| DAS SCHWERT UND DER SPEER Während ich in Stille auf den Herrn wartete, transportierte mich der Geist Gottes plötzlich und ohne Vorwarnung in eine lebhaften Trance. Ich hörte den Klang von etwas, das genau über meinem Kopf herum gewirbelt wurde. Schnell öffnete ich meine Augen und der Herr selber stand mit einem glänzendem, messerscharfen Schwert in seiner Hand über mir. Während der Herr das Schwert extrem schnell, lediglich ein paar Zoll über meinem Kopf herum wirbelte, war das zischende Geräusch extrem laut zu hören. Ich konnte den Wind spüren, der durch die Klinge des Schwertes erzeugt wurde und verstand, daß ich nicht zu versuchen brauchte meinen Kopf zu erheben. Der Herr sagte: Ja! Du mußt in einer Haltung von Demut bleiben. Das ist die einzige Art und Weise wie du deinen Kopf bei all dem, was kommen wird, behalten kannst. Dann schleuderte der Herr mit einer schnellen Bewegung das wirbelnde Schwert in den Boden nahe bei meinen Füßen. Jedoch wurde das Schwert zu meiner völligen Überraschung in dem Moment in dem es in den Boden hineinstieß zu einem langen, scharfen Speer. Die Wucht hatte den Speer in den Boden getrieben, so daß er vom Aufprall vibrierte. Der Klang der Vibration war sehr eigentümlich. Gott sagte: Schenke dem Beachtung, bei welchem Winkel der Speer in den Boden gestoßen ist. Er war bei einem Winkel von 45 Grad aufgestoßen. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, daß es etwas mit Gericht und Erbschaft zu tun hatte. Dann sagte der Herr: Die Beauftragung des Schwertes und des Speeres ist gekommen! Ich bat: Oh Herr, was bedeutet das? Bitte gewähre mir Verständnis! Er erwiderte: Ich rufe die Zadok-Priesterschaft hervor. Sie werden dazu ernannt und gesalbt, um Fleischlichkeit in der Gemeinde der modernen Zeit zu konfrontieren. Ich wußte, daß Zadok jene meint, die gerecht sind und wurde an die Warnung, die in 1. Petrus 4,17 dargelegt wird, erinnert: Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Was aber, wenn es zuerst bei uns anfängt, wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen? Auf ähnliche Weise sagt Gott in Jeremia 25,29: Denn siehe, bei der Stadt, über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich Unheil zu wirken, und solltet ihr etwa ungestraft bleiben? Ihr sollt nicht ungestraft bleiben, denn ein Schwert rufe ich herbei über alle Bewohner der Erde, spricht der Herr der Heerscharen. Der Herr wies mich auf 4. Mose 25,15 hin: Und Israel blieb in Schittim. Und das Volk fing an Unzucht zu treiben mit den Töchtern Moabs; und diese luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter ein, und das Volk aß und warf sich nieder vor ihren Göttern. Und Israel hängte sich an den Baalpeor. Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel. Und der HERR sprach zu Mose: Nimm alle Häupter des Volkes und hänge sie dem HERRN auf vor der Sonne, damit die Glut des Zornes des HERRN sich von Israel abwende. Und Mose sagte zu den Richtern Israels: Erschlagt sie, jeder seine Leute, die sich an den Baalpeor gehängt haben! Und siehe, ein Mann von den Söhnen Israel kam und brachte eine Midianiterin zu seinen Brüdern vor den Augen Moses und vor den Augen der ganzen Gemeinde der Söhne Israel, als diese am Eingang des Zeltes der Begegnung weinten. Und als der Priester Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, das sah, stand er aus der Mitte der Gemeinde auf und nahm einen Speer in seine Hand; und er ging dem israelitischen Mann nach in das Innere des Zeltes und durchbohrte die beiden, den israelitischen Mann und die Frau, durch ihren Unterleib. Da wurde die Plage von den Söhnen Israel zurückgehalten. Und die Zahl der an der Plage Gestorbenen war 24.000. Und der HERR redete zu Mose und sprach: Der Priester Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat meinen Zorn von den Söhnen Israel abgewendet, indem er in meinem Eifer mitten unter ihnen geeifert hat. So habe ich die Söhne Israel in meinem Eifer nicht vernichtet. Darum sprich: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens. Und ihm und seinen Nachkommen nach ihm wird ein Bund ewigen Priestertums zuteil werden, weil er für seinen Gott geeifert und für die Söhne Israel Sühnung erwirkt hat. Und der Name des getöteten israelitischen Mannes, der mit der Midianiterin getötet wurde, war Simri, Sohn des Salu, der Fürst eines Vaterhauses der Simeoniter; und der Name der getöteten midianitischen Frau war Kosbi, Tochter des Zur; er war Stammhaupt eines Vaterhauses unter den Midianitern. In dieser Passage der Schrift entdecken wir das Gericht Gottes gegen die Bösen, die es vor seinem Volk tun. Im Neuen Testament werden wir gewarnt, nicht dieselben Fehler zu machen. Wir umschreiben, was Paulus sagt in 1. Korinther 10,612: Durch diese Dinge werden wir gewarnt, damit wir nicht nach bösen Dingen verlangen, wie es jene gelüsterte und wir auch keine Götzendiener, wie einige von ihnen es wurden, werden. Die Schrift warnt uns: Das Volk setzte sich nieder zu essen und zu trinken, und dann standen sie auf, um in Anbetung des goldenen Kalbes zu tanzen. Eine andere Schriftstelle, die für uns aufgeschrieben wurde, zeigt uns was geschieht, wenn einige von ihnen mit den Frauen anderer Männer sündigten: Dann fielen 24.000 an einem Tag. Und laßt uns auch nicht die Geduld des Herrn versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Bissen durch Schlangen starben. Murrt auch nicht gegen Gott und sein Handeln an euch, wie einige von ihnen murrten, so daß Gott seinen Engel sandte, der sie umbrachte. All dieses aber widerfuhr jenen als Beispiel und ist für uns zur Ermahnung geschrieben worden, um uns davor zu warnen, dieselben Dinge zu tun, und um von ihnen zu lernen in diesen letzten Tagen, in denen das Ende naht. So seid vorsichtig, wenn ihr denkt: Oh, ich würde mich niemals so verhalten. Laßt euch dies eine Warnung sein. Denn auch ihr könnt in Sünde fallen. In Psalm 106,2831 wird berichtet: Und sie hängten sich an Baal Peor und aßen Schlachtopfer der Toten. So erbitterten sie IHN durch ihre Taten, sodaß eine Plage unter ihnen ausbrach. Da stand Pinhas auf und übte Gericht und die Plage wurde abgewehrt. Und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet auf alle Geschlechter hin bis in alle Ewigkeit. Also wer oder was ist der Baal von Peor? Baal-Peor bedeutet Herr der Lücke oder Herr des Lochs. Das ist der Name, der dem falschen Gott, der bei Peor durch extreme Unmoral und ausschweifende Riten angebetet wurde, gegeben worden war. Baal-Peor repräsentiert eine sehr böse Form von sexuellem Götzendienst. Diese ist eine der stärksten Formen von Irrglauben und von Täuschung, die sexuelle Perversion und Götzendienst miteinander verbindet. Es ist eine extrem zerstörerische Kombination: Ein religiöser Geist verbindet sich mit einem perversen, sexuellen Geist, die sich beide an das fleischliche Verlangen des gefallenen Menschen wenden. Der Geist der Wahrheit wird viel benötigte Offenbarung für uns freisetzen, wenn wir uns die Bedeutung von Namen und Orten, die in dieser frostigen Episode beteiligt waren, ansehen. Zuerst schauen wir auf Pinhas, den Sohn Eleasars und den Enkelsohn von Aaron. Sein Name bedeutet: Mund von Messing, was von Aufrichtigkeit und Ernsthaftigkeit bezüglich des Aussprechens der Dinge Gottes spricht. Der Name seines Vaters Eleasars bedeutet: Gott hat geholfen, und der Name seines Großvaters Aaron bedeutet: Lichtträger. Gott richtet jene auf, die kühn die Wahrheit aussprechen und gegen die Bosheit aufstehen werden. Er wird mit ihnen stehen und ihr Helfer sein und sie werden als die Lichtträger bekannt sein. Erinnert euch, Jesus ermahnte uns, unser Licht vor den Menschen scheinen zu lassen (Matthäus 5,48). Schittim bedeutet Akazienhain. Zu vielen Zeiten in der israelischen Geschichte war es dieser Ort, an dem Gott sie aufforderte, Entscheidungen zu treffen. Akazienholz scheint ein Typus für die Natur des Menschen zu sein. Der Akazien- oder Schittimbaum wurde benutzt, um viele der Möbel der Stiftshütte zu bauen. Es wird gesagt, daß mit diesem Holz sehr schwer zu arbeiten ist. Es ist extrem hart und knorrig. Nichtsdestoweniger ist es auch eines der unzerstörbarsten und haltbarsten Arten von Holz. Mose instruierte die Meisterhandwerker, dieses Holz mit reinem Gold zu überziehen. Zu mir spricht das von der Gnade Gottes, die allein verändern kann und die in das Leben von jemanden kommt. Es war an diesem Ort von Schittim, dem Akazienhain, an dem die Israeliten viele ihrer Entscheidungen trafen. Das Gleiche gilt für heute: Gott ruft uns dazu auf, viele Entscheidungen an den harten, verdrehten und schwierigen Orten unseres Leben zu treffen. Moab spricht von Inzest. Die buchstäbliche Bedeutung von Moab ist von seinem Vater. Die Nation fing mit dem betrunkenen Inzest zwischen Lot und seiner ältesten Tochter an. Die Nation Moab stammt vom Sohn Lots ab. Beachte im 4. Mose 25,6, daß die Frau als midianitische Frau identifiziert wurde. Das Wort Midian spricht von Unfrieden und Streit. Der Mann, der dafür verantwortlich war, diese Frau des Unfriedens und des Streites in das Lager Gottes hineinzubringen, wurde Simri genannt, was meine Musik bedeutet. Das spricht von einer Person, die ihr eigenes Ding dreht, also jemand, der nicht in Einheit wandeln will. Der Name der midianitischen Frau war Kosbi, was meine Lüge bedeutet. Du kannst ganz klar erkennen, daß man hier mit Rebellion und Betrug ins Gericht ging. Es ist extrem wichtig, daß wir den Zeitpunkt von Simris und Kosbis trotziger, rebellischer Tat verstehen. Genau zu diesem Zeitpunkt fand wirkliche Buße und Umkehr statt. Alle Leiter befanden sich in einer Zeit von wahrer Herzensgebrochenheit und ernsthafter, herzenserfüllter Buße. In 4. Mose 25,6 lesen wir, daß sie vor den Augen der ganzen Gemeinde der Kinder Israels, während diese am Eingang des Zeltes der Begegnung vor der Gemeinde weinten, handelten. Das ist gerade dann, wenn der Teufel am härtesten kämpfen wird, wenn die Leiter Gottes anfangen, in demütiger Buße zu weinen. Dies ist eine extrem wichtige Lektion für uns, weil die nächste große Bewegung, die durch den Leib Christi gehen wird, die von wahrer Buße und die eines herzenszerbrochenen Zurückkehrens zu Gott sein wird. Dann wird es geschehen, daß ein gemeinschaftliches Gebet von Buße, ähnlich dem Gebet Davids in Psalm 51 freigesetzt wird. Das Weinen von bußfertigen Herzen wird im ganzen Land gehört werden. Wie wir mit Tränen säen, so werden wir in Freuden ernten (Psalm 126,56). Während Israels Zeit von Umkehr machte dieser Rebell seinen Zug. Wie dem auch sei, bemerke aber, wie schnell und sicher das Gericht Gottes fiel (4. Mose 25,7). Beachte auch das Ergebnis dieser Tat von Eifrigkeit durch Pinhas (4. Mose 25,913). Er war ein Friedensstifter und kein Unruhestifter. Der Herr ist ein verzehrendes Feuer und er hat die Hitze höhergedreht. Er versucht nicht uns zu bestrafen, sondern uns zu reinigen. In Maleachi 3,17 warnt uns der Herr vor diesem kommendem Gericht: Siehe, ich sende meinen Boten und er wird den Weg vor mir her bereiten. Und der Herr, den ihr sucht, wird plötzlich zu seinem Tempel kommen, und sogar der Engel des Bundes, an dem ihr Gefallen habt, siehe, ER kommt, spricht der HERR der Heerscharen. Aber wer kann den Tag Seines Kommens ertragen? Und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer eines Schmelzers und wie das Laugensalz von Wäschern. Er wird wie ein Schmelzer sitzen und das Silber reinigen und er wird die Söhne Levi reinigen und sie läutern wie Gold und Silber, so daß sie dem Herrn Opfergaben in Gerechtigkeit darbringen. Dann wird die Opfergabe Judas und Jerusalems dem HERRN angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit und wie in den Jahren der Vergangenheit. Und ich werde an euch herantreten zum Gericht, und werde ein schneller Zeuge gegen Zauberer, gegen Ehebrecher, gegen falsch Schwörende und gegen solche, die den Lohn des Tagelöhners drücken, gegen die, die Witwen und Waisen unterdrücken und den Fremden wegdrängen, sein, weil sie mich nicht fürchten, spricht der HERR der Heerscharen. Denn ich bin der HERR und ich verändere mich nicht, daher seid ihr nicht vertilgt worden, oh Söhne Jakobs. Und doch seid ihr von den Tagen eurer Väter von meinen Ordnungen abgewichen und habt sie nicht gehalten. Kehrt um zu mir und ich kehre um zu euch, spricht der HERR der Heerscharen. 5. Mose 4,2324 sagt: Hütet euch, daß ihr ja nicht den Bund des Herrn eures Gottes vergeßt, den er mit euch gemacht hat, und euch ein Götterbild in der Gestalt von irgend etwas macht, das der Herr, dein Gott dir verboten hat. Denn der HERR dein Gott ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott. Der Schreiber des Hebräerbriefes führt uns diesen Vers vor Augen und erinnert uns daran, daß es eine furchtbare Sache ist, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen (Hebräer 10,31). Unser Gott ist ein eifersüchtiger Gott. Er ist unserer Liebe und Treue wert. Schauspielerei in der Gemeinde ist out. Es ist Zeit, all unsere Heuchelei aus dem Weg zu räumen. Wir sind dabei zu verstehen, daß Heiligkeit ein wirkliches Verlangen von Gott ist und nicht etwas, was wir tun oder lassen können! Jesaja 33,14 sagt: Die Sünder in Zion sind erschrocken, Zittern hat die Scheinheiligen (Heuchler) gepackt. Wer von uns kann sich bei verzehrendem Feuer aufhalten? Wer von uns kann sich bei ewigen Gluten aufhalten? Sei bereit, einer Zeit von Umbruch und Veränderung entgegen zu sehen. Das Wort Gottes wird wie Feuer kommen, um zu reinigen, und wie ein Hammer, um zu zerstören und aufzubauen. Ist nicht mein Wort wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerbricht? (Jeremia 23,29) Das Wort Gottes wird selbst zerstören, was wir aufgebaut haben, zu dem Zweck, das aufzubauen, wonach Gott verlangt, daß es gebaut wird. Die Schrift warnt uns, daß, wenn der Herr das Haus nicht baut, wir umsonst arbeiten (Psalm 127,1). Wir sollten nicht versuchen, das aufrecht zu erhalten, was Gott niederreißen möchte. Viele sagen: Oh, das ist nur die Vorstellung von Gott, wie sie im Alten Testament ist. Wie dem auch sei, dürfen wir niemals die Warnungen des Neuen Testamentes vergessen: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu schicken, und wie wünschte ich, daß es schon entfacht wäre (Lukas 12,49). Erinnere dich: Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Dieses Feuer wird die schwerfällige Schlacke aus unserem Leben entfernen, damit wir besser die Herrlichkeit des Herrn reflektieren. Niemand verlangt danach, eine Warnung bezüglich Gottes Gericht zu hören, aber es ist Zeit, aus dem Schlaf zu erwachen und für Gerechtigkeit zu wachen. Wir befinden uns in einem Zustand ernsthaften Irrglaubens und der Täuschung, wenn wir denken, daß wir fortfahren können, in Rebellion Gottes Wort gegenüber zu wandeln. Es ist ein wirklicher Fehler zu glauben, daß wir auf diese Weise leben und noch dem Gericht Gottes entkommen können. Wie dem auch sei, die Korrektur Gottes wird sehr fruchtbar in unserem Leben sein. In Sprüche 3,1112 lesen wir: Mein Sohn, verwirf nicht die Zucht des Herrn und laß dich nicht verdrießen seine Mahnung, denn wen der Herr liebt, den züchtigt er, wie ein Vater den Sohn, den er gern hat. Die korrigierende Hand von Gott Vater auf unserem Leben ist eine der größten Bestätigungen, die wir dafür bekommen, daß wir IHM tatsächlich gehören. Wenn jemand ohne die Korrektur Gottes ist, dann ist er illegitim und nicht Sohn. Der Schreiber des Hebräerbriefes ruft unsere Aufmerksamkeit in Hebräer 12,516 zu der gleichen Passage: Und habt ihr die Ermahnung vergessen, welche zu euch als zu Söhnen spricht: Mein Sohn, achte nicht gering des Herrn Züchtigung und ermatte nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst, denn wen der Herr liebt, den züchtigt er, und er straft jeden Sohn, den er aufnimmt. Wenn du Züchtigung aushältst, handelt Gott mit dir wie mit einem Sohn, denn was für ein Sohn ist das, den der Vater nicht züchtigt. Aber wenn ihr ohne Züchtigung seid, an der alle Teilhaber geworden sind, dann seid ihr illegitim und nicht Söhne. Überdies haben wir menschliche Väter gehabt, die uns korrigiert haben, und wir haben ihnen Respekt gegeben. Sollten wir nicht viel mehr bereitwillig in der Unterordnung an den Vater des Geistes und des Lebens sein? Denn tatsächlich haben sie uns nur wenige Tage so gezüchtigt, wie es ihnen am besten erschien, aber ER zu seinem Vorteil, damit wir Teilhaber seiner Heiligkeit sein können. Es scheint also keine Züchtigung gegenwärtig erfreulich zu sein, nichts desto weniger bringt sie danach die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit für jene hervor, die durch sie trainiert worden sind. Darum stärkt die erschlafften Hände und die schwachen Knie und macht gerade Bahn für eure Füße, damit das Lahme nicht abirre, sondern viel mehr geheilt werde. Jagt dem Frieden mit allem nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird, und achtet darauf, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, daß nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch beunruhige und die vielen durch diese verunreinigt werden, daß nicht jemand ein Hurer oder ein Gottloser sei wie Esau, der für eine Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte. Eine weitere Warnung wird in Hebräer 10,2639 gefunden: Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichtes und der Eifer eines Feuers, der die Widersacher verzehren wird. Jeder, der das Gesetz Moses verworfen hat, stirbt ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin. Wieviel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen den, der gesagt hat: Mein ist die Rache, ich will vergelten, und wiederum: Der Herr wird sein Volk richten. Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Gedenkt aber der früheren Tage, in denen ihr, nach dem ihr erleuchtet worden wart, viel Leidenskampf erduldet habt, als ihr teils durch Schmähungen und Drangsale zur Schau gestellt und teils Gefährten derer wurdet, denen es so erging. Denn ihr habt mit den Gefangenen Mitleid gehabt und habt den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, da ihr wißt, daß ihr für euch einen besseren und bleibenden Besitz im Himmel habt. Daher werft eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt. Denn noch eine kleine Weile und der Kommende wird kommen und nicht säumen. Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben, aber wenn er sich zurückzieht, wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben. Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen zum Verderben, sondern von denen, die da glauben zur Errettung der Seele. Wir werden gut daran tun, wenn wir die Ereignisse, die durch den Propheten Hesekiel ausgesprochen wurden, bedenken: Und er rief vor meinen Ohren mit lauter Stimme und sprach: Laß jene, die Verantwortung über die Stadt haben, nahe herankommen, jeder mit einer Waffe zum Töten in seiner Hand. Und plötzlich kamen sechs Männer aus der Richtung vom oberen Tor, das nach Norden gewandt ist, jeder mit seiner Kampfaxt in seiner Hand. Ein Mann in ihrer Mitte war mit Leinen bekleidet und hatte das Schreibzeug eines Schreibers an seiner Seite. Sie kamen herein und stellten sich neben den bronzenen Altar. Und die Herrlichkeit des Gottes Israel erhob sich von dem Cherub, über dem sie war, zur Schwelle des Tempels hin. Und ER rief dem mit Leinen bekleideten Mann zu, der das Schreibzeug eines Schreibers an seiner Hüfte hatte, und der HERR sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und zeichne ein Kennzeichen an die Stirnen der Männer, die seufzen und stöhnen über all die Greuel, die in ihrer Mitte geschehen. Und zu den anderen sprach er vor meinen Ohren: Geht hinter ihm her durch die Stadt und tötet, seid nicht betrübt und habt kein Mitleid. Schlachtet völlig Greise und junge Männer, Jungfrauen und Kinder und Frauen, aber niemandem, an dem das Kennzeichen ist, dürft ihr euch nähern! Da fingen sie bei den Ältesten an, die vor dem Tempel waren. Dann sprach er zu ihnen: Macht den Tempel unrein und füllt die Vorhöfe mit den Erschlagenen, geht hinaus! Und sie gingen hinaus und erschlugen in der Stadt. Betrachte diese anderen nüchternen Verse: Und ich werde an euch herantreten zum Gericht, und ich werde ein schneller Zeuge gegen Zauberer, gegen Ehebrecher, gegen falsch Schwörende und gegen solche, die den Lohn des Tagelöhners drücken und gegen jene, die Witwen und Waisen unterdrücken und den Fremden wegdrängen, sein; weil sie mich nicht fürchten, spricht der HERR der Heerscharen. (Maleachi 3,5) Und jener Diener, der den Willen seines Herrn wußte und sich selbst weder vorbereitete, noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden. Wer ihn aber nicht wußte, aber getan hat, was Schläge verdient, soll mit wenigen geschlagen werden. Denn jedem, dem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern. Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen, und wie wünschte ich, es wäre schon angezündet! (Lukas 12,4749) Jetzt ist es Zeit, in unserem Leben all das in Angriff zu nehmen, was im Gegensatz zum Wort Gottes steht! Wir müssen die ganze Waffenrüstung Gottes anlegen, um den Dingen, die dabei sind, sich im geistlichen Bereich zu erhitzen, begegnen zu können. Wir müssen lernen, wie man in der Kraft des Wortes Gottes steht: Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen und um Vernünfteleien niederzuwerfen und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, indem wir jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam Christi und bereit sind, allen Ungehorsam zu strafen, wenn euer Gehorsam erfüllt sein wird. (2. Korinther 10,46) Schließlich, meine Brüder, werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis in dieser Zeit, gegen die geistlichen Heerscharen von Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen könnt. So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens. Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort. (Epheser 6,16#150;17) Nun ist die Zeit, aufzuwachen und im Licht des Wortes Gottes zu wandeln. Es ist Zeit, sich mit der ganzen Dunkelheit und der Täuschung in unserem Leben auseinanderzusetzen: Die Nacht ist weit vorgerückt und der Tag ist nahe. Daher laßt uns die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichtes anziehen. Laßt uns anständig wandeln wie am Tag, nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid. Sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und treibt nicht Vorsorge für das Fleisch, damit ihr seine Lüste nicht erfüllt. (Römer 13,1214) Möge uns Gott die Gnade gewähren, IHN zu suchen, bis ER kommt und Gerechtigkeit auf uns regnet. Es ist tröstend zu wissen, daß Gottes Gerichte uns immer zur Wahrheit führen.
Quelle: www.bobbyconner.org |