, werden sie in die Berge fliehen, wenn die Menschen versuchen, sie zu krönen oder auf irgendeine Weise zu erheben Ihre Größe und Autorität wird ihnen nicht durch Menschen, sondern durch Gott allein verliehen werden. Dies ist eine Warnung, da die Menschen in diesen Tagen nach jemandem suchen werden, der die Autorität ergreifen kann! Wer regiert wirklich, wenn die Menschen dich zum König krönen? Die Autorität, die der Herr errichten wird, wird sich von all dem unterscheiden, was sich sein Volk zum jetzigen Zeitpunkt vorstellen kann. Versucht nicht zu herrschen, dient einfach nur! Dadurch wird seine Autorität aufgerichtet und die Ordnung mehr und mehr im Frieden wiederhergestellt werden. Ich glaube nicht, daß mit diesen Worten angemessen zum Ausdruck gebracht werden kann, wie unglaublich und gewaltig die Ereignisse wirklich sein werden weder das Chaos, noch das Wirken des Heiligen Geistes. über die Entrückung oder die Wiederkunft des Herrn habe ich meine eigenen Gedanken, die Vision jedoch hat darauf nicht Bezug genommen. Was mir erlaubt wurde vorherzusehen, endete in einem wachsenden Chaos, aber auch in einer immer mächtiger werdenden Erweckung. In Zukunft werden vom Thron Gottes bestimmte Worte und Ermahnungen mit großer Autorität ausgehen, um seine Gemeinde auf die vor ihr liegende Zeit vorzubereiten. Ich behaupte nicht, daß diese Aufzählung vollständig ist, doch ich glaube, daß folgenden Punkte von Gottes Propheten und Lehrern bald verstärkt betont werden: 1. Baut auf das einzig gültige Fundament: Jesus selbst! 2. Reißt die Mauern und Barrieren nieder, die uns voneinander und von Gott trennen! 3. Haltet die Sabbatruhe des Herrn heilig! 4. Achtet sorgsam darauf, daß die geistliche Vorbereitung ihre Entsprechung im Natürlichen findet! Wer Schätze hortet oder es nicht lernt, großzügig zu geben, wird über seinen irdischen Geschäften eine wachsende Krise heraufbeschwören. So züchtigt der Herr, um zu befreien. Wer treu ist und gerne gibt, mag vielleicht such in Krisensituationen kommen; dies soll jedoch dazu dienen, ihn auf seine Aufgabe vorzubereiten, in Zukunft viele zu versorgen. Denkt dabei an Josef! Manche werden den Eindruck haben, sie sollten nur in bestimmte Gebiete reisen und angesichts von AIDS mehr und mehr die Reinheit betonen. Dies kann hilfreich sein, aber es gibt nur eine Befreiung vom Urteilsspruch Gottes die Befreiung in Christus. Geistliche Reinheit ist viel wichtiger als die natürliche, und nur sie allein kann uns vor AIDS oder irgendeiner Seuche schützen. 5. Die Gerechten werden aus Glauben leben nicht aus Angst! Dies geschieht jedoch sehr häufig, ehe der Herr ein großes Werk beginnt. Eine mächtige Offenbarung des wahren Glaubens steht uns bevor; diese Offenbarung wird uns in jenen Zeiten sehr wesentlich sein, damit wir überhaupt richtig dienen können. Manche werden gerufen werden, sogar in Gebiete zu gehen, diese zu betreten sich sogar Engel fürchten. Seid euch dessen bewußt, daß der, der in uns ist, viel größer ist, als der, der in der Welt ist. Die Gefäße, die er jetzt zubereitet, werden mit einer Kühnheit und einem Vertrauen leben daß die vor Angst erstarrte Welt in Erstaunen versetzt wird. Je mächtiger die Gegenwart des Herrn, desto stärker unser Glaube! Wahrer Glaube besteht darin, den zu erkennen, an den wir glauben. Wer den Herrn wirklich fürchtet, wird nichts und niemand anderen fürchten. In diesen Tagen werden viele tagtäglich mit Zeichen und Wundern leben. Es wird für sie so normal werden wie das Manna für das Volk Israel in der Wüste. Der Herr wird noch nie dagewesene Wundertaten, die sogar die biblischen Wunder bei weiten überragen werden, für sein Volk vollbringen. Sie werden völlig natürlich erscheinen, weil! uns die Gegenwart des Herrn stärker bewußt sein wird als die Wunder, die er vollbringt. 1n diesen Tagen wird er seinem Volk sehr nahe sein. 6. Der Herr wird uns sehr bald sein Wort und seine Absichten in einem Ausmaß verstehen lassen, wie wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können. Die Gaben und Dienste werden mit wachsender Autorität ausgeübt werden, weil das Vertrauen mit der Erkenntnis größer werden wird. Die geistliche Welt wird für die Gemeinde Jesu viel realer werden als die natürliche. Wenn im Volk Gottes das richtige Fundament gelegt worden ist d.h.: unsere Einheit mit Jesus und unsere Hingabe an ihn , wird der Geist der Offenbarung ausgegossen werden wie noch nie zuvor, Widersteht diesem Werk des Herrn nicht. Trachtet danach, eure Beziehung zu ihm zu intensivieren, und öffnet euch für eure Geschwister im Leib Christi. Streckt euch nach ihnen aus und reißt die Mauern zwischen euch nieder. Der Herr wir sein Volk befähigen, diese Spaltungen zu überwinden und ihn in Einheit anzubeten. Wenn der Herr immer größer wird in unserem Leben, werden wir uns mehr und mehr fragen, weshalb wir all den Dingen, die wir für so wichtig hielten und die oftmals zwischen uns standen, eine so große Bedeutung beigemessen haben. Wenn diese letzte Schlacht beginnt, werden wir oft erstaunt und beschämt erkennen, wer alles an unserer Seite mitkämpft. Demütigt euch unter seine mächtige Hand, damit ihr an dieser gewaltigen Erweckung teilhaben könnt. Wer alles hingibt und leer wird, wer seinen persönlichen Ehrgeiz aufgibt und bereit ist, sein Ansehen zu verlieren, wer Ablehnung und Unverständnis geduldig trägt, der wird bald mit der Botschaft des Königs die Welt aus den Angeln heben.
Quelle: Endtime Prophetic Vision A VISION OF THE HARVEST Auf Deutsch erschienen in: |