Hand in Hand - Internationaler christlicher Lehr- und Hilfsdienst
Prophetien

WENN KÖNIGE IN DEN KRIEG ZIEHEN
Von Pat Cocking im September 2000

 
In einer geistlichen Vision sah ich eine Gruppe von Leuten innerhalb eines Gebäudes, die die Struktur unserer heutigen, modernen Gemeinde repräsentierten. Die Atmosphäre war mit Aktivität aufgeladen und jeder war in geschäftiges Hin- und Hertreiben verwickelt. Möbel wurden umgestellt, Stühle wurden gestapelt, neue Bilder ersetzten alte an den Wänden, neue Teppiche wurden gelegt und frische Farbe mit Spritzern von prächtigen Farben umkleideten das Gebäude mit einem aktuellen, auf den neuesten Stand gebrachten Aussehen. Viele hatten ein Gefühl von Begeisterung und Erwartung, als ob ein baldiges, großes Ereignis geschehen würde, während andere ermüdet von der vergangenen Saison der Aktivität und des Kampfes zu sein schienen. Einige schienen unsicher zu sein über die Veränderung, die gerade stattfand. Da schien es eine Menge von Konflikten inmitten dieser Aktivitäten zu geben, und dennoch fuhren die Pläne für die Veränderung des Gebäudes fort vorwärtszugehen, ohne Rückzug.

Dann sah ich den Herrn an das Gebäude auf einem großen, majestätischen, weißen Pferd heranreiten. Er saß auf dem Tier wie ein Kriegskönig. Da waren andere, die mit ihm ritten, und obwohl ich sie nicht klar sehen konnte, hatte ich den Eindruck, daß sie himmlische Heerscharen waren.

Beim Herannahen an das Gebäude schwangen Doppeltüren auf und ER betrat das Heiligtum in ehrfurchtgebietender, göttlicher Autorität. Viele standen in Ehrfurcht, als sie seine Gegenwart in dieser majestätischen und respekteinflößenden Form sahen, während andere sich der Tatsache, daß ER eingetreten war, nicht bewußt zu sein schienen.

ER zog sein Schwert aus dessen Scheide, es leuchtete und glitzerte und spiegelte eine himmlische, pulsierende Herrlichkeit wieder. ER schaute konzentriert im Raum herum auf jeden Einzelnen, um Herzen zu sehen, die auf IHN gerichtet waren (eine Zuteilung göttlicher Stärke wurde in jeden Einzelnen, der seine Gegenwart erkannte, eingeflößt). Dann erhob er sein Schwert und richtete es in einer schnellen Bewegung nach oben. Mit klaren, präzisen Worten erklärte ER: „Kommt, folgt mir in den Kampf ... jetzt ist die Zeit zu kämpfen!“

„Alle Autorität im Himmel und auf Erden ist mir gegeben worden ... laßt uns jetzt gehen und Jünger aus den Nationen machen.“ „Es gibt Schlachten, die zu gewinnen sind ... in Gerechtigkeit und in Recht werden wir Krieg führen.“ Einige schienen den Befehl sehr klar zu hören und waren eifrig dabei zu folgen, andere hörten, aber wollten die Umgebung, in der sie sich befanden, nicht verlassen, einige waren zu müde und lustlos, um zu gehen, und noch andere schienen für seine Stimme taub zu sein.

Nur wenige verließen den Raum mit IHM ... nur ein Rinnsal antwortete auf seine Stimme ... würden die anderen später folgen? ... Dann sah ich etwas, das aussah wie eine Menge, die auf Kriegspferden war. Sie ritten voll bewaffnet in himmlischer Rüstung, die auf dieselbe Weise wie das Schwert des Herrn, das ich gesehen hatte, glitzerte. Sie ritten in Rängen, wie ein Soldat, eine große und mächtige Armee ... heftig in Autorität ... es war die Armee des Herrn.

Sie gingen um zu kämpfen ... kämpfen gegen Ungerechtigkeit ... kämpfen gegen Armut, Krankheit, Gebrechen, Tod, ... kämpfen gegen jede Art von Bedrückung ... ja ... in der Autorität des Herrn ... gingen sie um zu kämpfen.

(Ende der Vision)

 
Interpretation

Die Veränderungen, die an dem Gebäude vorgenommen wurden, sind symbolisch für eine Zeit der Veränderung, in die der Leib Christi hineingetreten ist, um sich für die kommende Bewegung und die Heimsuchung des Herrn vorzubereiten. Da ist ein Gefühl von Umschwung im Leib, und Dinge werden umgestellt und umstrukturiert, wie in dem Umschwung wahrgenommen wird. Einige werden flexibel und eifrig sein, um Veränderung zu ermöglichen (erleichtern), während andere widerstehen mögen und es für sie unangenehm ist. Einige sind von der vergangenen Saison des Krieges und der Aktivität müde. Ruhe(n) im Herrn muß genommen werden, um für die nächste Heimsuchung des Herrn in seiner Gemeinde bereit zu werden. „Diejenigen, die auf den Herrn warten, werden ihre Stärke erneuern (gewinnen neue Kraft)!“ Zu Zeiten werden Konflikte und Widerstand offensichtlich sein, obgleich die übergehenden Veränderungen doch fortschreiten werden.

Die Erscheinung von Christus als ein Kriegskönig deutet auf das Kommen des Herrn zu seiner Gemeinde in der Manifestation von seiner ehrfurchtgebietenden Autorität hin. Die Vision zeigt, daß der Herr „plötzlich“ zu seinem Tempel kommen wird. „Erhebt ihr Tore eure Häupter und erhebt euch ihr ewigen Pforten, daß der König der Herrlichkeit einziehe“ (Psalm 24,7). Es ist eine Stunde, um sich für IHN vorzubereiten. In der Vision nahm IHN nicht jeder wahr. Das zeigt mir, daß Glaube erforderlich ist, um IHN in dieser kommenden Bewegung zu sehen. Das Aufgehen in den täglichen Angelegenheiten und Gemeindeaktivitäten schien die geistlichen Sinne von einigen zu schwächen. Die Taubheit läßt eine Unfähigkeit erkennen, seine Stimme zu hören oder IHN, wegen Unglaubens, anzuerkennen.

Die engelhaften Heerscharen, die IHN begleiteten, sprechen von engelhaften Heimsuchungen in dieser nächsten Bewegung, die dem Leib Christi helfen werden, in den Kampf hinein freigesetzt zu werden. Ich hatte das Gefühl, daß diese besonderen Engel, die Christus begleiteten, Kriegsengel waren. Sie werden den Heiligen dienen, wenn wir dem Herrn in den Kampf folgen.

Die Betonung des Schwertes deutet in der Vision auf die Erhöhung der autoritativen Macht des Wortes Gottes in dieser kommenden Bewegung hin. Das Wort Gottes wird mit einer himmlischen und göttlichen Ehrfurcht ausgeführt werden. Die Autorität des Wortes (Jesu) wird in jene, die in seiner Gegenwart stehen, hineingelegt werden und in jene, die die Stunde seiner Heimsuchung erkennen. Dieser Teil der Vision spricht von der potentiellen Ermächtigung, die der Leib Christi empfangen wird, um herrliche Werke, Zeichen und Wunder in den Tagen der Ernte zu wirken.

Der Aufruf an den Leib Christi, in den Krieg zu gehen, spricht von einem gemeinschaftlichen, weltweiten Ruf, in Autorität vorwärts zu gehen, um gegen Ungerechtigkeit, Armut, Krankheit, Gebrechen, Tod, usw. zu kämpfen. Er spricht von einer Zeitspanne der Mobilisation, die unter der Führung des Kriegskönigs selbst sein wird.

Da gab es nur eine kleine Antwort auf den Befehl und doch war es im späteren Teil der Vision eine Menge, die IHM in Einigkeit (Übereinstimmung) gefolgt war. Das spricht von einer kleinen Gruppe, die anfänglich antworten wird, aber von einem Zuwachs der Teilnahme in dem Verlauf, wie die Bewegung Fortschritte macht und wahrgenommen werden wird. Der Leib wird eine mobilisierte, einige Armee werden, der die Herrlichkeit der Macht, Kraft und der Autorität des Herrn auf Erden manifestieren wird. Ich glaube, daß diese Armee den Bedrückten mit Gnade dienen wird und mit Hoffnung den Hoffnungslosen. Das Evangelium wird in seiner reinsten Form proklamiert werden, mit begleitenden Zeichen und Wundern durch einen einigen, verbundenen Leib von Gläubigen, der eine „äußerst große Armee“ geworden war.

„Und ich sah den Himmel geöffnet und siehe, ein weißes Pferd, und ER, der darauf saß, heißt ‚Treu‘ und ‚Wahrhaftig‘, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit ... Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage ... Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herrn.“ (Offenbarung 19,11–16)

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