Hand in Hand - Internationaler christlicher Lehr- und Hilfsdienst
Gottes Wirken

UGANDA – VOM FURCHTLOSEN EVANGELISTEN
ZUM FREUND DES PRÄSIDENTEN

Von Robert Mugagga

 
In nur 14 Jahren wurde eine Gemeindeneugründung in einem Vorort von Kampala zu einer Kirche von nationaler Bedeutung in Uganda. Angefangen hat die Geschichte der „Miracle Centres“, so berichtet George Otis Jr. in seinem neuesten Buch „The Twilight Labyrinth“, mit dem furchtlosen Evangelisten Robert Kayanja, der sich 1983 in den bürgerkriegsartigen Wirren nach dem Tod von Idi Amin auch in das sogenannte „Beirut von Kampala“ traute, einem verwahrlosten Stadtteil der Hauptstadt. Die christlichen Gemeinden hatten bislang dort wenig Boden gut gemacht, stand doch der Stadtteil unter der Herrschaft des mächtigen Mosuke, einem berüchtigten Zauberer. Dieser bedrohte Robert und sagte: „Du hast hier keinen Platz, dieses Gebiet gehört mir. Wenn Du nicht gehst, sende ich meine Armeen, dann stirbst Du.“ Die Lokalbevölkerung drängte Robert, dies sehr ernst zu nehmen, und tatsächlich, die kleine Hausgemeinde wurde von einem monströsen Bienenschwarm, von Fliegen und von Soldaten des General Milton Obote, Nachfolger von Idi Amin, belästigt. Letztere raubten den gesamten Hausrat von Robert.

Schlimm wurde es, als einer seiner Mitarbeiter, Charles Lsubuga, plötzlich teilweise gelähmt wurde, ins Mulago Krankenhaus eingeliefert wurde und, nach sechs Monaten, von den Ärzten ohne erkennbare medizinische Ursache als unheilbar erklärt wurde. „Er kann nie mehr laufen,“ prognostizierten die Ärzte. Dann kam Musokes Ultimatum, und der geistliche Kampf, so Robert, wurde intensiv. „Alle empfahlen uns, das Gebiet zu räumen, aber wir errichteten eine ‚Klagemauer‘, um die wir herumliefen und jeden Abend sechs Stunden beteten. In einem Traum sah ich, wie man mir im Himmel ein Schwert gab. Um ein Uhr an einem Sonntagnachmittag hörten die wenigen Ladenbesitzer im Kabusu-Einkaufszentrum ein lautes Geräusch. Als sie nach draussen liefen, fanden sie den Zauberer Musoke, der tot auf der Kreuzung der Kabusu- und Masakastrasse lag. Sein Gesicht und sein Körper waren mittendurch gespalten, wie wenn er von einem Schwert getroffen worden wäre. Zwei Wochen nach dem Tod von Nusoke, Mitte Dezember 1983, wurde auch Roberts Mitarbeiter Charles als völlig gesund aus der Klinik entlassen.

„Von dem Moment an,“ erinnert sich Robert, „strömten die Leute in die Kirche. Innerhalb von drei Monaten nach dem Tod von Musoke ist unsere Gemeinschaft auf etwa 1.000 Menschen angewachsen.“ Heute zählt die Miracle Centre Church nach Angaben von Otis über 7.000 Gottesdienstbesucher, 236 Zweiggemeinden wurden seither gegründet, und mindestens sechs Menschen sind durch den Gebetsdienst der Bewegung von den Toten auferstanden. In einer Mitteilung vom 4. November in dem afrikanischen Newsservice „The Monitor“ hält Reporter Robert Mugagga nach einem Gespräch mit Mrs. Mubiru, einer leitenden Mitarbeiterin vom Lubaga Miracle Centre, fest, dass Pastor Robert Kayanja ein guter Freund von Präsident Museveni ist, sowie viele führende Regierungsbeamte, einschliesslich einer Anzahl von Ministern, dort die Gottesdienste besuchen.

Quelle: George Otis, sowie The Monitor, Fax (1)-915-676-7211
E-Mail: info@africanews.com

Freitagsfax 97/#44

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