Hand in Hand - Internationaler christlicher Lehr- und Hilfsdienst
Artikel und Bibelstudien

Kampf in den himmlischen Örtern
nach einem Vortrag von John Mulinde auf einem Kongress in Obsteig/Österreich im November 2000 beim Missionswerk "Leben in Christus" (Maria Prean)

Ich möchte euch ein Zeugnis von einem Mann geben, der, bevor er errettet wurde,
Satan gedient hatte. Als dieser Mann sein Zeugnis gab, forderte mich das so heraus,
dass ich erst einmal zehn Tage im Gebet und Fasten verbrachte, um den Herrn zu
fragen: "Herr, kann das wirklich so sein, ist das Wahrheit?" Dieser Mann wurde geboren, nachdem sich seine Eltern Luzifer geweiht hatten. Als er noch im Mutterleib war,
hatten sie bereits viele Rituale vollzogen und auch ihn Satan geweiht.

Mit vier Jahren begann er bereits, übernatürliche Kräfte einzusetzen. Seine Eltern
bekamen daraufhin Angst vor Ihm. Mit sechs Jahren übergab sein Vater ihn den Hexen,
damit sie ihn weiter trainierten. Mit zehn Jahren vollbrachte er bereits außergewöhnliche Dinge im Reich des Feindes. Die anderen Hexen fürchteten ihn. Er war noch ein
junger Bursche, aber er tat ausgesprochen schlimme Dinge. Mit etwa 20 Jahren hatte
er bereits sehr viel Blutschuld auf sich geladen Er tötete Menschen durch seinen
Willen. Er hatte die Fähigkeit, durch transzendentale Meditation aus seinem Körper
herauszutreten, und er konnte Levitation anwenden, d.h. er konnte seinen Körper von
der Schwerkraft befreien. Manchmal löste er sich in der Meditation von seinem Körper.
Er ließ seinen Körper zurück und bewegte sich, wohin immer er wollte in der Welt. Das
wird als "Astralreisen" bezeichnet.

Dieser Mann wurde von Satan mächtig gebraucht, um Gemeinden- und Pastoren zu
zerstören. Eines Tages kam er zu einer Gemeinde, die er zerstören wollte. Diese
Gemeinde war voller Gebet. Es gab in dieser Gemeinde viel Spaltung und Verwirrung.
Aber zu diesem Zeltpunkt hatte der Pastor in der ganzen Gemeinde ein Fasten
ausgerufen. Und während dieses Fastens gab es sehr viel Buße. Die Menschen
kamen zusammen und sie begannen, für die Arbeit des Herrn in ihrer Mitte, zu beten.
Sie baten Gott, Gnade mit ihnen zu haben und in ihr Leben einzugreifen. Während
dieser Tage kam dieser Zauberer, um zusammen mit dämonischen Geistern gegen
diese Gemeinde anzugehen.

Aber zu dieser Zeit gab es ein prophetisches Wort für die Gemeinde, dass sie
aufstehen und in Kampfführung treten solle gegen die dämonischen Geister, die gegen
die Gemeinde vorgingen. Eines Tages verließ also dieser Mann seinen Körper und
begab sich auf eine Astralreise, um eine mächtige Armee von dämonischen Geistern
gegen diese Gemeinde anzuführen. -

Das ist sein Zeugnis, was ich hier erzähle. - Er bewegte sich hinein in den geistlichen
Bereich der Gemeinde. Sie versuchten, in die geistliche Atmosphäre der Gemeinde
durchzudringen und die Gemeinde zu attackieren, aber da war eine Decke von Licht
ein Schutzwall von Licht über der ganzen Gemeinde.

Plötzlich war da eine Armee von Engeln, die gegen sie kämpften. Dieser Kampf fand in
den "himm!ischen Örtern" statt. Alle Dämonen ergriffen die Flucht, aber er wurde
gefangen genommen. Von wem? Von den Engeln. Er sah sich selber, wie sechs Engel
ihn festhielten. Sie brachten ihn durch das Dach direkt vor den Altar. Dort befanden
sich die Christen in tiefem Gebet. Sie standen dort in geistlicher Kampfführung. Sie
rissen die Mächte nieder und zerbrachen die Ketten. Der Pastor stand auf der Bühne
und leitete das Gebet und den geistlichen Kampf an. Der Geist des Herrn sprach zum
Pastor: "Das Joch ist jetzt zerbrochen und das Opfer liegt vor dir. - Hilf ihm und führe
ihn hinein, in die Befreiung."

Der Pastor öffnete seine Augen und sah diesen jungen Mann da liegen, völlig
zusammengebrochen. Er befand sich wieder in seinem Körper. Der junge Mann sagte,
er hätte keine Ahnung, wie sein Körper ihn gefunden hätte. Er hätte ihn zu Hause
zurückgelassen, aber nun wäre er in seinem Leib.

Er hätte auch keine Ahnung, wie er überhaupt hierher gekommen sei, er wüsste nur
noch, dass die Engel ihn durch das Dach da hineingebracht hatten. Der Pastor teilte
der Gemeinde mit, was der Geist zu ihm gesprochen hatte und forderte die Gemeinde
auf, nun ganz ruhig zu sein. Der Pastor fragte den jungen Mann: "Wer bist du?" Da
begann dieser zu zittern und die Dämonen fuhren von ihm aus. Sie führten an ihm
Befreiungsdienst durch und danach begann er aus seinem Leben zu erzählen.

Dieser junge Mann lebt nun mit dem Herrn, er dient als Evangelist, predigt das Wort
Gottes und Gott verwendet ihn in mächtiger Weise im Dienst der Befreiung. Eines
Tages ging ich zu einem Essen, weil mir jemand von diesem jungen Mann erzählt
hatte und ich war neugierig, ihn zu sehen. So saßen wir zusammen beim Abendessen
und irgendwann hatte dieser junge Mann Gelegenheit, sein Zeugnis zu geben. Er hatte
über so viele Dinge gesprochen, und manchmal weinte er darüber, was er alles
angestellt hatte. Als er zum Ende kam, machte er einen Aufruf in Bezug auf zwei
Dinge. Es waren viele Pastoren anwesend und er sagte ihnen:

"Bitte, bitte, Pastoren, lehrt die Leute zu beten. Denn die Leute, die nicht beten, können, werden vom Feind in jeder Hinsicht besiegt werden. Und wenn sie nur wenig beten, dann hat der Feind die Fähigkeit, diese Gebete komplett abzuwürgen.'' Außerdem sagte er zu den Pastoren: "Nehmt die Bibel und studiert, wie ihr die geistliche Waffenrüstung verwenden könnt, die Gott euch gegeben hat."

Dann berichtete er, wie er regelrecht Expeditionen unternommen habe. Er sei mit
andern satanischen Dienern und mit vielen dämonischen Geistern in die Lüfte, in die
geistliche Atmosphäre eingedrungen. Er musste diesen Dienst regelmäßig tun, das
war wie eine Arbeitsschicht. Und er erklärte: "Wenn ein Land durchdrungen ist von der
Finsternis, dann gibt es an diesen himmlischen Örtern, in diesen geistlichen Räumen
eine Decke, die manchmal so dick wie ein Fels ist und die ganze Region bedeckt. Die
dämonischen Geister und auch Menschen, die Satan dienen, können sowohl auf der
Oberfläche dieser Decke gehen als auch unterhalb der Decke agieren. Von dieser
Erhöhung aus regieren und kontrollieren sie, was darunter geschieht.

Wenn sie ihre Arbeit beendet haben, dann gehen sie wieder zurück, sie verlassen
diese Decke. Das tun sie verbunden mit einem Bund, durch den ihre Starke erneuert
wird. Wie geschieht das? Es geschieht durch die Opfer, die Menschen auf den Altären
darbringen. Es gibt ganz verschiedene Formen von Opfer: Zauberei Blutopfer,
menschliche als auch tierische Opfer, sogar Abtreibung- oder Kriege wirken als Opfer.
Die Opfer können in Form von sexueller lmmoralität dargebracht werden, durch alle
möglichen Arten von Perversionen, denen Menschen sich im sexuellen Bereich
hingeben. Diese Opfer stärken die Dämonen und geben ihnen neue Kraft."

Ich war erschüttert, als er dann sagte: "Wenn sie dort oben waren, an diesen Orten,
dann sind Ihnen die Gebete der Christen auf Erden auf 3 Arten begegnet.

Alle Gebete sind wie Rauch erschienen, der in den Himmel aufsteigt. Manche von
diesen Gebeten erschienen wie Rauchsäulen, die emporstiegen, sich ein bisschen hin
und her wanden und dann einfach verschwanden." Er sagte dazu: "Menschen, die
solche Gebete beten, leben meistens in irgend einem Bereich in Sünde und sind nicht
bereit, das loszulassen, was sie bindet. Ihre Gebete sind so schwach, dass sie einfach
vom Wind weggeblasen werden. Die Gebete lösen sich in dieser geistlichen
Atmosphäre auf.

Und dann gibt es die zweite Art von Gebet: Rauch, der bis zu dieser Decke aufsteigt
und an ihr anstößt, aber der diese Decke nicht durchdringen kann. Das sind
gewöhnlich Menschen, die wirklich ganz hingegeben sind, ernsthaft und in Reinheit
leben; aber die zu wenig Glauben haben, wenn sie beten. Oftmals ignorieren sie die
Bereiche, die sie im Gebet zusammenbringen müssten.

Und dann gibt es da noch die 3. Art von Gebet. Sie erscheint so wie Rauch, der mit
Feuer erfüllt ist. Wenn dieser Rauch mit dem Feuer aufsteigt, dann ist das so heiß,
dass der Felsen, sobald die Feuersäule ihn berührt, zu schmelzen beginnt wie Wachs.
Die Feuersäule durchdringt den Felsen und spaltet ihn auf." Und er führte das noch
weiter aus:

Oft ist es so, Menschen beginnen zu beten und ihre Gebete entsprechen der ersten
Art, von der wir gesprochen haben. Aber während sie weiter beten, beginnen ihre
Gebete sich zu verändern und sie werden zur zweiten Art. Und wenn sie dranbleiben
und weiter beten, dann kommt plötzlich dieses Feuer in ihre Gebete hinein, so dass sie
kraftvoll werden und diese Decke durchstoßen."

Er berichtete weiter, dass oft, wenn sie bemerkt hätten, dass diese Gebete sich
verändert haben, so dass sie diesem Feuer recht nahe waren, traten sie in
Kommunikation mit anderen Geistern auf der Erde und beauftragten sie: "Zerstört diese
Person die da betet. Sie soll aufhören zu beten. Lenkt sie ab. Nehmt sie auf die Seite."
Und er sagte:

So oft gaben die Christen dieser Ablenkung nach. Zunächst drangen sie im Gebet
vorwärts, sie tun Buße. sie erlauben dem Wort, ihren Geist zu prüfen und Glaube
wachsen zu lassen. Ihre Gebete werden immer gezielter.

Der Teufel sieht, wie ihre Gebete stark werden und versucht dann Zerstörung zu
bringen: Das Telefon läutet z.B., wenn du so im hingegebenen Gebet bist. und du
denkst, du könntest einfach aufstehen, um das Telefongespräch zu führen, danach
zurückkommen und weitermachen, wo du vorher aufgehört hast, aber du täuschst
dich. Denn wenn du zurückkommst, musst du wieder von vorne beginnen. Und genau
das möchte der Teufel: Alle möglichen Arten von Ablenkung kommen dir in den Weg.
Das kann sogar so weit gehen, dass der Feind deinen Körper anrührt und irgendwo
Schmerzen verursacht Oder er bringt einfach einen Hunger, so dass du in die Küche
gehen möchtest, um etwas zu essen. Egal wie und was, ihr Ziel ist einfach, dich
abzulenken, denn dann haben sie dich besiegt."

Er ermahnte die Pastoren: "Lehrt doch die Leute, dass sie sich jeden Tag Zeit nehmen
- nicht für so ein gewöhnliches, tägliches, kleines Gebet; diese Gebete können sie den
Rast das Tages beten. - sondern eine Zeit, in der sie auf den Herrn ausgerichtet sind
und sich nicht ablenken lassen. Denn wenn die Menschen dann fest stehen, dran-
bleiben und erlauben, dass der Geist Gottes sie inspiriert und weiter und tiefer führt,
dann passiert etwas im geistlichen Bereich.

Dieses Feuer kommt, steigt bis zu dem Felsen und bringt ihn zum Schmelzen. Dieser
Mann sagte: "Wenn dieser Fels zu schmelzen beginnt, dann ist das so heiß, dass kein
Dämon mehr in der Nähe bleiben kann. Auch kein menschlicher Geist kann das
ertragen", sie fliehen, sie rennen davon. Es gibt dann diese Öffnungen im geistigen
Bereich - und sobald solch ein Durchbruch einmal stattgefunden hat, hört der Kampf im Gebet auf. Eine Person, die so betet, spürt auf einmal, wie ihr Gebet leicht und zur
wahren Freude wird.

Ich habe herausgefunden, dass wir genau an diesem Punkt den Zustand erreichen, wo
Zeit und andere Dinge keine Rolle mehr für uns spielen." Es ist der Punkt, an dem du
alles niederlegst und dich einfach mit Gott eins machst.

Der Mann sagte weiter: "Von dem Moment an. wenn diese Gebete durchdringen, gibt
es keinen Widerstand mehr, nichts kann das Gebet aufhalten und diese Person kann
so lange weiter beten, wie sie will. Es gibt nichts mehr, was sie ablenken kann oder
aufhalten kann. Nachdem solch ein Gebet beendet wird, bleibt das Loch über ihnen
offen. Und wenn diese Beter aufstehen und von ihrem Gebetsplatz weggehen, da geht
dieses offene Loch mit ihnen mit

Sie sind nicht mehr länger unter dieser Decke, sondern was sie tun, spielt sich unter
dem offenem Himmel ab. In diesem Zustand kann der Teufel gegen sie nicht mehr tun,
was er will. Die Gegenwart Gottes ist wie eine Säule, die vom Himmel herab auf ihr
Leben hinab reicht. Sie sind geschützt, umgeben von dieser Säule. In dieser Säule ist
so viel Kraft, dass die Gegenwart Gottes, während sie weiter beten, andere Leute
berührt. Und was der Feind diesen andern Menschen getan hat. wird zerstört. Wenn
sie mit Menschen sprechen oder andere in ihrer Nähe sind, dann werden diese mit
hinein genommen in die Säule der Gegenwart Gottes. Solange sie in dieser Säule sind,
werden die Bindungen und Ketten des Feindes schwächer und schwächer.

Wenn diese Leute, die den Durchbruch erreichten, das Evangelium mit Sündern teilen,
dann ist der Widerstand sehr, sehr gering. Es ist dann so einfach, sie hineinzubringen ins Reich Gottes. Wenn sie für Kranke beten oder für andere Dinge beten, dann ist diese Gegenwart vorhanden - es macht einfach einen gewaltigen Unterschied."

"Der Teufel haßt diese Leute," sagte dieser Mann. Wenn es Orte gibt, wo solches
Gebet regelmäßig stattfindet, dann kommt die Gegenwart auf diesem Platz und bleibt
auf diesem Platz und der Teufel kann nichts ausrichten. Wenn Menschen, die Gott
nicht kennen, auf diesen Platz kommen, dann werden alle ihre Bindungen plötzlich
schwächer und wenn dann jemand da ist, der in Geduld Liebe dient, dann können sie
ganz leicht auf die richtige Seite gezogen werden. - " Nicht durch Heer oder Kraft,
sondern durch den Geist Gottes."

"Wenn sie in diese Gegenwart kommen, dann fühlen sie sich überführt und sie
beginnen, mit sich zu hadern, was sie jetzt tun sollten. Aber wenn da niemand ist, der
sie heraus führt aus Sünde und Bindungen, dann gehen sie wieder weg und die
Bindungen und Ketten um sie herum werden noch stärker. Der Teufel wird versuchen
zu verhindern, dass sie je wieder in eine solche Umgebung hineinkommen. "

Ihr könnt euch vorstellen, wie wir dasaßen und diesen Mann anschauten. Er erzählte
einfach die Dinge, die er getan hatte und die er sah. Und dann sagte er: "Was machten
wir mit diesen Leuten, die im Gebet durchgebrochen sind? - Sie wurden
gekennzeichnet und studiert. Es wurde versucht herauszufinden, welche Schwächen
diese Person hat. Anderen Geistern wurden dann spezielle Anweisungen gegeben, wie
sie diese Person angreifen können in ihren Schwächen.

Wenn diese Person heraustritt aus diesem Gebetsraum und dieser Geist des Gebetes
auf ihr ist, und die Gegenwart Gottes auftritt, dann ist ihr geistlicher Stand sehr stark.
Die Freude des Herrn ist ihre Kraft und der Teufel versucht alles mögliche, um sie
abzulenken von Gott. Wenn da Schwächen sind in ihrem Temperament, dann versucht
der Feind, Leute zu finden, die Dinge tun, damit diese Person ärgerlich wird.

Und wenn diese Person dann nicht sensibel ist gegenüber dem Heiligen Geist, dann
wird sie ihre Augen vom Herrn abwenden und ärgerlich und zornig werden. Einige
Minuten später möchte sie das vielleicht wieder ablegen und in der Freude des Herren
weitergehen, aber diese Freude spürt sie nicht mehr. Sie versucht wieder in diesem
Zustand hineinzukommen, aber es gelingt ihr nicht so recht. Warum?

Wenn sie der Versuchung nachgibt, dann tun die Dämonen alles mögliche, um diese
Öffnung in der Decke wieder zu schließen. Und wenn Sie das schaffen, wenn sie
diesen Felsen wieder schließen können, dann ist diese Person von der Gegenwart
Gottes abgeschnitten. Diese Person ist immer noch ein Kind Gottes, aber diese
besondere Art von Salbung, die auf ihrem Leben ruhte, ist nicht mehr vorhanden, die
dem Christen Vollmacht verleiht, göttliche Dinge auszurichten in der Autorität des
Geistes.

Wie gesagt, die Mächte forschen nach den Schwächen dieser Menschen. Wenn sie im
sexuellen Bereich liegen, arbeiten sie mit Versuchungen in diesem Bereich. Der Feind
wird dann Personen vorbereiten, Ereignisse oder irgend etwas anderes, um die
Leidenschaft in ihnen zu wecken. Und wenn diese Person der Versuchung nachgibt
und z. B. ihre Gedankenwelt für Unreinheit öffnet, diese Gedanken nährt und ihnen
Raum gibt, dann gelingt es ihr nicht mehr, in den Zustand in dieser Salbung
zurückzukommen. Diese Salbung ist dann verloren.

Vielleicht sagst du: "Das ist doch unfair. " Aber erinnere dich, was die Bibel sagt: " Zieh
den Helm des Heils in der Hoffnung an! Zieh den Brustpanzer der Gerechtigkeit an! "
Wir sehen oft nicht den Platz, den diese Waffen einnehmen können im geistigen
Kampf. Und erinnert euch, was Jesus uns lehrt am Ende des Vaterunsers im Appell: "
Führe uns nicht in Versuchung! Sondern erlöse uns von dem Bösen! "

Jedesmal, wenn du im Gebet einen Durchbruch hast, wenn du zum Ende kommst,
erinnere dich immer daran: Du bist ein schwacher Mensch. Erinnere dich daran: Du bist nicht perfekt. Frage den Herrn. Sage:

" Herr, ich war in dieser Zeit des Gebetes so mit dir verbunden und jetzt werde ich wieder hinausgehen aus diesem Raum hinein in die Welt. Ich bitte dich: Führe mich, dass ich nicht in Versuchung falle. Erlaube nicht, das ich in die Fallen des Feindes hinein tappe. Ich weiß, der Feind hat Fallen vorbereitet da draußen. Ich hab keine Ahnung, welche und wo. Und ich weiß, dass ich Schwächen habe in bestimmten Bereichen, wenn du mich nicht schützt, habe ich keine Chancen. So schütze du mich Herrn! Wenn du siehst, dass ich in eine Richtung gehe, in der eine Falle steht, dann drehe mich um, dass ich in eine andere Richtung gehe. Herr, greife du ein, schreite du ein, laß nicht zu, dass ich in meiner eigenen Stärke, mit meinen eigenen Fähigkeiten gehe! Erlöse mich vom Bösen. "

Und Gott kann das tun. Er kann das. Und wenn dann manchmal Dinge passieren,
kannst du nur sagen: "Danke, Herr!" Darum sagt der Apostel Paulus im 1.
Thessalonicher Brief: "Danke Gott allezeit, denn das ist sein Wille für dich, für euch!"

Manche Dinge, die wir erleben, sind nicht gut und schmerzhaft und wir fragen uns: "
Warum lässt Gott das zu? "Aber wenn wir wüssten, wovor er uns eigentlich bewahrt
und errettet hat, dann würden wir dankbar sein. Wenn wir lernten, dem Herrn wirklich
zu vertrauen dann werden wir in Allem dankbar sein. "

Geliebte, ich möchte versuchen, noch einen Schritt weiter zu gehen. Dieser Mann
sagte: "Wenn Gebet in der genannten Art und Weise durchbricht, dann kommt die
göttliche Antwort auf jeden Fall. Aber in vielen Fällen dringt die Antwort nicht durch bis
zu der Person, die gefragt hat. Das hängt mit der Schlacht an den himmlischen Örtern
zusammen.

Dieser Mann sagte dazu folgendes: "Jeder Christ hat einen persönlichen Engel, der ihm dient. Wir wissen, dass die Bibel sagt, Engel seien dienende Geister für uns. Wenn Menschen beten, dann kommt die Antwort in den Händen dieser Engel an. In Daniel lesen wir, dass ein Engel die Antwort auf Daniels Gebet brachte."

Die Engel, welche die Antwort in den Händen tragen, müssen gerüstet sein für den
Kampf. Aber wenn den Christen die geistliche Waffenrüstung nicht wichtig ist, dann
kommen die Engel mit der Antwort, aber sie selbst haben ebenfalls keine
Waffenrüstung an. Sie sind für den Kampf gar nicht gerüstet. Wenn Christen sich z.B.
nicht darum kümmern, welche Gedanken in ihren Köpfen vorgehen und sie den Kampf
um ihre Gedanken nicht aufnehmen, dann kommt ihr Engel ohne Helm. Egal, welche
Waffe du ignorierst, - die Waffe, die du ignorierst, hat dein Engel nicht zur Verfügung.

Wenn der Engel kommt, dann untersuchen die Dämonen genau, welche Bereiche
nicht geschützt sind. Und diese Bereiche versuchen sie anzugreifen. Wenn der Engel
keinen Helm hat, dann versuchen sie, auf seinen Kopf zu zielen und ihn zu treffen.
Wenn er keinen Brustpanzer hat, versuchen sie, seine Brust zu treffen. Wenn er keine
Stiefel an hat, dann werden sie Feuer legen, so dass er "barfuss" durchs Feuer gehen
muss."

Ich wiederhole nur, was dieser Mann gesagt hat. Wir fragten dann natürlich: Können
Engel denn Feuer fühlen?" Wisst ihr, was er sagte? "Erinnert euch, es ist ein geistlicher
Raum. Es sind Geister, die mit Geistern zu tun haben - die Schlacht ist intensiv. Wenn
die Dämonen einen Engel Gottes überwinden können, dann ist das erste, worauf sie
aus sind, ihm die Antwort wegzunehmen, die er mit sich trägt. Wenn sie ihm diese
Antwort entreißen können, dann geben sie diese Antwort den Hexen und Zauberern.
Und die Leute sagen dann. Ich habe das durch Zauberei bekommen."

Im Jakobusbrief steht: "Alle guten Dinge kommen von Gott." Woher nimmt der Teufel
die Dinge, die er den Leuten gibt? Manche Leute, die keine Kinder bekommen können,
gehen zu Zauberern oder Hexen und auf einmal werden sie schwanger. Woher haben
sie dieses Kind? Ist Satan ein Schöpfer, kann er das tun? Nein! Er stiehlt von denen,
die im Gebet aufgeben. Jesus sagt: "Betet ohne Unterlass." Und er sagt: "Wenn der
Sohn Gottes kommt, wird er dann Glauben finden, wird er dich auf dem Platz finden,
wo du ausharrst, oder bist du weggegangen und hast aufgegeben?

Dann sagte dieser Mann weiter: "Diese Dämonen sind noch nicht zufrieden damit,
dass sie die Antwort stehlen können. Sie sind daran interessiert, den Engel
aufzuhalten. Sie kämpfen gegen ihn und haben manchmal damit Erfolg, indem sie ihn
festhalten und fesseln können." Er sagte: " Wenn das passiert, dann ist der Christ auf
Erden ein Opfer, mit dem die dämonischen Machte tun können, was sie wollen. Denn
er ist dort unten, ohne seinen Schutzengel im geistlichen Bereich.

Wir fragten den Mann: "Meinst du wirklich, dass Engel durch dämonische Mächte
gefangen gehalten werden können?" Der Mann hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht
viel Ahnung von der Bibel, er war noch recht jung im Glauben. Er sprach nur aus
seinem Erfahrungsschatz der satanischen Einsätze. Er antwortete: ''Sie können den
Engel nicht lange festhalten. Denn wenn andere Christen irgendwo anders beten, dann
kommen andere Engel zur Verstärkung und der Engel muss wieder freigelassen
werden. Aber wenn der Christ auf Erden, der dafür verantwortlich ist, das nicht selbst
durchbetet, dann bleibt er in Gebundenheit. Da kann es passieren, dass der Feind
seine eigenen Boten als "Engel des Lichts" zu dieser Person sendet und sie täuscht
durch falsche Visionen, falsche Prophetien, und sie verführt zu falscher Leiterschaft
und zu falschen Entscheidungen. Oft befindet sich diese Person dann in einem Zustand,
wo sie offen ist für jede Art von Angriff und Gebundenheit."

Ich war durch diese Aussagen sehr aufgewühlt und betete: "Herr, ich möchte nicht
einmal versuchen, das zu verstehen." Aber als ich dann den Herrn suchte in 10 Tagen
fasten, tat er zwei Dinge:

a) Gott bestätigte die Erläuterungen dieses Mannes und öffnete darüber hinaus meinen Geist, so dass ich diese Erkenntnis noch ergänzen konnte. Ich konnte sehen, was im geistlichen Raum geschieht.

b) Er zeigte mir, was wir tun können, wenn diese Dinge passieren, damit wir nicht
überwunden werden, sondern selbst zu Überwindern werden.

Drei Dinge müssen wir uns bewusst machen:

1 Wir können und müssen die Waffen unseres geistlichen Kampfes benutzen. Die Bibel nennt sie: die Waffen Gottes! Es ist nicht unsere Waffenrüstung, sondern Gottes
Waffenrüstung. Wenn wir sie verwenden, erlauben wir Gott, an unserer Stelle zu
kämpfen.

2. Wir müssen verstehen, was für einen Dienst die Engel in unserem geistlichen Leben
für uns haben, und was wir in unserem Herzen tun müssen, damit wir im geistlichen
Bereich geschützt sind.

3. Der dritte Punkt dreht sich um den Heiligen Geist:

Der Heilige Geist ist nicht unser Lakai. Er rennt nicht ständig zwischen uns und dem
Vater hin und her, um ihm zu sagen, was wir brauchen. Das ist die Arbeit der Engel,
sondern er steht auf unserer Seite, neben uns, um uns zu führen, zu lehren und uns zu
helfen, das Richtige in der richtigen Weise zu beten. Und wenn bestimmte Dinge im
geistlichen Bereich passieren, dann teilt er uns das mit.

Manchmal weckt er uns in der Nacht auf und sagt: "Bete! " Und du sagst: "Nein, es ist
doch noch nicht Zeit dafür." Aber er sagt: "Bete Jetzt!" - Warum? Er sieht, was im
geistlichen Raum passiert. Manchmal sagt er:

" Morgen solltest du fasten!" Und du sagst: Morgen nicht, aber am Montag fange ich an.
Doch der Heilige Geist ist es, der versteht, was gerade im geistlichen Bereich
notwendig ist und passiert. Wir müssen lernen, sensibel gegenüber dem Heiligen Geist
zu sein. Er führt uns in alle Wahrheit und Gerechtigkeit

Geliebte, last uns bitte daran denken, dass Du oder Dein Mitbruder vielleicht schon oft
verpasst haben könnte, was Gott für euch vorbereitet hatte. Nehmt euch an der Hand,
zwei oder drei Leute, und sagt einander:

,,Es gibt keinen Grund, weiter enttäuscht und besiegt zu sein. Wir können überwinden.
Es ist genug Kraft zu überwinden. Jesus hatte bereits alles getan. Amen. Danke Herr
Jesus. "

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