| BERICHT AUS HOUSTON Die Kanzel, die ich als Unterstützung festgehalten hatte, fiel um, und ich war für eineinhalb Stunden am Boden. Ich konnte mich nicht bewegen und sah eine Manifestation der Herrlichkeit Gottes. ... Da waren dicke Wolken, dunkle Wolken, gesäumt mit goldenem Weiß. Da waren Explosionen von Licht, und von den Wolken gingen Lichtblitze aus. Diese gingen durch mich hindurch absolut wie Elektrizität. Da war buchstäblich ein pulsierendes Gefühl, so als würde ich von der Herrlichkeit Gottes angezündet. Da gab es himmlische Manifestationen, die die Herrlichkeit Gottes umgaben, und ich weiß nicht, wie lange ich am Boden war. Sie sagten mir später, daß ich dort 1 1/2 Stunden war. In der Zwischenzeit, so wurde mir gesagt, fielen überall im Gebäude Menschen unter der Gegenwart Gottes. Das ist nicht etwas, was in unserer Kirche oft passiert ist, aber überall lagen Leute ausgestreckt umher. Und der Altar. Wir haben drei Gottesdienste am Sonntag, und Menschen kamen in die Gänge, die zum Foyer und dann in den Saal führen. Wenn sie die Gänge betraten, begannen sie zu weinen. Da war eine solche Herrlichkeit Gottes, und die Menschen kamen in das Foyer, aber sie blieben dort nicht stehen sie gingen geradewegs zum Altar. Überall lagen Menschen ausgestreckt umher. Dort waren Leute dort gab es alle möglichen himmlischen Visitationen, die die Leute erlebt haben. Wir haben professionelle Leute in unserer Kirche Doktoren, Professoren, ihre Körper lagen überall herum. Als ich die Herrlichkeit Gottes sich heben spürte, versuchte ich aufzustehen und konnte es nicht. Es war, als wären alle elektrischen Mechanismen meines Körpers kurzgeschlossen. Ich konnte meine Hände und Füße nicht dazu bringen, auf das zu reagieren, was ich versuchte, ihnen zu sagen. Es war so, als wäre ich gelähmt. Wir hatten an diesem Tag nur einen Gottesdienst, und dieser Gottesdienst hörte buchstäblich überhaupt nicht mehr auf er dauerte den ganzen Tag über bis 2.00 Uhr am kommenden Morgen. Er hatte um 8.30 Uhr begonnen, und wir beschlossen, am nächsten Abend Gottesdienst zu haben. Ich wollte nicht voreilig sein, deshalb kündigten wir immer nur von Tag zu Tag den jeweils nächsten Abend an. Als wir in der Woche schon weiter waren, konnte ich beginnen zu sehen, daß Gott etwas tat, was wahrscheinlich ein bißchen ausgedehnter ist. Ich kam aus einem sehr gesetzlichen Hintergrund, verbunden mit viel Verdammnis. Ich war so aufgewachsen. Mit diesem Hintergrund, der Verdammnis und so weiter, begann ich den Evangelistischen Dienst. Wir verbrachten 18 1/2 Jahre reisend, und ich betete täglich durchschnittlich 8 bis 12 Stunden. Aber es geschah nicht aus den richtigen Gründen heraus. Es war motiviert von meinem Bedürfnis, mich vor Gott zu beweisen in der Hoffnung, daß er seinerseits durch uns und uns selber dienen würde. Aber trotzdem gab es ein gewisses Maß von Salbung und Segen auf unserem Dienst. Ich denke, daß meine Beweggründe falsch waren, aber daß Er in seiner unendlichen Weisheit und seiner Gnade beschlossen hat, uns trotzdem zu segnen. Als ich hierher kam, um als Pastor zu dienen, fiel ich in die Falle, in die so viele Pastoren hineinfallen. Die Anforderungen des pastoralen Dienstes werden so umfangreich, daß die persönliche Gebetszeit dahinschwindet und man bemerkt kaum, daß sie einem genommen wird. Dann bekam ich vor ungefähr vor 2 1/2 Jahren ein Herzproblem, und ich bin wirklich eine gesunde Person. Ich gehörte zu der Top-Gruppe der gesündesten Menschen im Land, die ca. 3 % der Bevölkerung beträgt. Ich trainierte regelmäßig und aß die richtigen Dinge und hatte dann ungefähr 45 oder 50 Herzanfälle (?), von denen ich eigentlich noch nicht einmal den ersten überlebt haben dürfte, und noch viel weniger so viele. Aber was danach passierte, war, denke ich, die Vorbereitung für das, was Gott wirklich für uns im Sinn hatte. Die Kirche ist in dieser Zeit dramatisch gewachsen. Wir begannen mit ungefähr 250 Mitgliedern und haben jetzt ca. 3.000. Aber obwohl ich eine Mitarbeiterschaft aufgebaut hatte, machten die Leute in der Gemeinde regelrechte Endspurts um meine Mitarbeiter herum, um zu mir zu kommen. Dies traf besonders besonders für die Gründungsmitglieder und diejenigen zu, die schon hier waren, als ich kam. Ich fühlte mich ihnen verpflichtet, denn sie waren schon länger hier als ich. Aber nach meiner Krankheit zogen sie sich zurück und begannen, mit den Mitarbeitern zu arbeiten und die Qualitäten der Mitarbeiter zu sehen. Das setzte mich frei, zu der Art von geistlicher Hingabe zurückzukehren, die ich all die Jahre gepflegt hatte. Gott begann beinahe augenblicklich ein Werk der Erneuerung in mir. Das war im Mai 1994. Der Rest des Jahres war eine sehr geheiligte Zeit. Gott begann, verschiedene Dinge mit mir zu besprechen wie z. B. meine Beziehung zu Ihm und Ihn kennen. Aufgrund all dieser Dinge beschloß ich, über die beiden Hauptthemen des Christentums zu sprechen. Ich beabsichtigte, dies einige Wochen zu tun und verbrachte das gesamte Jahr 1995 mit Lehren. Jede Predigt, die ich brachte, war über Christus kennen und Vertrautheit mit Christus. In dieser Zeit kam unsere Kirche in eine neue Dimension in ihrer Beziehung zu Gott und wurde wirklich hungrig nach Gott. Wir alle waren in diese amerikanische Dichotomie (Trennung) verfallen, wo du ein Christ bist durch das, was du tust, und nicht durch das, was du eigentlich bist, wo du für Ihn Raum in deinem Herzen hast, aber nicht viel Raum für Ihn vielleicht in deinem Leben hast. Und er besprach wirklich solche Dinge mit uns. Ich war immer schon hungrig nach Gott gewesen. Jedes Mal, wenn ich von einer neuen Bewegung Gottes hörte, wollte ich hingehen und sehen und Gebet für mich haben, und ich wollte etwas davon übermittelt, übertragen, verliehen bekommen. Ich war in Toronto gewesen, und dort wurde etwas Wundervolles übermittelt. Ich hatte von der Erweckung in Argentinien gehört, und wir hatten einen Pastor von dort bei uns, der zu uns sprach und ich fuhr dorthin und predigte für ihn. Er hat die zweitgrößte Kirche in der Welt. Ich empfing auch durch diese Treffen viel. Wir hungerten wirklich nach mehr vom Herrn. Ich verbrachte den Anfang des Jahres in Simbabwe und flog zurück über den Atlantik. Auf dem Terminkalender stand Hector Gimenez, der in Buenos Aires, Argentinien, Pastor ist. Er sollte bei uns an einem Freitag nachmittag um 2.00 Uhr anfangen. Ich kam mit dem Flugzeug am späten Donnerstag verspätet an. Beim Anflug über dem Atlantik sprach der Heilige Geist zu mir. Weil wir in ein Gebiet der Ernte und in ein Feld der Arbeit gesät hatten, von dem wir persönlich nichts zurückerhalten würden, würde ER unsere Kirche in eine neue Zeit hineinführen und unsere Gebete beantworten und sich selbst uns offenbaren. Nachdem ich angekommen war, sah ich Hector am nächsten Nachmittag, als der Gottesdienst begann. Ich erwähnte ihm gegenüber nur, daß der Herr mir ein Wort gegeben habe, daß er uns wirklich segnen werde. Hector ging nach vorne, er öffnete seine Bibel und zog seine Notizen heraus. Sein erstes Gebet war: Gott wird die Zeiten ändern. In den letzten vier Monaten dieses Jahres bewegte sich Gott in eine neue Zeit hinein mit IHM. Das war dieses Jahr (1996). Dies geschah im August, und ich kehrte Ende August aus Simbabwe zurück. Und fast unmittelbar danach begannen Dinge zu geschehen. ER war mit uns während des Restes der Woche. Wir sahen eine Reihe von Wundern geschehen. Leute wurden von Krebs geheilt. Ein Mann, dessen Körper zu 85% mit Verbrennungen 3. Grades verbrannt war und ernsthafte Verbrennungen in seinen Lungen hatte, wurde gesund. Es blieben bei ihm so gut wie keine Probleme. Es gab keine Atmungsprobleme mehr. Sie gaben ihm eine 3%ige Überlebenschance. Sogar sein Haar wächst wieder und seine Augenbrauen und Wimpern und noch eine Reihe von Dingen. Die Gemeinde ging mit Erwartung schwanger. Wnd wir wollten nach Brownsville gehen und, um ehrlich zu sein, als ich beschloß zu gehen, wollte eine Reihe unserer Mitarbeiter eigentlich gar nicht, weil wir das Gefühl hatten, daß Gott dabei war, bei uns etwas Großes zu tun. Aber ich brachte ungefähr 30 unserer Mitarbeiter nach Brownsville. Ich hatte nicht den Eindruck, daß wir so außerordentlich viel empfangen hatten. Aber wir sahen das, was offensichtlich ein Werk Gottes war, nämlich, daß jeden Abend Hunderte von Menschen nach vorne kamen, um sich zu bekehren. Das war erst vor wenigen Wochen. Wir kehrten an einem Samstag zurück, und Sonntag morgen gingen wir in den Gottesdienst. Zur Unterstützung hatte ich zwei Wochen vorher einen Evangelisten, der ein langjähriger Freund ist, eingeladen, zu uns zu sprechen. Wir wurden so sehr von Gott berührt, daß wir ihn da behielten. Er sagte alle seine Veranstaltungen ab und kam das nächste Wochenende wieder. Noch einmal hatten wir eine starke Erweisung des Geistes. Daraufhin beschlossen wir, am nächsten Abend eine besondere Gebetsversammlung zu haben. Dazu muß man sagen, daß unsere Kirche seit langen Jahren für Erweckung betet. Aber wir setzten ein besonderes Gebetstreffen für Montag Nacht fest und hatten eine so starke Bewegung Gottes unter uns, daß ich den Eindruck hatte, ich sollte den Evangelisten auch am kommenden Wochenende zu uns holen, was ich auch tat. Ich flog am Samstag hin, und er kam per Auto. Wir sahen uns nicht, aber am nächsten Morgen, als ich im Gottesdienst bereit war, ihn anzukündigen, war eine starke Gegenwart Gottes im Saal zu spüren. Der Heilige Geist hatte mir seit mehreren Wochen 2. Chronik 7,14 aufs Herz gelegt. Ich ging auf die Bühne, öffnete meine Bibel und las 2. Chronik 7,14. Ich sagte den Leuten, daß ich den Eindruck hätte, der Heilige Geist habe zu mir gesprochen, daß wir Sein Angesicht und nicht Seine Hand suchen sollen. So viele Menschen halten nach Manifestationen und nach Etwas von Gott Ausschau, ohne wirklich Gott zu suchen. Als ich das beendet hatte, kam der Heilige Geist mit großer Kraft auf mich. Ich bin Manifestationen nicht besonders zugeneigt und habe den Menschen in unserer Kirche gesagt: Wenn ihr mich jemals fallen seht, dann wird das nur geschehen, wenn Gott mich zu Boden wirft. Ich mache keine Höflichkeits-Fälle, und keiner wird mich umwerfen. Ich fühlte die Gegenwart des Herrn so kraftvoll auf mich kommen, daß ich das Podium, die Kanzel, ergriff, um nicht umzufallen. Das war ein Fehler. Ich wurde sofort einige Meter (feet) in eine andere Richtung geschleudert. Die Leute sagten, es sei so gewesen, als ob mich einfach jemand über das Podium geworfen hätte. Die Kanzel, die ich als Stütze festgehalten hatte, fiel um, und ich war für 1 1/2 Stunden am Boden. Ich zögere fast, es zu sagen, aber ich konnte mich buchstäblich überhaupt nicht bewegen. Ich hatte von Leuten gehört, die sozusagen am Boden festgenagelt waren und ähnliche Dinge, aber um ehrlich zu sein, ich kam aus einem klassisch-pfingstlichen Hintergrund: ich habe echte Bewegungen Gottes gesehen und ich habe meinen Anteil von Verrücktheit gesehen. Wenn etwas wie dies passiert, und wenn es nicht jemandem passiert, den ich kenne, der glaubwürdig und integer ist, dann würdige ich es nicht herab. Aber ich neige dazu, das Urteil einfach so lange ausstehen zu lassen, bis ich sicher weiß, daß dies einer wirklich glaubwürdigen Person widerfahren ist. Ich aber konnte mich nicht bewegen. Ich sah eine Manifestation der Herrlichkeit Gottes. Ich sah eine Vision. Den Herrn sah ich nicht. Ich sah seine Herrlichkeit. Da waren dicke Wolken, dunkle Wolken, gesäumt mit goldenem Weiß. Lichtblitze, die von den Wolken ausgingen, gingen durch mich hindurch wirklich wie Elektrizität. Und das dauerte 1 1/2 Stunden an. Ich hatte buchstäblich ein pulsierendes Gefühl, so als würde ich von der Herrlichkeit Gottes angezündet. Und es ist immer noch schwierig für mich darüber zu sprechen. Es gab Engels-Erscheinungen, die die Herrlichkeit Gottes umgaben. Ich weiß nicht, wie lange ich am Boden war. Sie sagten mir später, daß ich da 1 1/2 Stunden war. In der Zwischenzeit, so wurde mir gesagt, fielen überall im Gebäude Menschen unter der Gegenwart Gottes. Das ist nicht etwas, was in unserer Kirche oft passiert ist, aber überall lagen Leute auf dem Boden. Und der Altar. Wir haben drei Gottesdienste am Sonntag. Menschen kamen in die Gänge, die zum Foyer und dann in den Saal führen. Wenn sie die Gänge betraten, begannen sie zu weinen. Es war solch eine Herrlichkeit Gottes. Sie kamen in das Foyer, blieben dort aber nicht stehen sie gingen geradewegs zum Altar. Überall lagen Menschen ausgestreckt umher. Dort waren Leute und es gab alle möglichen Engelserscheinungen, die Leute erlebt haben. Und wir haben professionelle Leute in unserer Kirche Doktoren, Professoren, ihre Körper lagen überall herum. Als ich die Herrlichkeit Gottes sich heben spürte, versuchte ich aufzustehen und konnte es nicht. Es war, als wären alle elektrischen Mechanismen meines Körpers kurzgeschlossen. Ich konnte meine Hände und Füße nicht dazu bringen, auf das zu reagieren, was ich versuchte, ihnen zu sagen, was sie tun sollten. Es war so, als wäre ich gelähmt. Endlich war ich fähig, einen Finger zu heben. Einer der Pastoren sah es, und ich bat ihn zu kommen. Er nahm einige Pastoren dazu, und sie trugen mich ins Büro und setzten mich hin. Wir hatten nur einen Gottesdienst an diesem Tag, und dieser Gottesdienst hörte buchstäblich überhaupt nicht mehr auf er dauerte den ganzen Tag bis 2.00 Uhr morgens. Er hatte um 8.30 Uhr begonnen, und wir beschlossen, am nächsten Abend Gottesdienst zu haben. Ich wollte nicht voreilig sein, deshalb kündigten wir immer nur den jeweils nächsten Abend an. Als wir in der Woche schon weiter waren, konnte ich beginnen zu sehen, daß Gott etwas tat, was wahrscheinlich ein bißchen ausgedehnter ist. So ließen wir Montag und Dienstag ausfallen und fügten Gottesdienste von Mittwoch bis Sonntag hinzu. Es gab mehrere Heilungen. Der Evangelist sprach an diesem Sonntag überhaupt nicht. Tatsächlich sprach er in der ganzen Woche vielleicht nur zwanzig Minuten. Es gab einen wirklich tiefgehenden Ruf Gottes zur Umkehr. Leute kamen herein und fielen einfach auf ihr Angesicht. Es gab Engelserscheinungen. Wir haben eine Schule, und in dieser Schule gibt es ein katholisches junges Mädchen, das unterrichtet. Ihre Schwester ist ein Mitglied unserer Gemeinde und ist geisterfüllt. Sie sahen eine himmlische Engelserscheinung, ja diese katholische Lehrerin hatte eine Engelserscheinung in ihrem Klassenzimmer, die sowohl von der Lehrerin als auch von den Schülern gesehen wurde. Das ängstigte sie so sehr, daß sie heimging und ihren Rosenkranz nahm und ihn zu uns brachte. Jetzt liegt er bei uns im Saal. Wir wissen von 4 Tumoren, die vollständig verschwunden sind. Eine Frau hatte einen Tumor von 2 1/2 inches (ca. 7 cm) Durchmesser. Sie sollte sich einer Operation unterziehen. Er brach einfach auf, blutete, trocknete aus und fiel ab. Es gab noch einige andere Tumore, sie wurden einfach schwarz und fielen ab. Sie haben kleine weiße Narben hinterlassen. Dies waren äußerliche Tumore. Es gab auch einen Mann mit einer Schlafstörung, der deswegen tagelang nicht schlafen konnte, manchmal sogar Wochen. Er wurde auf der Stelle geheilt. Eine Frau, sie ist 30 Jahre, hatte seit 25 Jahren Verdauungsprobleme, seit sie fünf Jahre alt war. Sie brauchte eine spezielle medizinische Behandlung. Sie wurde spontan geheilt. Wir beide kommen von einem ähnlichen Hintergrund und können unsere Geschichte z. T. bis zur Azusa Street zurückverfolgen. Ich habe oft von William Seymour gelesen. Ich kann ihn verstehen, wenn er mit seinem Kopf in einer Apfelkiste betet. Aber ich habe gelesen, daß er eine Plastiktüte mit zwei Löchern für die Augen darin über den Kopf zog, wenn er sprach, und zum ersten Mal verstehe ich warum. Wenn Gott erscheint, da gibt es nichts, was man hinzufügen könnte. Alles menschliche Hinzutun ist ein Verlust. Und wir haben hier ein souveränes Wirken Gottes. Sie haben am Sonntag morgen eine Stunde und am Sonntag abend noch mal eine halbe Stunde getauft. Der Gottesdienst hörte einfach nicht auf. Die Leute bleiben manchmal bis 2.00 Uhr morgens. Es gibt alle möglichen Arten von himmlischen Manifestationen und Heilungen, und es geschieht etwas. Wie ich schon sagte, war unsere Gemeinde Manifestationen nicht besonders zugeneigt, aber es waren Leute 10 Tage lang trunken im Geist. Es begann bei unseren Mitarbeitern und breitete sich von dort aus wie Feuer. Wir machten Altarrufe für sie. Bis jetzt ist es noch nicht ganz evangelistisch, zur Zeit gibt es starke Fürbitte und Umkehr. Aber es gab einen Gottesdienst, bei dem viele ungerettete Menschen waren. Der Evangelist sprach vielleicht 10 oder 15 Minuten. Er machte einen Aufruf, und es kamen spontan mehrere Hundert Menschen nach vorne. Um ehrlich zu sein, es war das Störendste (?) was ich jemals erlebt habe. Und ich habe 18 1/2 Jahre gepredigt. Ich weiß, wie man mit Erweckungen umgeht, aber ich weiß nicht, wie man mit einer Bewegung Gottes umgeht. Das sind zwei verschiedene Dinge. Norman Pope (NP): Eine Sache, von der diese Frau mir berichtete, war etwas über die Kanzel, die in zwei Teile gebrochen sein soll. Was ist da genau passiert, kannst du das beschreiben, oder was wurde dir berichtet? RH: Nun, die Kanzel, sagen sie, sei umgefallen. Sie ist aus Kunststoff gemacht, der bei der Weltraumfahrt-Forschung entwickelt wurde. Sie hat eine ebene Front mit gerundeten Seiten, die nach hinten verlaufen es ist alles gegossen, so daß die Kanzel dreiseitig ist. Die Seiten gehen in einem von 45¡ Winkel nach hinten. Zusätzlich hat sie eine Grundplatte, auf der sie steht, die daran befestigt ist. Dann hat sie noch eine obere Platte, auf die du deine Bibel oder deine Notizen legst. Sie ist aus einer besonderen Art von Kunststoff gemacht. Einer der Geschäftsleute hier in der Gemeinde, der mit solchen Sachen arbeitet, hat einen Lieferanten in Kalifornien gefragt, der sagte, die Kanzel hätte eine Zugfestigkeit von 57.000 pounds per square inch (57.000 x 0,45359 kg = 25.854,63 kg / 6,452 qcm), aber als er den Aufbau der Kanzel beschrieb sagte er, daß sie dann die doppelte Zugfestigkeit hätte, nämlich ca. 114.000 p/sqi (= 51.709,26 kg / 6,452 qcm). Wir haben eine Anzahl von Ingenieuren in unserer Kirche, die daran arbeiten, mir den genauen Kräftebedarf zu errechnen, der nötig wäre, um die Kanzel zerbrechen zu lassen. Aber sie haben bestätigt was von dem Lieferanten gesagt wurde. Die Oberplatte der Kanzel ist nicht abgebrochen, der Sockel ist nicht abgebrochen sie zerbrach in der Mitte, nicht in Längsrichtung. Unsere Ingenieure sagten, daß die Kraft, die dazu benötigt wird, astronomisch ist. Sie sagten, du könntest sie von einem 10stöckigen Gebäude fallen lassen, und das würde nicht passieren. NP: Mit anderen Worten, sie spaltete sich einfach? Da war nichts, was sie zerschlagen hätte, nichts Sichtbares? RH: Nein, sie spaltete sich einfach, als ob ein Blitz sie quer über der Mitte getroffen hätte. Sie spaltete an keiner Verbindungsstelle, wo irgend etwas sie zusammenhalten sollte, es war quer über der Mitte. Sie sagten, bei genügend Kraftaufwand könnten sie eine Spaltung in Längsrichtung erklären, aber sie können sich noch nicht einmal das vorstellen. NP: Sie spaltete sich offenbar an ihrer stärksten Stelle. RH: Ja, genau. Ich hatte den Eindruck, daß der Heilige Geist mir zeigte, daß es so war, weil zwei Dinge geschahen, und zwar folgende: Erstens will Er nicht, daß seine Kirche kanzelgeleitet ist, mit einem Zweiklassensystem von Klerus und Laien. Was er tat, werde bewirken, daß Seine Kirche wieder zurück in den Dienst gebracht werde, zu dem Er uns berufen hat, in dem wir alle tätig sein sollen. Ich habe das über Jahre hinweg gepredigt, aber du weißt, wie das ist die Leute sind mit ihren Sachen beschäftigt. Die zweite Sache ist, daß Er die Ordnung des Dienstes hier in unserer Kirche veränderte, und daß wir uns auf ein anderes Niveau zubewegten. Es war so, als ob die alte Kanzel nicht länger angemessen wäre für das, was Gott zu tun begann. Im Grunde genommen, Bruder, ist es das. NP: Das hört sich für mich so an, als ob Gott in Houston etwas Gewaltiges vorhat. RH: Ich höre von einer Menge von befreundeten Pastoren. Letzten Sonntag abend sollte ein Gospel-Sänger bei uns sein. Er war in der Stadt, und ich versuchte, ihn zu erreichen. Er sollte Sonntag morgen in einer Kirche sein, die ein Freund von mir leitet. Als er schließlich in der Stadt war, sprach ich mit ihm und sagte ihm, daß wir seinen Dienst am Abend nicht brauchen würden und erklärte ihm warum. Ich war einfach offen und ehrlich und sagte, wenn wir nicht eine souveräne Bewegung Gottes hätten, und Gott nicht etwas so Außergewöhnliches täte, wenn wir ganz einfach Gottesdienst hätten, dann, so erklärte ich ihm, hätte er eine große Bereicherung sein können. Aber angesichts dessen, was Gott gerade wirkte, gäbe es niemanden, der irgend etwas hinzufügen könnte. So begann ich herumzutelefonieren, um ihn unterzubringen. Und ich war erstaunt zu hören, in wie vielen Kirchen in Houston begonnen hatte, etwas zu geschehen. Ich rief am gleichen Sonntagmorgen, an dem das hier passierte, einen Freund an. Sie hatten eine ähnliche Invasion der Gegenwart Gottes. ... William Seymour stammte aus Houston und verließ unsere Stadt, da er entmutigt war von Rassismus und Konfessionalismus. Auf Einladung des Nazarener-Pastors die Dame in Los Angeles ging er dorthin. Ich habe in unserer Kirche darüber gelehrt, habe es befreundeten Leitern und vielen anderen in der Region mitgeteilt, daß wir glauben, daß es ein bislang unerfülltes Mandat von Gott für diese Stadt gibt. Der Hebräerbrief sagt, wenn Gott einmal eine Verheißung gibt, daß diese Verheißung so lange gilt, bis sie jemand empfängt oder in Anspruch nimmt. Jesaja sagt, daß sein Wort, das er gegeben hat, eine schöpferische Kraft ist. Es kehrt nie ungültig oder leer zurück. Wir denken, daß Azusa eigentlich hier hätte stattfinden sollen. So haben wir versucht, unsere Leute zu motivieren, für eine übernatürliche Heimsuchung zu glauben, und wir sind einfach nur begeistert. NP: Nun, man kann dem, was da passiert, nichts hinzufügen, außer vielleicht ein Gefühl von extremer Unwürdigkeit, auch nur ein Teil davon zu sein. RH: Ja, das ist genau, wo wir gerade stehen. NP: Es ist so heilig. RH: Das ist genau wo wir stehen. Ich gehe rein es gab überhaupt keine Struktur im Gottesdienst. NP: Yeah, das ist genau eine der Fragen, die ich dir stellen wollte: Wie hat hat sich die Ordnung des Gottesdienstes verändert? RH: Wir hatten einen großen Chor. Wir sind eine multi-ethnische Gemeinde. So ein Brooklyn Tabernacle-Klang, wenn dir das etwas sagt. Großartige Anbetung und Lobpreis. Sonntag morgen gab es kein Chormitglied, das auf der Bühne stand. Sie lagen alle verstreut wie Holzscheite auf der Bühne herum. Wir gehen rein, sie beginnen zu spielen, uns in die Gegenwart des Herrn zu führen, und sie spielen sehr sanft. Aufgrund unseres Hintergrundes ist unsere Anbetung normalerweise sehr stark, sehr dynamisch, voller Energie. Jetzt aber nicht mehr. Es ist so, als fürchtest du dich, auch nur deine Stimme zu erheben. NP: Yeah, geh ganz behutsam. RH: Ja, so ist es. Sogar die Noten auf dem Piano wollen sie so sanft spielen, und dann rauscht der Herr herein. Letzte Woche war ich an fünf Abenden nicht in der Lage, ein Opfer zu erheben. Nun ich meine, wenn Er beginnt, sich zu manifestieren, dann kannst du nichts machen. Du gehst einfach aus dem Weg und läßt Ihn machen. NP: Ich sage dir was. Gerade in dieser Zeit des Reiches Gottes zu leben, ist wunderbar. RH: Ich bin so begeistert. NP: Ich bin so froh, von dem allen auf diesem Wege zu hören. Dies ist im Grunde der erste Report aus der Houston-Gegend von etwas Großem, was durch die neue Bewegung des Heiligen Geistes passiert. Houston ist eine harte Stadt. Ich wurde in Palestine, Texas, geboren und bin dort aufgewachsen. RH: Oh, ja. Billy Graham hat bezüglich Houston gesagt, daß er lieber in jeder anderen Stadt der Welt predigen würde als hier, weil die Kirchen untereinander so gespalten sind. Aber ich sehe einen enormen Hunger unter Gottes Volk. Wie es sich herumgesprochen hat, weiß ich nicht. Ich habe keine Ahnung. Aber plötzlich begannen Leute aus der ganzen Gegend zu kommen. Es kommen sogar Pastoren mit dem Flugzeug aus verschiedenen Staaten, aber Leute aus unserer Stadt nicht, auch nicht viele Pastoren. Einige sind gekommen. Aber ich weiß nicht, wie der Herr das alles weiterführen will und wohin. Wenn seine Gegenwart so nahe gekommen ist, fürchtet man sich, auch nur einen Wunsch zu äußern und zu sagen: Dies ist es, was ich mir wünsche, daß du es tust. Man nimmt sich einfach zurück und sagt: Was immer Du willst, Gott. NP: Yeah, ich hörte John Arnott sagen, als wir letztes Jahr dort oben waren, daß sie 1995 angefangen hatten, ein Wort, das Gott zu ihnen gesprochen hatte, zu empfangen. Er sagte, daß er jetzt etwas lockerer mit ihnen umgehen würde, damit sie sich nicht fürchteten, wenn seine wirkliche Kraft kommen würde. 1994 hatten meine Frau und ich drei Träume bezüglich Tornados. Ich komme von keinem Prediger-Hintergrund. Ich wurde ausgebildet im Verwaltungsrecht und machte eine Menge auf diesem Gebiet. Also, ich bin eigentlich nicht skeptisch, aber dennoch möchte ich zur selben Zeit auch Beweise sehen. RH: Genau. NP: Und wir hatten drei Träume bezüglich Tornados, und daraus schlossen wir zwei Dinge. Nummer eins, daß die Kraft Gottes im Begriff war, auf uns zu kommen in einer Weise, wie wir sie nie zuvor erlebt hatten, und zweitens, seine Kraft war im Begriff, auf seine Kirche zu kommen in einer Weise, wie Seine Kirche sie nie zuvor gesehen oder erfahren hat. Und sie würde nicht kontrollierbar sein. Sie würde genau das tun, was Er tun wollte, sie würde alle menschlichen Programme und Pläne über den Haufen werfen inklusive dessen, was wir heute Kirche nennen. Und sie würde das alles einfach zerstören, aber es wären Seine Herrlichkeit und Kraft, die auf die Kirche kämen. RH: Ja, genau das ist es, was passiert. Wir haben alles gestrichen, was wir geplant hatten. Wir hatten eine Menge von Diensten, die alle nur Mittel zum Zweck waren. Wir hatten 122 Dienste innerhalb der Kirche, die geholfen haben, daß unsere Kirche wächst. Diese Dienste dienten in erster Linie dazu, Menschen hierher zu bringen oder sie hier zu halten, nachdem sie sich bekehrt hatten. Aber an diesem Punkt habe ich unseren Mitarbeitern gesagt sie fragten mich: Werden wir je wieder Weihnachts-Musicals oder historische Aufführungen für Kinder haben? Wir machen jedes Jahr ein großes Passionsspiel, das Tausende und Tausende von Besuchern bringt. Und ich fragte sie: Warum machen wir all das? und sie sagten: Nun, wir wollen, daß Leute herkommen, so daß sie Gott begegnen können. Ich sagte: Seht euch an, was passiert. Hier stürmen Leute herein, die wir nie gesehen haben, von denen wir nie gehört haben und mit denen wir nie gesprochen haben. Und Gott tut das in einer Weise, die so viel besser ist als alles, was wir zu bieten haben. Wir blasen alles ab. Das ist genau das, was wir getan haben. NP: Wow! Weißt du, es ist Gott, wenn in einer Kirche so etwas passiert, und jeder ist glücklich damit. RH: Ja, und es gab keinen einzigen Einwand. Das verblüfft mich wirklich. (Lachen) NP: Nun, wir waren sehr zuversichtlich zu sehen, daß Gott seine Kirche neu belebt, so daß er das bekommen kann die Ernte einbringen kann, von der Jesus gesagt hat, daß sie schon da sei, weißt du. RH: Ja. Ich denke, daß diese Sache hier enden wird, was immer auch diese Zeit sein mag, durch die uns der Heilige Geist führt bezüglich Hingabe an Ihn und die tiefe Erforschung unserer eigenen Herzen. Es fühlt sich zu diesem Zeitpunkt so an, als ob es sich ausdehnt hin zu einer noch größeren evangelistischen Ausgießung. NP: Richtig, ja, wenn es nicht dazu führt, daß die Verlorenen gerettet werden als ich das erste Mal vor 3 Jahren davon hörte, dachte ich, das ist bestimmt wieder so eine neue Marotte, die das anrollt. Seit damals fühlte ich sehr stark, daß vielleicht Gott uns vorbereitet und uns zu einer solchen Liebe zu seinem Sohn Jesus führt, daß wir buchstäblich bereit sind, unser Leben um seinetwillen niederzulegen, und das heißt, bereit zu sein, abgelehnt zu werden. Wenn es nicht durch die Kirchenwände nach außen dringt, dann ist es nur wieder eine neue Marotte. RH: Absolut. Ja, da ist ein großer Unterschied zwischen Erneuerung und Erweckung. Weißt du, ich stand dem Lachen in gleicher Weise skeptisch gegenüber. Ich bin in einem klassisch-pfingstlichen Umfeld aufgewachsen. Ich sah das ab und an, aber diese neue Sache etwas in mir hatte Schwierigkeiten damit. Jetzt, nach dieser Heimsuchung in unserer Kirche, gibt es Leute, die lachen wie verrückt. Ich meine, all diese Dinge, von denen ich sagte, daß ich dem Vorbehalte hatte und gar nicht so scharf darauf war, sie zu erleben, nun ist es so, als ob Gott sagen würde: Dies ist meine Kirche. Es ist nicht deine. Ich sehe jetzt, wie das tatsächlich aussieht. Ich denke, es wird sehr evangelistisch werden. Es vermittelt den Eindruck, und eine Menge Leute kommen jeden Abend und werden gerettet. Es werden viele gerettet, und es gibt noch nicht einmal einen richtigen Aufruf, der zwischen Leuten unterscheidet, die schon gerettet sind, die nur Erneuerung brauchen und solchen, die Bekehrung brauchen. Es ist einfach so intensiv im Moment. NP: Richtig. Nun, weißt du, er will, er möchte uns entweder kalt oder heiß. RH: Genau. NP: Und er möchte uns lieber kontrovers als unbedeutend (Lachen), und das braucht das Werk des Heiligen Geistes. Wir haben alles probiert, was wir wissen, weißt du, und jeder arbeitet sich tot. Es war ein wunderbares Gespräch. Du hast keine Ahnung, wie sehr mich persönlich das ermutigt hat. ... Christian Tabernacle: Norman Pope: Lieber Richard, ich möchte Dich gerne über den aktuellen Stand auf dem Laufenden halten über das, was hier in unserer Gemeinde geschieht (Christian Tabernacle, Houston, Texas, Pastor Richard Heard), seit die Bewegung Gottes hier am 20. Oktober 1996 explodierte. Ein großer, sichtbarer Kraftstoß stieß an jenem Sonntag unseren Pastor und die Kanzel aus Plexi-Glas nieder. Der Pastor war mehr als eine Stunde am Boden, bevor er in sein Büro gebracht wurde. Die Plexiglas-Kanzel war zerstört. Sie bleibt jetzt an einer Seite als sichtbare Erinnerung für das, was geschehen ist. Seit etwa einem Monat gibt es viele, die Engel gesehen haben und Visionen hatten. Einige, die sie sahen, waren aus unserer Gemeinde, aber andere waren Besucher. Ein 9jähriger Junge kam mit seiner Großmutter zu Besuch. An einem gewissen Platz in der Kirche angekommen, lief er hinaus ins Foyer und versteckte sich hinter einer Säule. Er war so erschrocken, daß sie es nicht schafften, ihn wieder hineinzubringen. Er hatte einen Engel im Saal gesehen. Es gab andere, die zu anderer Zeit einen Duft wie Parfüm gerochen haben. Noch andere sahen die Wolke der Herrlichkeit. Ich habe sie zu drei verschiedenen Zeiten gesehen. Als ich sie das 2. Mal sah, dachte ich, ich würde buchstäblich blind, weil, während ich auf ein Chormitglied blickte, das gerade mitteilte, was es gerade gesehen hatte, alles zu verblassen begann. Es begann unten vorn und nahm zu, bis ich die sprechende Person nicht mehr sehen konnte. Die Wolke bewegte sich im ganzen Gebäude von vorn nach hinten. Einige Minuten später machte jeder vom Chor vorn unten bis zum hinteren Ende des Gebäudes eine Erfahrung mit der Herrlichkeit und Gegenwart Gottes, indem viele unter der Kraft Gottes fielen. Gott begann danach, uns 3 Monate lang auf eine Ebene tiefer Reue (Buße) und Fürbitte zu führen. Die Gottesdienste verloren in diesem Zeitabschnitt fast alle erkennbaren Formen. Die Prediger und Evangelisten konnten nicht predigen, und der Chor konnte nicht singen, bis Gott es ihnen erlaubte. Nicht einer konnte agieren wie vorher. Die ehrfurchtgebietende Nähe Gottes kam über die meisten, die sie erlebten. Wenn sie versuchten zu predigen oder zu singen, fielen sie entweder auf den Boden, waren auf ihren Sitzen wie angewurzelt, lachten oder weinten, wie der Geist sie berührte. Nach 3 Monaten begann Gott, eine neue Richtung zu geben durch das Predigen des Wortes, und der Chor begann wieder zu singen, obwohl es viele Male geschah, daß der Geist des Herrn herein kam und alles veränderte, was vor dem Gottesdienst geplant worden war. Große Veränderungen fanden an all jenen Einzelpersonen statt, die zur Leiterschaft gehörten und an den meisten der anderen, die nicht nur durchhielten, sondern kontinuierlich wuchsen. Die deutlichsten Veränderungen sind aufrichtige Demut, Liebe und Hunger nach Gott und Seinem Wort, Kühnheit, Freiheit und Kraft zum Dienst oder Zeugnis, angefangen bei den Pastoren und Mitarbeitern bis fast zum Rest der Gemeinde. Viele wahrlich wunderbare Ereignisse haben von jenem ersten Sonntag bis jetzt stattgefunden. Die meisten der physischen Heilungen fanden statt, ohne daß jenen Personen die Hände aufgelegt wurden. Sie wurden alleine durch Gottes Gegenwart während des Gottesdienstes geheilt. Ich werde Dir einige von ihnen mitteilen: 1. An dem 1. Sonntag fiel einer Frau ihr Krebsgeschwür ab. Seitdem sind viele zum Pastor mit ähnlichen Geschichten gekommen. Einige sind von inneren Krebserkrankungen geheilt worden, was durch Ärzte bestätigt wurde. 2. In der Woche vor dem Erntedankfest wurde eines unserer Mitglieder sehr krank und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Er hatte heftige Bauchschmerzen. Sein Dickdarm war an vier Stellen gerissen und seine Bauchhöhle war von bakteriellen Giften ganz infiziert. Die Ärzte erwarteten auf keinen Fall, daß er das Krankenhaus lebendig verlassen würde. Durch das Gebet in der Gemeinde erholte er sich genug, um nach Hause zu gehen. Eine Woche vor Weihnachten war für ihn eine Operation geplant, um 3 inches (ca. 9 cm) des Dickdarmes zu ersetzen. Er kam in den Operations-Saal zur Narkose. Die Ärzte machten vor der Operation eine Aufnahme von dem Dickdarm. Ohne zu operieren, gingen sie zu seiner Frau in den Warteraum hinaus. Sie schüttelten ihre Köpfe und bewirkten, daß sie das Schlimmste befürchtete. Stattdessen sagten sie, daß die neuen Aufnahmen einen vollkommenen, ganzen, normalen Dickdarm zeigten. Es würde keine Operation nötig sein. Ihr Mann war am meisten überrascht, als er ohne Schmerzen und Schnitte aufwachte. Gott hatte ihn geheilt. 3. Ein 8jähriger Junge war von einem Spezialisten untersucht worden, zu dem er von der Schule wegen seines Gehörs überwiesen wurde, denn seine schulischen Leistungen waren schwach. Durch eine frühe Kinderkrankheit hatte er auf einem Ohr 70 % seiner Hörfähigkeit verloren, mit dem anderen Ohr hörte er 40 %. Man wollte ihn an eine Spezialschule versetzen, um ihn in der Zeichensprache zu unterrichten. Er war vorgesehen, von einem Ohrenspezialisten getestet zu werden, den die Schule empfohlen hatte. Seine Mutter bat einen der jungen Männer während des Segnungsteiles, für ihn zu beten. Ungefähr eine Woche später glaubte sie, einen Unterschied in den Antworten ihres Sohnes zu bemerken. Sie brachte ihn zu dem Spezialsten zum Test. Sein Gehör wurde als vollkommen normal befunden. Pastor Heard bat sie, am Sonntag früh um 8.30 am Gottesdienst teilzunehmen und Zeugnis zu geben. Nachdem sie das getan hatte, bat Pastor Heard jene, die Hörschwierigkeiten hatten, zum Gebet zu kommen. Er ließ den Jungen und seine Mutter für sie beten. Von denen, die nach vorne kamen, wurde bei 3 Personen an jenem Morgen das Gehör wiederhergestellt. 4. Vor ungefähr 2 Wochen bezeugte ein Mann, den Pastor Heard kennt, daß ein Hautkrebsgeschwür von seinem Gesicht abgefallen war. Er hatte es ungefähr 2 Jahre lang gehabt. Er war für eine Operation vorgesehen. Eines Sonntags morgens teilte Pastor Heard mit, er fühle, daß es Krebsgeschwüre und Gewächse gäbe, die abfallen würden. Am nächsten Morgen hatte der Mann ein juckendes Gefühl, richtete sich auf, um die Stelle zu berühren, wo der Krebs war, und er fiel in seine Hand. Die Haut darunter war rosa und zart. 5. Vor ungefähr einem Monat erzählte Pastor Heard seine Geschichte. Im Mai 1994 fiel er während seiner Predigt auf seine Knie. Er wurde zur Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht. Die Ärzte entdeckten, daß er einen angeborenen Herzfehler hatte, mit der er bis zu seinem Lebensende würde leben müssen. Er hat damit gelebt bis zur letzten Untersuchung im Februar. Der Arzt ging die Farbtests durch und kam herein, um ihm zu sagen, daß sein Herz vollkommen normal sei. Pastor Heard fragte den Arzt: Meinen Sie für mich normal oder für jemanden ohne angeborenen Herzfehler? Der Arzt antwortete, sei Herz sei vollkommen normal, wie es sein sollte. Es gab nicht länger angeborene Bedingungen. Sie machten nicht einmal einen Belastungstest. Keine Hände wurden speziell wegen dieser Herzprobleme auf ihn gelegt. Wie andere auch, war er geheilt worden, indem er in der Gegenwart des Herrn war. 6. Es gab viele dramatische innere Heilungen und Befreiungen bei einigen, die lange Zeit unter ständiger ärztlicher Betreuung gewesen sind. Unsere Gottesdienste sonntags und mittwochs sind kraftvoll. In jedem Gottesdienst gibt es viele, die gerettet werden. Es ist ungewöhnlich, wenn die Leute am Ende solcher Gottesdienst nicht getauft werden. Die Donnerstags- und Freitags-Gottesdienste sind für Anbetung und dafür, daß die Leute durchtränkt werden in der Gegenwart des Herrn. Jeder Gottesdienst unterscheidet sich vom anderen, aber immer überführt er und fährt fort, tiefe Veränderungen, Heilungen und Befreiungen zu bringen. Es ist wunderbar, daß unsere Gemeinde nicht die einzige ist, die diese Erfahrungen macht. Es gibt viele Gemeinden im größeren Umkreis von Houston, die das erleben, eingeschlossen Baptisten, Assembly of God, Methodisten, Christuskirche, Nazarener und viele andere. Wir beten im Augenblick für eine Zunahme dessen, was Gott tut. Rose Moon |