| DEN PERSÖNLICHEN ALTAR AUFBAUEN Einige Dinge können einfach dadurch geschehen, daß Gott alles vorbereitet. Wir haben gar nichts damit zu tun. Aber andere Dinge geschehen in Zusammenhang mit Prinzipien, die Gott aufgestellt hat. Z.B. kannst du keine Ernte einfahren, ohne gesät zu haben. Es gibt einige Dinge im Leben, die an Prinzipien gebunden sind. Und auch dieser Punkt, daß Gott sich im Land bewegen will, ist ähnlich gelagert wie die Sache mit dem Farmer und der Ernte. Wir wissen, daß das beste Vorbild für unser Leben Jesus Christus, unser Herr, ist. Wenn es eine Person gab, welche die Welt zu einer sehr schwierigen Zeit mit der Kraft Gottes berührte, dann war es Jesus. Als er kam, war die ganz Welt unter starker Knechtschaft von Finsternis. Und er kam mit der Kraft, diese Knechtschaft zu brechen und die Gefangenen freizusetzen. So können wir uns anschauen, wie Gott ihn für dieses Werk vorbereitet und ausgerüstet hat. Wir wollen sehen, ob wir die gleiche Ausrüstung nehmen und einsetzen können, nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Nation. Ich möchte aus Lukas 4, die Verse 18 und 19 lesen. Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, daß sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn. (Jesaja 61) Gestern abend haben wir sieben verschiedene Punkte dieser Schriftstelle hervorgehoben. Diese Bibelstelle zeigt uns, wie Jesus ausgerüstet war, um das Werk, zu dem er berufen war, zu tun. Zu den sieben Punkten gehörte erstens, daß wir eine enge Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist aufnehmen müssen, so daß auch wir zu dem Punkt kommen, daß wir sagen können: Der Geist des Herrn ist auf uns und er hat uns gesalbt. Der zweite Punkt ist der, daß es nicht nur darum geht, eine gute Zeit mit dem Herrn zu verbringen, sondern daß die Zielrichtung die ist, die Verlorenen für den Herrn zu gewinnen. Der dritte Punkt war der, daß wir uns in diesem Prozeß mit den Verwundungen der Menschen befassen müssen, damit die verletzten Herzen geheilt werden. Viertens geht es darum, die Gefangenen frei zu setzen. Wir müssen lernen, die Kriegsführung zu verstehen, welche die Knechtschaft bricht und die Gefangenen freisetzt. Fünftens ging es um die Wiederherstellung der Sicht, das Beseitigen der Blindheit, die der Feind auf die Menschen gelegt hat und darum, Licht zu bringen. Beim sechsten Punkt ging es um die Heilung der Zerschlagenen, darum, daß wir vorbereitet werden, in der Kraft und den Zeichen des Heiligen Geistes zu wirken, so daß sichtbar wird, daß Gott Heilung und Antworten auf die körperlichen sowie die seelischen Probleme der Menschen bringt. Als letztes ging es darum, daß wir das angenehme Jahr des Herrn verkündigen, d.h. eine Zeit der Wiederherstellung. Es geht dabei nicht nur darum, Menschen zum Herrn zu bringen, sondern auch darum, sie in ihre von Gott gegebene Bestimmung hineinzubringen. Diesen Nachmittag wollen wir uns mit dem ersten Prinzip tiefer befassen. Wenn wir die freie Wahl hätte, würde ich für nur dieses eine Prinzip drei Tage in Anspruch nehmen; und dann würden wir immer noch viel mehr Zeit dafür brauchen. So laßt uns das von Anfang an richtig sehen, daß alles, was wir hier behandeln, nur ein kleiner Same von etwas ganz Großem ist. Jesus sagte: Der Geist des lebendigen Gottes ist auf mir. Er hat mich gesalbt. So muß unsere erste Ausrichtung, wenn wir unser Land wirklich verändern wollen, die sein, daß wir ein Umfeld, also die Voraussetzungen schaffen, daß der Heilige Geist wirklich auf uns kommen kann. Wir sahen gestern, daß, wenn der Heilige Geist auf Menschen kommt, es nicht eine riesige Explosion sein wird. Es beginnt mit einem Zufluß von Heiligem Geist, und wenn Menschen treu sind in dem, was der Herr ihnen gegeben hat, bekommen sie göttliche Befähigung, die sie dahin bringt, die ganze Fülle und Explosionskraft des Heiligen Geistes zu empfangen. So war es auch mit den Aposteln. Nachdem Jesus von den Toten auferstanden war, hauchte er sie an und sagte: Empfangt den Heiligen Geist. Es war etwas, das ihnen übertragen wurde. Und von dort aus konnten sie auf die Explosionskraft des Heiligen Geistes warten. Halleluja!!! ... Wir sollten festhalten, daß auf dieser Reise, wenn wir uns bereit machen, den Herrn zu suchen, es nicht lange dauern wird, bis wir eine Berührung mit dem Heiligen Geist empfangen. Ich möchte wirklich, daß ihr das fest glaubt. Aber diese Berührung, von der wir hier sprechen, wird keine Explosion sein; es wird vielleicht nur ein Anzünden eures Herzens sein. Viele Male betrüben wir den Heiligen Geist, weil wir nicht erkennen, was mit uns geschieht. Darum möchte ich das hier betonen, damit du, wenn dies bei dir geschieht, nicht den Heiligen Geist betrübst. Wir sollten das verstehen und dementsprechend sensibel sein. Sobald wir uns aufmachen, den Herrn zu suchen, wird es nicht lange dauern, bis wir eine Berührung des Heiligen Geistes in unserem Herzen empfangen. Es wird eine Antwort darauf sein, wie wir uns dem Herrn hingeben. Sobald du diese Berührung empfängst, ist es erforderlich, dich in deinem Herzen zu entscheiden, diese Flamme am Brennen zu halten, bis sie ein großes Feuer wird. Wenn du treu bist im Kleinen, wird Gott dir mehr anvertrauen. Im Alten Testament sehen wir immer wieder, daß es Dinge gab, die den Heiligen Geist anzogen herunter zu kommen. Gewöhnlich waren es zwei Dinge: Wenn Menschen wollten, daß der Herr herabkommen sollte, bauten sie dem Herrn einen Altar auf und brachten ihm ein Opfer dar. So ist die erste Sache die, dem Herrn einen angemessenen Altar zu schaffen, und das zweite, ein angemessenes Opfer darzubringen. Überall in der Schrift gibt es Beispiele dafür. Laßt mich einige Stellen nennen. 1. Chronik, 21; es geht hier darum, daß David die Volkszählung geschehen läßt und den Ärger des Herrn auf sich zieht; und Gott strafte Israel aufgrund dieser Sünde. Und der Engel des Herrn ging durch das Land und schlug es mit der Plage (Pest). Als David zu Gott nach Erbarmen schreien wollte, sagte Gott: Errichte mir einen Altar. Halleluja! Laßt uns lesen von Vers 16 bis Vers 19: Und als David seine Augen erhob, sah er den Engel des Herrn zwischen der Erde und dem Himmel stehen, sein Schwert gezückt in seiner Hand, ausgestreckt über Jerusalem. Da fielen David und die Ältesten, in Sacktuch gehüllt auf ihr Angesicht. Und David sagte zu Gott: Habe nicht ich befohlen, das Volk zu zählen? Bin ich es doch, der gesündigt und Böses getan hat! Aber diese Schafe, was haben sie getan? Herr, mein Gott, laß doch deine Hand gegen mich und gegen das Haus meines Vaters sein, aber nicht gegen dein Volk mit dieser Plage! Und der Engel des Herrn sprach zu Gad, daß er zu David sage, David solle hinaufgehen, um dem Herrn einen Altar zu errichten auf der Tenne Ornans, des Jebusiters. Da ging David hinauf auf das Wort Gads hin, das der im Namen des Herrn geredet hatte. Preis den Herrn! Könnt ihr euch das vorstellen: hier gibt es ein Gericht, das durch das ganze Land geht. Und David schreit zum Herrn: Bitte vernichte nicht die Menschen. Und Gott möchte dieses Gebet nach Erbarmen beantworten. So spricht er zum Propheten: Sag David, daß er mir einen Altar errichten soll. Wenn Gott mit seinem Erbarmen herunterkommen soll, muß da ein bestimmtes Umfeld für ihn geschaffen werden. So ging David hin und baute dem Herrn einen Altar. Es ist wichtig für uns Folgendes zu verstehen: Dem Herrn einen Altar zu errichten ist nicht einfach ein Spiel. Es kostet uns etwas. Es fordert etwas von uns. Viele Leute wollen etwas von dem Herrn empfangen, ohne daß sie aus ihrer Bequemlichkeit heraustreten. Als David diesen Altar aufrichten wollte, bot ihm der Mann, dem das Land gehörte, auf dem er einen Altar errichten sollte, alles umsonst an. Er wollte ihm sogar die Rinder und Schlitten umsonst geben, sogar das Feuerholz. Aber David sagte: Nein. Ich kann Gott nicht dazu bewegen, sich meiner Interessen anzunehmen, ohne daß es mich selbst etwas kostet. Das ist etwas, das wir verstehen müssen. Wenn wir uns hingeben wollen, den Herrn für unser Land zu suchen David hat den Herrn für seine Nation gesucht und er kannte die Prinzipien Gottes , muß es mich etwas kosten. Da ist ein Preis, den ich bezahlen muß. Laßt uns von Vers 24 ab weiterlesen. Aber der König David sagte zu Ornan: Nein, sondern kaufen will ich es, und zwar für den vollen Preis. Denn ich will nicht, was dir gehört, für den Herrn nehmen und umsonst Brandopfer opfern. Und David gab Ornan für den Platz Gold im Gewicht von sechshundert Schekel. Und David baute dort dem Herrn einen Altar und opferte Brandopfer und Heilsopfer. Und er rief zu dem Herrn, und der antwortete ihm mit Feuer, das vom Himmel auf den Altar des Brandopfers fiel. Hier können wir sehen, daß es wichtig ist, wenn wir die Reise beginnen, daß wir unseren Sinn richtig ausrichten. Wir müssen sagen: Ich werde Gott für mein Land suchen, ich werde zu Gott schreien, daß er seinen Geist ausgießt auf unser Land, und ich weiß, daß es mich etwas kosten wird; vielleicht in bezug auf Zeit, vielleicht in bezug auf Hingabe, die ich vorher noch nicht entwickelt habe. Aber wenn wir unseren Sinn gleich von Anfang an in dieser Weise ausrichten, wird es leicht für uns sein, uns dem Herrn unterzuordnen. Viele Leute haben damit ein Problem, daß, wenn sie beginnen, den Herrn zu suchen, auf eine Wand stoßen und nicht weiterkommen, weil sie zu Beginn nicht die Kosten überschlagen haben für diese Reise. Das ist etwas, daß wir gerade jetzt in unsere Herzen richtig hineinlegen sollten. Wir können hier also die Bedeutung des Altars erkennen. Wir sehen, daß Gott von David einen Altar und ein Opfer forderte, und daß er mit Feuer herunterkam. In unserem Zeitalter geht es nicht darum, Gott aus Steinen einen Altar zu bauen und darauf zu opfern, sondern die Altäre, die wir Gott in unserer Generation vorbereiten sollen, sind innerhalb unseres eigenen Herzens. Hier bereiten wir einen Altar für den Herrn, denn er hat gesagt, daß unsere Herzen ein Ort für seine Gegenwart sind. Der Altar ist ein Platz, der die Gegenwart Gottes anzieht, herabzusteigen. Ist die Sehnsucht in unseren Herzen, daß Gott herunterkommt? So daß wir unsere Herzen vorbereiten, damit sie Altäre werden, welche die Gegenwart Gottes anziehen? Wenn wir das tun, gibt es zwei Wege, die notwendig sind, um dahin zu kommen. Der erste ist auf einer persönlichen Ebene, der zweite auf einer gemeinschaftlichen. Auf der persönlichen Ebene ist der Altar mein eigenes Herz. Es geht um mein gesamtes Leben, das es gilt, dem Herrn als Opfer darzubringen. Auf der gemeinsamen Ebene gibt es einen Unterschied. Hier ist gemeint, daß viele Menschen zusammenkommen und Altäre aufgerichtet werden, die als reale Orte identifizierbar sind. Laßt uns erst über den gemeinsamen Altar sprechen, und dann werde ich wieder zurückgehen zu den persönlichen Altären. Der persönliche Altar ist der wichtigere, da er die geistliche Atmosphäre bestimmt. Aber da ist auch die gemeinsame Identität, die Gott belohnen wird, wenn er vorhat, sich in einer Nation zu bewegen. Erstens: Was ist ein Altar? Altäre sind Plätze der Hingabe; Plätze der Anbetung; Orte der Festlegungen und Entscheidungen. Wenn Menschen dem Herrn Altäre aufrichten, legen sie sich fest, sich selbst dem Herrn hinzugeben. Es gibt Plätze der Bundesschließung mit Gott. Fast alle Bünde in der Bibel wurden auf einem Altar geschlossen, oder es wurde unmittelbar nach der Bundesschließung ein Altar errichtet. Mit anderen Worten: Es sind Plätze, an denen wir einen Bund mit Gott schließen, uns selbst opfern und von ihm empfangen. Es sind Plätze, wo wir Verträge mit dem Herrn abschließen. Es sind Plätze, an denen wir einen bestimmten Stand einnehmen und uns entscheiden, nicht zurückzuweichen. Altäre sind auch Plätze des Opferns. Es sind Plätze, an denen wir uns Kostbares hingeben, weil wir uns nach etwas Größerem ausstrecken. Es sind Plätze, an denen wir etwas opfern, von dem wir wissen, daß Er möchte, daß wir es opfern, um Ihn selbst zu empfangen. Altäre sind auch Plätze der Gemeinschaft. Wir können sehen, daß jedesmal, wenn dem Herrn ein Altar errichtet wurde, der angenehm vor ihm war, er herabstieg, um mit seinem Volk zu kommunizieren. So sind Altäre auch Plätze der Intimität, der vertrauten Gemeinschaft. Plätze, wo wir uns öffnen, um Gemeinschaft mit dem Einen zu empfangen, mit dem wir unseren Bund geschlossen haben. Es ist möglich, dem Herrn einen Altar zu bauen, aber es ist auch möglich, anderen Wesen Altäre aufzustellen. Altäre für andere Wesen werden falsche Altäre genannt. Und viele Male, wenn wir beginnen, Gott zu suchen, verlangt Gott, daß wir die falschen Altäre zerstören und den richtigen Altar wiederherstellen. Laßt uns in das Buch der Richter schauen; Richter Kapitel 6, 25 und 26: Und es geschah in jener Nacht, da sprach der Herr zu ihm: Nimm einen Jungstier von den Rindern, die deinem Vater gehören, und zwar den zweiten Stier, den siebenjährigen! Und reiße den Altar des Baal, der deinem Vater gehört, nieder und die Aschera, die dabei steht, haue um! Und baue dem Herrn, deinem Gott, einen Altar auf dem Gipfel dieser Bergfeste in der rechten Weise! Und nimm den zweiten Stier und opfere ihn als Brandopfer mit dem Holz der Aschera, die du umhauen sollst! Hier sehen wir, daß Gott zu Gideon spricht, denn Israel litt unter den Medianitern. Und sie wollten, daß Gott kommen und ihnen helfen sollte. Er sollte sich ihrer Not annehmen. So erwählte Gott den Mann Gideon. Und nachdem Gideon gesagt hatte: Ja, Herr, ich bin bereit zu gehen, sagte Gott: Geh und reiße den Altar des Baal nieder! Und reiße auch die Aschera des Baal nieder! Und dann baue einen reinen Altar für mich und bringe mir ein Opfer dar! Warum? Damit ich herabsteigen kann. Auch wir haben manchmal falsche Altäre in unseren Herzen. Erinnert euch: Altäre sind Plätze der Hingabe. Es kann sein, daß es Dinge in unserem Leben gibt, denen wir hingegeben sind, die im Widerspruch zum Herrn stehen. Dinge, an die wir gebunden sind, die unsere Liebe, unsere Hingabe haben und uns abhalten, wirklich verfügbar für den Herrn zu sein. Wenn wir beginnen, uns dem Herrn hinzugeben und Ihn zu suchen in bezug auf unsere Nation, wird Gott, bevor er uns mächtig gebrauchen kann, von uns verlangen, unsere inneren Altäre in unseren Herzen niederzureißen und Ihm reine Altäre, die Ihm geweiht sind, aufrichten. Er wird verlangen, daß wir etwas, das uns sehr wertvoll ist, uns aber zurückhält, ihm zu dienen, opfern. Wir werden uns selbst als lebendiges Opfer Ihm anbieten. Er wird von uns verlangen, daß wir in unseren Herzen ein Umfeld schaffen, das vertraute Gemeinschaft mit ihm ermöglicht. Er wird verlangen, daß wir unsere Altäre wiederherstellen. Wir alle wissen, daß wir das Heiligtum des Herrn sind. Aber oft leben, handeln, wandeln und sprechen wir nicht wie das Heiligtum des Herrn. In anderen Worten: wir benehmen uns nicht, als wären wir in der Gegenwart des Herrn. Da ist ein Bedarf, den Altar des Herrn zu reparieren. In 1. Könige, Kapitel 18 sehen wir, daß da zwei Altäre sind: der Altar des Baal und der Altar Gottes. Und die Propheten des Baal versuchten zu erreichen, daß ihr Gott herunterkam, und sie versagten. Aber als Elia den Herrn anrief, daß er herabsteigen sollte, war das erste, das er zuvor tat, den Altar wiederherzustellen. Was heißt das, den Altar wiederherzustellen? Es bedeutet, die dort notwendigen Dinge wieder zurückzubringen, die entfernt worden sind. In diesem Fall hat Elia Steine gebracht, welche die zwölf Stämme in Israel repräsentieren sollten. In unserem Fall sollten wir auf die Eigenschaften des Heiligen Geistes schauen, den Charakter des Herrn, den wir brauchen, und diese Dinge bringen und unseren Altar wiederherstellen. Wenn wir das tun und zum Herrn schreien, kommt Er herab mit seinem Feuer. Laßt uns in 1. Könige 18 ab Vers 30 lesen: Da sagte Elia zum ganzen Volk: Tretet her zu mir! Und das ganze Volk trat zu ihm hin. Dann stellte er den niedergerissenen Altar des Herrn wieder her. Und Elia nahm zwölf Steine nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs, zu dem das Wort des Herrn geschehen war, als er gesagt hatte: Israel soll dein Name sein! Und er baute von den Steinen einen Altar im Namen des Herrn ... Das erste, was wir hier feststellen, ist, daß er den Altar wiederherstellte. Er brachte die Steine für jeden Stamm zurück. Er hat die Wahrheit über diesem Altar ausgerufen. Israel soll dein Name sein! Wie auch immer du dich genannt hast, was auch immer du geworden bist, nun wird deine wahre Identität vor Gott wiederhergestellt. Laßt uns weiterlesen von Vers 36 ab: Und es geschah zur Zeit, da man das Speisopfer opferte, da trat der Prophet Elia herzu und sprach: Herr, Gott Abrahams, Isaaks und Israels! Heute soll man erkennen, daß du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und daß ich nach deinem Wort das alles getan habe. Antworte mir, Herr, antworte mir, damit dieses Volk erkennt, daß du Herr, der wahre Gott bist und daß du selbst ihr Herz wieder zurückgewand hast! Da fiel Feuer vom Herrn herab und verzehrte das Brandopfer und das Holz und die Steine und die Erde; und das Wasser, das im Graben war, leckte es auf. Als das ganze Volk das sah, da fielen sie auf ihr Angesicht und sagten: Der Herr, er ist Gott! Der Herr, er ist Gott! Hier sehen wir, daß der Altar wiederhergestellt war, daß Gebet entrichtet wurde, und das Feuer herabkam. Und als das Feuer herabkam, beugte sich die Nation vor Gott nieder. Es geschah damals und es kann genauso heute geschehen. Es setzt jedoch voraus, daß wir uns demütigen und so vorgehen, wie Gott es für uns festgelegt hat. Ich möchte hier etwas herausstellen, daß in diesem Zusammenhang sehr, sehr wichtig ist. Geht bitte mit mir zum Buch Hesekiel, Kapitel 43. Aufgrund dessen, daß wir einen bestimmten Lebensstil gelebt haben, vermischt mit etwas Geistlichkeit, waren wir fromme Leute. Aber tief in unseren Herzen haben wir diesen Hunger nach mehr von Gott. Wir sind vorwärts gegangen und wir haben dem Herrn gedient. Aber wir wollen sehen, wie sich der Herr mehr und viel kraftvoller bewegt. Wir wollen sehen, wie sich der Herr bewegt und die Gefängnistore bricht und die Verlorenen in sein Königreich hineinbringt. Wir können hier auch erkennen, daß, wenn Gott dies tut, und wir das Volk sind, das Er benutzen möchte, wir nicht dort bleiben können, wo wir sind, und erwarten können, daß Gott größere Dinge tut. Wenn es für Gott möglich wäre diese größeren Dinge durch uns zu tun, so wie wir sind, dann würden sie bereits geschehen. Habt ihr das verstanden? Wenn Gott sich in Deutschland in einer mächtigeren Art und Weise bewegen möchte, und wir sein Volk sind, durch das er sich bewegen soll, müssen wir erkennen, daß wir uns von dort, wo wir jetzt sind, geistlich zu einem anderen Ort bewegen müssen. Denn Gott kann sich nicht durch uns bewegen, wenn wir auf unserer bisherigen geistlichen Ebene bleiben. Wenn das möglich wäre, wäre es bereits geschehen. Wir müssen höher hinauf! Wir müssen tiefer gehen! Wir müssen näher herankommen! Und alle von uns spüren das im Geist. Aber das Problem ist eine gewisse Unbeweglichkeit, eine Art von Trägheit. Es ist so, wie wenn wir uns bewegen wollen, aber da ist etwas, das uns zurückzieht. Wenn du z.B. fliegen möchtest, wird die Schwerkraft dich immer wieder zurückziehen. Um eine Rakete zum Mond zu bringen, ist es erforderlich, die Schwerkraft zu durchbrechen. Auch wenn wir geistlich anfangen, uns zu bewegen, ist da eine Kraft, die uns immer wieder zurückzieht wie die Schwerkraft. So treffen viele Leute eine Entscheidung, mit dem Herrn voranzugehen, sich Ihm ganz hinzugeben, einen neuen Lebensstil aufnehmen, und dann gehen sie zwei, drei Tage, aber dann bricht alles wieder ein. Und sie haben es bereits viele Male versucht und sind dann müde geworden, Entscheidungen für den Herrn zu treffen ... Wir sind alle so, und Gott weiß es und hat auch dafür Vorsorge getroffen ... Genauso, wie die Wissenschaftler bzw. Astronauten die Schwerkraft brechen müssen, müssen auch wir geistlich diese Schwerkraft brechen und an Geschwindigkeit bzw. Kraft zunehmen, wenn wir uns in einen höheren geistlichen Ort hinein bewegen wollen. Gott lehrt uns, an Schwung und Kraft zu gewinnen. Wir müssen Vorbereitungen treffen, um durchzubrechen und frei zu werden von unserer persönlichen Schwerkraft. Laßt uns versuchen zu entdecken, was hierzu im Wort zu finden ist. Hesekiel, Kapitel 43, ab Vers 18: Und er sprach zu mir: Menschensohn, so spricht der Herr, HERR: Das sind die Ordnungen für den Altar an dem Tag, da er gemacht wird, um Brandopfer darauf zu opfern und Blut darauf zu sprengen. Da sollst du den Priestern, den Leviten, die von der Nachkommenschaft Zadoks sind, die mir nahen, spricht der Herr, HERR, um mir zu dienen, einen Jungstier von den Rindern zum Sündopfer geben. Und du sollst von seinem Blut nehmen und es an seine vier Hörner tun und an die vier Ecken der Einfassung und an die Abgrenzung ringsum; und so sollst du ihn entsündigen und Sühnung für ihn erwirken. Und du sollst den Jungstier des Sündopfers nehmen, und man soll ihn am Musterungsplatz des Tempelhauses, außerhalb des Heiligtums, verbrennen. Und am zweiten Tag sollst du einen Ziegenbock ohne Fehler zum Sündopfer darbringen; und man soll den Altar entsündigen, ebenso wie man ihn mit dem Jungstier entsündigt hat. Wenn du das Entsündigen vollendet hast, sollst du einen Jungstier ohne Fehler von den Rindern und einen Widder ohne Fehler von den Schafen darbringen: du sollst sie vor dem HERRN darbringen, und die Priester sollen Salz auf sie streuen und sie dem HERRN als Brandopfer opfern. Sieben Tage lang sollst du täglich einen Ziegenbock als Sündopfer zubereiten; und einen Jungstier von den Rindern und einen Widder von den Schafen, Tiere ohne Fehler, soll man zubereiten. Sieben Tage lang soll man für den Altar Sühnung erwirken und ihn reinigen und ihn einweihen. So soll man die Tage vollenden. Und es soll am achten Tag und fernerhin geschehen, daß die Priester eure Brandopfer und eure Heilsopfer auf dem Altar zubereiten. Und ich werde euch wohlgefällig annehmen, spricht der Herr, HERR. Wir werden jetzt nicht die einzelnen Details betrachten, wir wollen nur das darin enthaltene Prinzip betrachten. Was Gott wirklich wollte, war Gemeinschaft mit dem Volk. Aber diese Form von Gemeinschaft konnte nicht einfach sofort hergestellt werden. Heutzutage ist das Wort Intimität ein sehr populäres Wort geworden. Und die Menschen sprechen davon, in vertrauter Gemeinschaft mit Gott zu sein. Wir fordern die Menschen dazu auf, in der Anbetung in vertraute Beziehung mit dem Herrn zu treten. Und viele Menschen wollen in diese Art von Beziehung hineinkommen. Aber um offen zu sprechen: Viele Menschen, die sich eine vertraute Beziehung mit dem Herrn wünschen, wandeln nicht in enger Beziehung mit Gott. Wir kommen dann an diesen Ort der Anbetung, und du versuchst, dich in enger Beziehung mit dem Herrn zu fühlen, und du gehst wieder hinaus, und es ist alles vergessen. Es ist so schwer für dich, wirklich voll Liebe und Hingabe zu sein. So wird Gemeinschaft mit dem Herrn nicht hergestellt. So entsteht keine Freundschaft; ganz besonders, wenn diese Schwerkraft dich noch zurückzieht. Was sehen wir hier? Gott sagte am ersten Tag: Opfere mir einen Jungstier als Sündopfer. Das bedeutet: Befasse dich intensiv mit deinem persönlichen Leben und kümmere dich um die Sünden, die dir bewußt sind. Ein Jungstier ist ein großes Tier. So muß unser Weg mit dem Herrn damit beginnen, wirklich intensiv in unser persönliches Leben einzudringen. Am zweiten Tag sagte der Herr: Du sollst einen Ziegenbock als Sündopfer zum Altar bringen. Und in Vers 25 steht: Sieben Tage lang sollst du täglich einen Ziegenbock als Sündopfer zubereiten ... Und sieben Tage lang sollst du Sühnung für den Altar erwirken und ihn reinigen ... So wirst du ihn einweihen. Und dann am achten Tag laßt die Priester eure Brandopfer darbringen als Opfer der Gemeinschaft und vertrauten Beziehung. Dann werde ich euch annehmen, spricht der Herr. Was lehrt uns das? Ja, du hast dein Leben als Christ gelebt. Reue, Buße und Bekenntnis waren Teil deines Lebens; aber wenn du dich auf einen höheren Level bewegen möchtest, dann sei bereit, Zeit zu investieren. Plane eine Anzahl von Tagen ein. Laß soviel Aktivitäten, wie es nur möglich ist, sein und schaffe dir Zeit für den Herrn. Wenn es möglich ist, dann faste. Nimm dir Zeit, dein Herz wirklich umzugraben und zu pflügen. Schließe die Ablenkungen, die dich immer wieder zurückziehen, aus. Und werde nicht müde, jeden Tag in dieser Phase dein Herz zu überprüfen. Geh immer wieder hinein in alle Bereiche und prüfe, ob du wirklich ganz entschlossen bist, den Weg des Herrn zu gehen. Wenn du dir wirklich diese Art von Zeit nimmst, wirst du am ersten Tag über etlichen Dingen Buße tun. Am zweiten Tag wirst du deine Bibel lesen; du betest; du betest den Herrn an; du verbringst Zeit im Nachdenken, im Meditieren über den Willen Gottes. Am dritten Tag gehe wieder in die Bereiche hinein, mit denen du dich am ersten Tag befaßt hast. Und diesmal wird dein Einblick schärfer sein als am ersten Tag. Du wirst Dinge erkennen und sehen, die du vorher nicht gesehen hast. Du wirst feststellen, daß deine Buße tiefer geht als am ersten Tag. Manchmal wirst du vielleicht für Stunden über Dinge weinen, von denen du gedacht hast, du hättest bereits Buße getan. Was geschieht hier? Du bist nicht mehr nur mit den Dingen an der Oberfläche beschäftigt, sondern du gehst hinab zur Wurzel. Manchmal tun wir Buße über eine Sache und halten sie wirklich für unser Problem, aber wenn wir es weiter analysieren und dem Wort erlauben, da hineinzusprechen, und darüber in der Gegenwart des Herrn verweilen und dem Heiligen Geist erlauben, uns aufzuweichen und zu füllen, dann werden wir sehen, daß das, was wir für unser Problem hielten, nur das Nebenprodukt einer ganz anderen Sache ist. Und manchmal wird es geschehen, daß, wenn wir uns dieser Sache zuwenden, welche die Ursache für die erste Sache ist, wir feststellen werden, daß auch diese wiederum nur das Nebenprodukt einer anderen Sache ist. Ein Problem führt uns wiederum zum nächsten Problem und zum nächsten Bereich bis wir wirklich bei der Wurzel der ganzen Angelegenheit angelangt sind. Das passiert nicht an einem Tag. Das geschieht auch nicht in einem Gottesdienst. Es braucht Zeit und du wirst an Kraft und Geschwindigkeit zunehmen, während du auf dem Weg bist, bis du deine persönliche Schwerkraft durchbrochen hast. Ich weiß, daß die meisten von euch hier Leiter sind und ihr solltet heilig sein. Du sagst dir vielleicht, warum spricht er zu uns hier über Buße. Nun, wenn du noch nicht vollkommen bist wie die Heiligen im Himmel, dann gibt es immer noch Buße zu tun, nicht wahr? Wir sind auf einer Reise. Und Gott ist immer noch dabei, an uns zu arbeiten. Die Bibel sagt, wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, dann machen wir Ihn zum Lügner. Aber wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht und reinigt uns. Je näher wir an ihn herankommen, umso mehr werden wir die Dinge erkennen, die anders sind als Er. Aber hört, bitte: Wir sprechen hier nicht nur davon, über eine Sünde betrübt zu sein, sie Gott zu bekennen und Buße zu tun. In Vers 26 steht geschrieben: Sieben Tage lang soll man für den Altar Sühnung erwirken und ihn reinigen und ihn einweihen. Wir sprechen nicht nur davon, daß wir sagen: Herr, vergib mir, daß ich dieses bin oder jenes getan habe. Wir sprechen hier von Weihung. Wenn ich eine Sünde in meinem Leben bemerke, dann kann ich zum Herrn gehen; und Er ist treu und vergibt mir und ich werde gereinigt; und ich kann weggehen und bin gereinigt. Aber vielleicht komme ich morgen wieder zurück zum Herrn mit der gleichen Sünde. Die meisten von uns kennen dies. Aber dann kommt eine Zeit, in der wir nicht nur bekennen und uns reinigen lassen, sondern wo es um eine Weihe geht. Mit anderen Worten: Wir kommen in eine Bundesbeziehung mit dem Herrn. Wir schauen auf die Konsequenzen dieser Sache in unserem Leben. Welchen Einfluß es auf unsere Art zu denken hat, auf unsere Art mit anderen zu sprechen, auf unsere ganze Sichtweise, unsere Beziehungen zu anderen Menschen, unsere Berufung. Wir kommen dann an den Punkt, wo wir sagen: Herr, heute möchte ich mich selbst dir weihen. Ich sage nicht nur: Vergib mir, sondern ich sage: Niemals mehr. Das nennt sich dann Opfer. Wenn du an diesen Punkt kommst zu sagen: Ich werde es mir nicht mehr erlauben, diesen falschen Weg zu gehen, was bedeutet das dann in Bezug auf meine Beziehung zu anderen Menschen? Du wirst feststellen, daß du an diesem Punkt neue Prinzipien aufstellen wirst, nach denen du dich in Zukunft richten wirst in deinem Leben. Du sagst dann, wenn ich mich in diesem Bereich wirklich verändern möchte, dann kann ich dieses und jenes nicht mehr so tun wie früher, sondern ich muß das ändern und es jetzt so und so tun. Einige Dinge, die du aufgeben mußt, sind noch nicht einmal in sich böse. Aber du mußt sie dennoch aufgeben, wenn du genau auf dem Kurs bleiben willst, den du dich entschlossen hast einzuhalten. Einiges, worauf du dich festlegen wirst, wird nicht für jedermann notwendig sein. Einige Leute werden es vielleicht sogar lächerlich finden, aber du wirst wissen: Wenn ich an meinem Versprechen festhalten will, dann muß ich mich in dieser Sache festlegen. Das ist Weihe. Sie bringt dich in eine Bundesbeziehung mit dem Herrn. Geliebte, Gott vertraut uns auf unterschiedliche Weise. Er wird einer Person bestimmte Dinge sagen, die er einer anderen nicht sagen wird. Es gibt Dinge, die Gott mit einer Person tut, die er mit einer anderen nicht tut. Und die Entscheidung fällt hier in diesem Bereich. In welchem Bund stehst du? Gehst du wirklich hinein in diesen Bund mit dem Herrn? In dem Maß, in dem du dich dem Bund mit dem Herrn tiefer verpflichtest, in dem Maß kann er dich auch tiefer hineinnehmen in die Geheimnisse seines Königreichs. Gott sagt in Sprüche 8: Ich liebe diejenigen, die mich lieben. Und die mich suchen, werden mich finden. Und wenn der Herr sagt: Ich suche nach einem Mann, der in den Riß tritt für das Land, dann schaut er nicht nach einem beliebigen Fürbitter. Er sucht Menschen, die sich selbst hingeben und Ihm weihen auf eine bestimmte Art und Weise. Manche Menschen machen einen Bund mit dem Herrn in einem bestimmten Bereich, und Gott gebraucht sie in dem Bereich. Doch wenn ein anderer Bereich auftaucht, dann stellt sich heraus, daß sie hier noch nie ihr Leben wirklich hingelegt haben, und Gott kann sie in diesem Bereich nicht gebrauchen. Warum? Weil sie sonst zerstört werden würden. Du kannst keinen Feind bekämpfen, der dein Meister ist. Jesus sagte: Die Stunde des Bösen ist gekommen, aber er hat nichts in mir gefunden. Das ist so wichtig! Laßt uns noch weiter über den Bund sprechen. Es geht nicht nur darum, Sünde bekennen. Es geht darum: Welche Haltungen hast du? Manche Menschen tun gewisse Dinge nicht, aber sie tolerieren sie. Sie sind bereit, es durchgehen zu lassen. Sie sagen: Laß es geschehen, es ist nicht so schlimm. In diesem Prozeß der Bundesschließung, in dem wir uns selbst dem Herrn weihen, entscheiden wir uns für Sein Wort und nicht für unsere bisherige Meinung. Und wir stimmen dann nicht nur mit seinem Wort überein, sondern wir verpflichten uns selbst zu diesem Standard. Wir trennen uns von jeder unserer Einstellungen, die nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Wenn Gott sich unserer Nation zuwendet, dann sucht Gott nach den Menschen, die in ihrer Hingabe an den Punkt der Bundesbeziehung gekommen sind. Gott verlangt nicht, daß wir ihm alles auf einmal weihen. Er leitet uns schrittweise, und jeder Schritt ist ein Wunder. Und jeder einzelne Schritt läßt unsere Beziehung zu Ihm wachsen. Geliebte, wenn du dich für diese Art von Hingabe, von Weihe, in der Bundesbeziehung zum Herrn entscheidest, wird es eine vertraute Beziehung zum Herrn hervorbringen. Dann kämpfst du nicht mehr darum, vertraut mit dem Herrn zu sein. Sie ist einfach da. Du bringst sie nicht irgendwie hervor, sie ist wirklich da. Sie ist ein Ergebnis deiner totalen Übergabe an Ihn. Wenn du dann kommst, Ihn anzubeten, dann schließt du die Augen, und dann erlebst du eine Berührung, die niemand anderes in der Versammlung versteht, als nur du und Er. Alle singen die gleichen Worte, aber einige haben eine tiefe persönliche Bedeutung für dich wegen der Berührung durch den Herrn, die du erfahren hast. Manchmal wirst du nur singen und die Tränen werden fließen, weil du verstehst, was es wirklich bedeutet, an diesen Platz gekommen zu sein. Das ist es, was die Gemeinschaft mit Ihm, die vertraute Beziehung, hervorbringt. Gott sagt: Wenn du dir diese Tage nimmst, um dich mit der Sünde und den Schwachheiten in deinem Leben zu befassen, dann wirst du an diesen Platz kommen, an dem du wirkliche Gemeinschaftsopfer und Anbetungsopfer bringen kannst. Und dann werde ich dich annehmen. Über eine letzte Sache möchte ich noch sprechen. Wir haben über den Altar gesprochen, aber was ist mit dem Opfer? Die Bibel sagt in Römer 12,1 und 2: Gebt euch selbst dem Herrn als ein lebendiges Opfer. Das ist ein wohlgefälliger Gottesdienst für den Herrn. Seid nicht konform mit der Welt, sondern erneuert euren Sinn, daß ihr den Willen Gottes erkennt, das Gute und Wohlgefällige. Was ist das Opfer? Wir selbst sind das Opfer. Es gibt viele unterschiedliche Wege, über diesen Bereich zu sprechen. Laßt mich nur ganz kurz einen Weg aufzeigen, wie wir ein Opfer sein können. Ich möchte mich dabei auf den Bereich konzentrieren, wie wir Fürbitter werden können, die für dieses Land in den Riß treten. Wenn du ins Gebet gehst und du wirklich möchtest, daß Gott durchbricht in Bezug auf die Nation und die Barrieren einreißt, und du dich selbst dem Herrn als ein Altar anbietest, dann opfere nicht nur Gebet. Werde du selbst zum Gebet vor dem Herrn. Was meine ich damit? Es ist möglich, daß du vor den Herrn trittst und Gebetsopfer bringst; du sprichst Worte zum Herrn und teilst Ihm vieles mit; du bittest Ihn, vieles zu tun und gibst Ihm vielleicht sogar Ratschläge. Aber, meine Geliebten, das Allerwichtigste ist, daß ihr selbst zum Gebet werdet. Wie wird man zum Gebet? Schütte in deinen Gebeten vor dem Herrn dein ganzes Herz aus. Sprich nicht nur Worte. Schütte in deinen Gebeten dein ganzes tiefstes Inneres vor dem Herrn aus. Lerne, viel mehr mit deinem Herzen zu beten als mit deinen Lippen. Ich spreche jetzt nicht von stillen Gebeten. Stille Gebete haben ihren Platz, und man kann auch sein Herz im stillen Gebet ausschütten. Aber was ich sagen will ist: Laß die Tiefe, die in dir ist, mit der Tiefe Gottes reden. Und das setzt wiederum viele Dinge voraus, über die wir hier jetzt in der Kürze der Zeit nicht reden können. Laßt mich versuchen, es ganz kurz zusammenzufassen. In der Bibel steht in Jesaja 1, Vers 18: Kommt denn und laßt uns miteinander rechten! spricht der Herr ... Manchmal gehen wir zum Herrn und sagen: O, Herr, bitte hilf unserem Land. Ja, Herr, erwecke die Pastoren. Danke Jesus. Amen. Und dann warten wir noch auf jemand anderen, der sagt: Ja, Herr, und bitte erwecke die Jugendlichen. Gib ihnen Liebe für dich und Feuer für dich. Amen. Das sind gute Gebete. Sie sind gut, aber: Warum kommen wir nicht und rechten mit dem Herrn? Kommt denn, und laßt uns miteinander rechten! spricht der HERR. Die Bibel sagt: Komm und präsentiere deinen ganzen Fall. Würdest du vor Gericht gehen und so sprechen? Würdest du deinen Fall so darlegen? Kommt zum Herrn! Schaut in Daniel, Kapitel 9, wie Daniel betet. Er rechtet mit Gott und er bringt seinen ganzen Fall vor den Herrn. Wir haben keine Zeit, uns jetzt damit zu befassen. Aber so viel: Wenn wir ins Gebet gehen, dann laßt uns nicht nur ein Statement abgeben. Ja, das hat seinen Platz. Aber wenn wir einen Durchbruch wollen, und wir wissen, daß wir es mit einer wirklich schwierigen Situation zu tun haben, dann laßt uns den Herrn wirklich ergreifen und laßt nicht los. Erinnert ihr euch an Jakob und den Engel? Er ließ nicht los. Erinnert ihr euch an Hanna und das Kind? Sie betete und betete und die Priester dachten, sie sei betrunken. Sie sagten: Warum bist du die ganze Zeit betrunken? Und sie sagte: Ich bin nicht betrunken, ich bin eine Frau voller Schmerzen, ich habe mein Herz vor dem Herrn ausgeschüttet. Die Tiefe meiner selbst streckt sich aus nach dem Herzen Gottes. Sie hat ihren Fall dem Herrn dargelegt. In Jakobus 5,16 heißt es, daß das Gebet eines Gerechten viel vermag. Laßt uns wirklich inbrünstig und leidenschaftlich beten. Ich meine jetzt nicht, daß wir uns emotional in Stimmung bringen. Aber es ist möglich, uns in unserer ganzen Tiefe dem Herrn zu öffnen. David sagte: Aus der Tiefe rufe ich zu dir. Das Tiefe ruft zum Tiefen. Auch Jesus betete so. In Hebräer, Kapitel 5, Vers 7 steht: Er hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod erretten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden. Einige Leute sagen, wenn sie das hören: Das ist afrikanische Hingabe. Das ist keine afrikanische Leidenschaft, das ist der Heilige Geist. Wenn du an die unterschiedlichen Orte gehst, an denen sich Gott durch ganze Städte und Nationen bewegt, wenn du z.B. anschaust, wie die Menschen in Korea beten, oder in Argentinien oder in Brasilien warum können wir nicht akzeptieren, daß es der Herr ist? Ich habe an verschiedenen Orten gesprochen und gespürt, daß die Salbung des Herrn wirklich da war, und du lädst die Leute ein zum Gebet, und auf einmal ist da eine Stille. Ich sage nicht, daß wir nicht auch still beten können; es gibt eine Zeit dafür. Aber wenn in solch einer Situation die Leute die Augen schließen ...,dann sage ich: Meine Güte, fühlt ihr nichts in der Tiefe? Dann heißt es: Wir sind hier eher reserviert. Unsere Kultur ist nicht so emotional. Du verstehst das nicht, John, wir sind Engländer. Aber ich sage: In ganz Europa sind die schlimmsten Fußball-Holigans ... Und dann sprecht ihr davon, daß ihr nicht emotional sein könnt. Es liegt nur daran, daß wir Gott nicht unser Herz geben wollen. Wie kannst du Gott nur mit deinem Verstand lieben und nicht mit deinem Herzen! Wenn wir uns dazu entscheiden, dann können wir wirklich vertraut mit Ihm werden. Sei leidenschaftlich in Bezug auf den Herrn! Eine Sache habe ich gelernt: Wenn du dein Herz wirklich ausschüttest, dann ist es so leicht für den Heiligen Geist dein Anliegen aufzugreifen. Dann wird er dich zu dem Platz führen des Seufzens und Flehens, das über das menschlich Machbare hinausgeht. Es geht nicht darum, etwas Merkwürdiges zu tun, sei einfach inbrünstig und leidenschaftlich. Bete nicht nur mit den Lippen, sondern laß es aus der Tiefe deines Herzen kommen. Stehe mit deinem ganzen Leben dahinter; richte dich ganz und gar darauf aus. Laß deinen Verstand nicht durch irgendetwas abgelenkt sein. Richte dich ganz und gar nach dem Herrn aus und sei in Berührung mit seinem Herzen. Es ist mein Gebet, daß wir in diesen Tagen, die wir hier zusammen sind, wenn wir uns dem Gebet hingeben, daß wir dann wirklich leidenschaftlich und inbrünstig beten, daß wir wirklich mit allem beten, was in uns ist. Nicht nur während des Gebets, auch im Lobpreis und in der Anbetung. Wir können Gott mit allem preisen, was in uns ist. Wir können uns nach ihm ausstrecken und die Worte, die wir sagen, wirklich mit unserem Herzen meinen. Sei wirklich ernsthaft und voll bei der Sache. Was würde Gott bevorzugen? Ein Gebet aus ungeteiltem Herzen oder ein halbherziges? Laßt uns schmecken und sehen ... Ich habe jetzt nur über den Einzelnen gesprochen. Es ging darum: Wie können wir als Einzelne beginnen, uns selbst zu Altären machen, welche die Gegenwart Gottes anziehen? Es beginnt mit einem, aber es kann die ganze Nation berühren. Du kannst dem Herrn heute sagen: Ich entscheide mich, ein Altar sein, ein Opfer und ein Priester, wohlgefällig dem Herrn. Es gibt vieles in diesem Zusammenhang, über das wir nicht gesprochen haben ich habe euch bereits am Anfang gesagt, daß es ein weites Gebiet ist , aber wenn dies hier uns zum Starten bringt, dann gehen wir bereits in die richtige Richtung ...
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