| MEGATRENDS IM NEUEN MILLENNIUM Es hat niemals größere Möglichkeiten und auch Stolpersteine auf dem Pfad der Menschheit gegeben wie jetzt. Wenn die Welt auch dazu bestimmt ist über die Stolpersteine zu stolpern, so sind wir dazu hier, sie darauf aufmerksam zu machen und so viele Menschen wie wir können zu retten. Die Gemeinde ist dazu berufen ein Prophet für die Nationen zu sein. Um dies zu erreichen, sah ich, wie der HERR ihr ein Schwert und einen Becher gab. Die Gemeinde verstand nicht sofort den Sinn davon, aber als sie anfing zu verstehen, begann sie diese zu gebrauchen. Nun ist es Zeit für uns die große Autorität, die uns gegeben worden ist, zu verstehen. Es wird eine große Hungersnot nach dem Hören des Wortes des Herrn geben. Diese wird als Gericht kommen, weil die Gemeinde so wenig Wertschätzung vor Seinem Wort gehabt hat. Gericht beginnt immer bei Seinem eigenen Haus, denn ER kann die Welt nicht richten, wenn Sein eigenes Volk durch dieselben Sünden gebunden ist, die Sein Gericht herbeibringen. Ja, es wird sogar so sein, daß diese Hungersnot nach dem Hören Seines Wortes die ganze Erde erstaunen wird. Die Heiden werden verstehen, wie tragisch es ist, Sein Wort nicht zu haben. Wenn die Gemeinde umkehrt, wird ihr der Becher für zwei Dinge gegeben werden: Ihn zu trinken und zu dienen. Dann wird ihr das Schwert Seines Wortes gegeben werden. Dieses Schwert wird erhoben werden und wird die Aufmerksamkeit der Nationen haben. Es wird die Herzen derer, die Böses tun, mit Entsetzen schlagen und wird ein Leuchtfeuer für jene sein, die Gutes tun. Es wird eine Zeit kommen, in der das Wort Gottes unter den Nationen so hochgeschätzt sein wird, daß diejenigen, die es kennen wie Salomon sein werden, mit Menschen, die von den fernsten Enden der Erde kommen, um die Weisheit Gottes zu hören, die ihnen anvertraut worden ist. Der Becher, der der Gemeinde gegeben wird, ist der Becher Seines Wortes, der Erfrischung und Hoffnung bringt. Es ist eine Hoffnung, die so groß ist, daß sie Erfrischung zu allen Nationen bringt und viele für die frohe Botschaft der Errettung öffnet. Wegen diesem Becher wird die Gemeinde in der Lage sein, Richtungsweisung und Ziel für Viele in der Welt zu geben. Die Gemeinde wird auf der ganzen Erde eine Zeit von großer Wertschätzung erfahren. Das ist vom Herrn und wird eine große Gelegenheit für das Evangelium sein, aber es wird auch mit vielen Stolpersteinen für die Gläubigen einhergehen. Nur die Gnade der Demut wird uns während dieser Zeiten auf dem Pfad des Lebens halten, was in vielfacher Weise viel gefährlicher sein kann als die großen Zeiten der Finsternis, die auch kommen werden. Diese Periode, die von großem Ansehen für die Gemeinde ist, ist wie eine Parallele zu den ersten Jahren der Gemeinde in Jerusalem. Da hielten die Menschen Gläubige in hohem Ansehen, aber sie fürchteten sie auch. Wir müssen für diese Zeit vorbereitet sein, weil es eine große Gelegenheit sein wird Scharen zum Herrn zu führen und den Nationen Richtungsweisung zu geben. Und doch verneint das nicht die Tatsache, daß da auch Zeiten von großer Dunkelheit sein werden, die über die Erde fegen, genauso wie später die große Zerstörung auf Jerusalem kann. In Vorbereitung auf diese großen Ereignisse ist die Gemeinde gerade dabei durch eine Umwandlung (Metamorphose) zu gehen. Sie ist in dem Prozeß sich von einem Wurm in einen Schmetterling zu verwandeln. Eine Raupe beschränkt sich auf die Erde und ihr Pfad muß sich den Konturen der Erde anpassen. Gleichermaßen hat sich die Gemeinde für fast 2000 Jahre oft mehr den Wegen der Welt angepaßt, als den Wegen des Geistes. Bald wird die Gemeinde durch eine Veränderung gehen, die so dramatisch ist, daß es so scheinen wird, als würde eine gänzlich verschiedene Kreatur auftauchen. Es wird wie eine neue Geburt sein. Dieses Mal werden wir Flügel haben um hoch über die Wege der Welt aufzusteigen. Möglicherweise ist der größte Kampf, den ein Schmetterling jemals erfahren wird der, sich selbst aus dem Kokon zu befreien, indem die große Verwandlung stattgefunden hat. Wenn es jedoch nicht zur Stärkung des Schmetterlings wäre, die während dieses Kampfes stattfindet, würde er nie fähig sein seine großen Flügel zu schlagen und zu fliegen. Es ist nicht nur so, daß die Gemeinde eine Verwandlung durchzumachen hat, sondern sie muß sich dann in dem Kampf durchsetzen, selbst von dem Ort der Verwandlung befreit zu werden. Die Gemeinde ist durch Gewalten gebunden, die sie ganz stark daran gehindert haben all das zu werden, wozu sie geschaffen worden ist. Böse religiöse Geister sind zum Ersatz für den Heiligen Geist geworden. Kontrollierende Geister haben sie dominiert und Kreativität unterdrückt. Die Grundnatur Gottes und derjenigen, die Seinen Geist haben, ist kreativ. Politische Geister haben veranlaßt, daß sich die Gemeinde unter Menschenfurcht begeben hat und sie haben die Gemeinde so stark gebunden, daß sowohl der Teufel als auch die Welt davon überzeugt sind, daß sie niemals mehr etwas anderes, als ein Wurm, sein wird. Aber sogar unter diesem extremen Druck findet eine Veränderung im Inneren dieses Wurmes statt. Auch wenn er noch eingesperrt ist, wachsen die Flügel! Es wird es einen Gefängnisausbruch geben! Die Gemeinde ist dabei aus dem Gefängnis, in dem der Teufel und die Welt versucht haben sie zu halten, auszubrechen. Die Gemeinde ist dabei sowohl schön und stark hervorzukommen. Und sie wird fähig sein zu fliegen! Der Himmel wird ihr zu Hause sein und der Wind des Geistes wird ihr Führer sein. Wenn diese neue Gemeinde auftaucht, wird sie so verschieden von dem, was nun als Gemeinde erkannt wird, sein, daß die ganze Welt nicht einmal bemerken wird, daß es da jemals eine Verbindung zwischen diesen Beiden gab. Wenn die neu geschaffene Gemeinde anfängt aufzusteigen, werden die alten Formen mit allen bösen Dingen angefüllt werden. Die Korruption des Alten wird total sein und für die Gerechten wird es nicht länger möglich sein, in den alten Formen zu bleiben. Vor Jahren wurde mir gezeigt, daß ein geistlicher Bürgerkrieg auf die Gemeinde kommt. Was ich sah, war ein Krieg, indem Brüder gegen Brüder kämpften. Dieser große Konflikt wurde über geistliche Fragen ausgetragen, die die natürlichen Fragen reflektierten, die im amerikanischen Bürgerkrieg ausgefochten worden waren, solche wie die Plantagenmentalität von einigen Gemeindeleitern, Sklaverei gegen Freiheit, Einheit gegen Rebellion, etc. Dieser Krieg nähert sich nun und einleitende Gefechte brechen bereits aus. Aber es gibt doch Dinge, die wir tun können, die sowohl den Umfang und die Dauer dieses Konfliktes stark herabsetzen können, genauso wie der amerikanische Bürgerkrieg durch eine starke entschlossene Leiterschaft am Anfang bedeutend hätte verkürzt werden können. Wir müssen wir beten, daß der Herr eine starke entschlossene Leiterschaft aufrichtet, damit sich die Wahrheit rasch durchsetzen kann. Dieser Krieg kommt, aber es muß nicht eine so lang hinausgezogene Affäre, wie der amerikanische Bürgerkrieg war, sein. Die Macht von Kreativität wird in der Gemeinde freigesetzt werden, so daß sogar die größten Erfinder, Künstler und Visionäre der Welt dastehen und die Gemeinde bestaunen werden. Christen, die den Schöpfer kennen, sollten die kreativsten Leute auf dem Angesicht der Erde sein. Wir haben eine Quelle von lebendigem Wasser in uns, die niemals erschöpft werden kann. Es ist jedoch ein Fluß und kein See! Ein Fluß fließt immer und geht irgendwohin. Wahres Christentum ist das am meisten begeisternde und erfrischende Leben, das erfahren werden kann und dieser Fluß wächst nun zu einer unwiderstehlichen Kraft. Wenn wir in diesen Zeiten mit dem Herrn arbeiten wollen, müssen wir uns von Fesseln und Ängsten, die die Gläubigen in Anpassung hineinpressen, frei brechen. Diese stellen eine der zerstörerischsten Festungen dar, die sich selbst gegen die wahre Erkenntnis Gottes erhoben haben. Zum Beispiel scheint es so, daß wenn der Herr Jesus Wunder vollbrachte, er sie nie zweimal auf dieselbe Art und Weise tat. Eine der Ursachen warum die Gemeinde nur sporadisch Kraft für Heilung gehabt hat, war unsere Tendenz, uns auf Methoden und Formeln mehr zu verlassen als auf den Heiligen Geist. Wenn der Herr auf eine Weise heilt, versuchen wir dies gewöhnlich nachzuahmen, indem wir dieselben Gebete beten oder wir es im selben Rahmen tun oder wir holen sogar dieselben Leute zusammen um zu beten, anstatt auf den Heiler zu schauen. Es ist offensichtlich die wahre Natur des Herrn kreativ zu sein. Er ist sogar kreativ in der Weise, wie Er heilt. Formeln und Muster zu benutzen ist tatsächlich eine Form von Zauberei, die eine gefälschte geistliche Autorität darstellt. Wahre Autorität ist im Begriff in der Gemeinde freigesetzt zu werden, die ein Maß von Kreativität in Gläubigen freisetzen wird, der buchstäblich in der menschlichen Geschichte noch nie dagewesen ist. Dies wird tatsächlich solchen Glauben in der Gemeinde freisetzen, daß machtvolle Wunder das Resultat sein werden. Der gemeinsame Nenner der großen Glaubenshelden, die in Hebräer 11 aufgelistet sind, ist, daß sie alle etwas taten, was keiner vor ihnen getan hatte. Durch die gegenwärtigen Begrenzungen von Gedanken oder Handlung hindurchzupressen ist eine Demonstration von Glauben. Aus diesem Grunde wurde Abraham, der der Vater des Glaubens genannt wird, gezwungen, alles was er gekannt hatte hinter sich zu lassen, um Gott in unbekannten Gebieten zu suchen. Wahrer Glaube erfordert immer ein Gehen weit über den Bereich Bequemlichkeit hinaus. Wenn wir das tun, setzen wir nicht länger unser Vertrauen in unsere Umgebung oder andere Leute, sondern in Gott. Es geschieht in der Weise, daß jetzt ein großes Volk dabei ist, aus den gegenwärtigen Formen von Gemeinde, die auf menschliche Weisen gebaut worden sind, aufzutauchen und es wird alles riskieren, um das zu finden, was Gott baut. Das wird die Mächte des Status quo bedrohen, und zwar genau die Mächte, die jetzt noch die Heiligen unterdrücken. Das wird die Ursache für den kommenden geistlichen Bürgerkrieg sein. Wie dem auch sei ist eine wahre Einheit der Gemeinde erst möglich, wenn die Mächte von geistlicher Sklaverei besiegt sind und alle Menschen freigesetzt sind den Herrn mit ihrer eigenen Suche zu folgen. Das ist keine Erlaubnis gesunde Lehre zu verlassen oder gegen Gottes etablierte Autoritäten zu rebellieren. Jedoch wird es einen klaren Unterschied geben zwischen denjenigen, die ihre Autorität von oben erhalten haben und denjenigen, die sich selbst befördert haben oder durch Institutionen befördert worden sind. Die letzteren Autoritäten werden zunehmend als solche offenbar werden, die mit kontrollierenden, politischen und religiösen Geistern operieren. Dies ist Satans dreifache Seil, das er benutzt hat um die Gemeinde zu binden. Dieses Seil wird bald zerrissen werden und wahre Freiheit des Geistes in der Gemeinde freigesetzt werden und die Welt wird in zunehmende Tyrannei und Gebundenheit an das Böse kommen. Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. (2. Korinther 3,17) Wahrer Glaube ist auch wahre Freiheit. Die Freiheit des Glaubens wird nun freigesetzt. Wie bereits gesagt, wird dies auch in noch nie dagewesene Wunder hinein münden. Genauso wie sich der Geist auf dem, was formlos und leer war, im Anfang bewegte (Gen. 1,2) und eine so herrliche Schöpfung hervorbrachte, wird sich der Geist durch Gläubige bewegen, um neue Schöpfungen, sogar aus dem größten Chaos hervorzubringen. Der Heilige Geist wird durch Chaos nicht eingeschüchtert, noch müssen wir das sein. Lieber sollen wir Chaos als Gelegenheiten für den Heiligen Geist sehen darin zu arbeiten. Es wird in den verzweifeltesten Situationen sein, daß Seine größten Werke geoffenbart werden. Die Wahrheit muß tief in uns hinein gesät sein, um uns zu befähigen, den Niedergang von Autorität und ziviler Ordnung als eine Gelegenheit für Sein großes Werk zu sehen. Es gibt eine zunehmende Attacke des Teufels gegen Kinder und Jugend. Die Konfusion und Orientierungslosigkeit der Jugend wird fortfahren dramatisch zuzunehmen. Der Feind allen Lebens hat seine größte Finsternis gegen die Jugend freigesetzt, weil er weiß, daß dieses die Generation von Gottes Befreiern ist. Inmitten dieser großen Attacke beginnt es, daß große und noble Leiter auftauchen, von denen einige sehr junge Kinder sein werden. Die heftige Entschlossenheit dem Herrn zu folgen wird viele aus der Finsternis herausführen. Gott wird große Wunder durch sie tun. Wir müssen von diesen Kindern lernen und wie sie werden, um in das Reich Gottes hinein zu treten. Dem Dienst an Kindern und der Jugend muß unsere höchste Priorität gegeben werden. Diesem Dienst wird oft eine niedrige Priorität gegeben, weil die Kinder und die Jugend finanziell nicht viel zu geben haben. Sehr viele tun nur genug um die Kinder zu beschäftigen, während die Eltern Dienst empfangen können. Diejenigen, die ein Teil der kommenden Bewegung Gottes sein wollen, werden verstehen, daß gerade jetzt der wichtigste Dienst der ist, die Kinder und die Jugend für ihre Berufung in Christus zu trainieren und auszurüsten. Wir müssen anfangen sie jetzt in den Dienst freizusetzen. Ihre Generation wird in das Reich Gottes eintreten. Es wird einige Josuas und Kalebs von der früheren Generation geben, aber wir müssen unsere höchste Priorität dahin setzen, die kommende Generation vorzubereiten. Diejenigen, die das nicht tun, werden schnell anfangen von ihrem Platz zu fallen. Weil so viele Kinder mehr durch das Fernsehen als durch Belehrung aufgezogen worden sind, sind sie oft so konditioniert nur auf Klanghappen zu antworten. Ihre Aufmerksamkeitsspanne ist auf nur ein paar Sekunden reduziert worden. Sie sind von konstanter kräftiger Stimulation abhängig und nicht weniger als das wird es schaffen da zu ihnen durchzubrechen. Gott wird jedoch da durchbrechen. Im Buch der Apostelgeschichte waren die ersten Christen ununterbrochen über die großen Dinge, die Gott unter ihnen tat, in Ehrfurcht. Das ist die Natur von wirklichem Gemeindeleben. Es gibt nichts auf der Welt, was interessanter, erfüllender und begeisternder ist als Gott! Die nächste Bewegung Gottes wird sich nicht einfach nur um eine andere Lehrmeinung herum aufbauen. Die nächste Bewegung Gottes wird einfach die sein, daß Gott sich bewegt. Der Herr wird plötzlich in Seinen Tempel kommen und die ganze Welt wird es wissen. Wenn die Herrlichkeit des Herrn Seinen Tempel die Gemeinde erfüllt, wird kein Fleisch fähig sein zu dienen, sondern wird fliehen. Die Kinder und die Jugendlichen werden bei weitem mehr in Gott interessiert sein als in all diese Ablenkungen und Fallen, die der Feind vor diese Generation gesetzt hat. Sie werden zu Gott hingezogen sein, aber sie werden niemals zu toten Formen von Religionen und Programmen hingezogen sein. Wir können mit der Welt nicht auf dem Level der Unterhaltungsbranche in Konkurrenz stehen und wir brauchen das auch nicht. Die Salbung des Heiligen Geistes ist viel interessanter und bezwingender als irgend etwas, was der Teufel hat. Wir müssen aufhören zu versuchen die Kinder zu unterhalten, sondern sie einfach nahe zu Gott ziehen. Wenn wir uns zu IHM hinziehen lassen, so daß Er wahrhaft erhoben wird, werden alle zu IHM kommen. Diejenigen, die nahe zu Gott herankommen, werden die ansteckendsten Menschen auf Erden sein. Bei all unserer Begeisterung über das Neue müssen wir das Gebot, unsere Väter und Mütter zu ehren erfüllen, sowohl im Geistlichen als auch im Natürlichen. Ebenso müssen wir den alten, gereinigten Wein schätzen, damit er uns dienen kann. Wenn wir fähig sind einen Schritt weiter zu gehen, dann ist es nur deswegen, weil diejenigen, die vor uns gegangen sind, den Weg gut für uns vorbereitet haben. Sie werden auch an der Frucht teilhaben. Sie haben das Recht erworben, ein Teil der großen Gemeinschaft der Zeugen zu sein, mit denen Gott der Vater zusammensitzen wird, und werden die Morgendämmerung des Tages von Jesus Christus sehen. Unser Herr hat überwunden und Er ist dabei Seinen rechtmäßigen Platz als der König, der über alle Nationen regiert, einzunehmen. Diejenigen, die bereits gestorben sind um mit dem Herrn zu sein, werden mit IHM zurückkommen. Es ist richtig, daß sie geehrt werden. In Maleachi 3, 23+24 stellt der Herr fest: Siehe, ich werde Euch den Propheten Elia vor dem großen und furchtbaren Tag des Herrn senden. Und er wird das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern umkehren lassen, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage. Elia ist der Dienst, der den Weg für den Herrn bereitet. Eines der größten Dinge, die wir tun können, um zu helfen den Weg für IHN zu bereiten, ist die Herzen der Väter für ihre Kinder wieder herzustellen. Wir müssen auch verstehen, daß eine der Torheiten, die die größten Flüche auf jedes Land bringt der Weggang der Väter von ihren Familien ist. Das ist besonders ein Fluch über dem Westen in dieser Zeit. Familien zerbrechen und es ist meistens immer der Vater, der die Familie verläßt. Mütter müssen selten für ihre Kinder wiederhergestellt werden, weil sie selten entfremdet sind. 1. Timotheus 5,8 sagt uns: Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für jene, die in seinem Haushalt sind, nicht sorgt, hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger. Beachten sie, daß dieses Wort nicht an sie sondern vielmehr an ihn gerichtet ist. Sich um die Seinigen zu kümmern bedeutet nicht nur den Unterhalt zu zahlen, sondern Vater zu sein. Es gibt eine Art von Leiterschaft und Erziehung, die nur eine Mutter geben kann und es gibt eine Art, die nur der Vater geben kann. Kinder brauchen beides in einer Familie. Väter, die von ihren Familien aus selbstsüchtigen Gründen weggehen, verlassen den Glauben in einer sehr grundlegenden Weise und ihr Gericht wird sehr streng sein. Gemeindeleiter, die nicht klar zu dieser Wahrheit stehen, verleugnen auch ihre Berufung. Dank sei Gott für die Promise Keepers und die anderen großen Familiendienste, die sich etabliert haben, denn sie sind sicherlich unserer Unterstützung wert. Jedoch ist die lokale Gemeinde immer an der vordersten Front des Kampfes und es ist die Ortsgemeinde, die für die Familie kämpfen muß, besonders um die Herzen der Väter für ihre Kinder wiederherzustellen. Dieses nicht zu tun, wird es den größten aller Flüche auf unser Land bringen. Offenbarung 3,20 ist eine entscheidende Botschaft für unsere Zeit: Siehe ich stehe an der Tür und klopfe an, wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir. Er steht draußen und klopft und sucht danach in Seine eigene Gemeinde einzutreten. In dieser Schriftstelle sehen wir zweierlei: Die unglaubliche Geduld und Gnade Gottes und die unglaubliche Tragödie der Gemeinde, die nicht einmal weiß, daß der Herr nicht mit ihr ist. Wie Offenbarung 3,20 erklärt sind es nicht diejenigen, die sein Anklopfen hören, die IHM die Tür öffnen, sondern diejenigen, die Seine Stimme hören. Einer der Schlüsselthemen in unserer Zeit wird sein, ob wir die Stimme des Herrn kennen nicht. Deswegen werden sich die Attacken durch den Feind zunehmend fortsetzen, weil er weiter versuchen wird Menschen davon abzuziehen, danach zu trachten, die Stimme des Herrn zu erkennen. In Apostelgeschichte 2,1718 sagt der Herr: Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, daß ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen und eure Jünglinge werden Gesichte sehen und eure Ältesten werden Traumgesichte haben und sogar auf meine Knechte und meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen und sie werden weissagen. Es ist klar, daß eines der ersten Zeichen der letzten Tage das ist, daß der Herr Seinen Geist ausgießen wird. Träume, Visionen und Weissagung werden auf die Alten und die Jungen, Männer und Frauen, was jeden einschließt kommen. Wenn wir diese Ausgießung des Heiligen Geistes am Ende empfangen, werden diese Zeichen offensichtlich mit IHM kommen. Das ist auf dieselbe Weise wie der Herr zu seinem Volk von Anfang an gesprochen hat und uns wird versichert, daß es genauso in den letzten Tagen sein wird. Wenn wir verstehen wollen, was ER am Ende tut, so ist es deutlich, daß wir Visionen, Träume und Prophetien verstehen werden müssen. Es ist kein Zufall, daß der prophetische Dienst während der letzten zehn Jahre unter einem fast ununterbrochenen Angriff gewesen ist. Einige der heftigsten Attacken sind von denen gekommen, die für sich beanspruchen, Freunde des Prophetischen zu sein. Wir sollten jedoch nicht denken, daß das seltsam ist. John Wesley wurde von vielen Gemeindeleitern seiner eigenen Zeit für die unaussprechliche Anmaßung, von sich selbst als von einem Evangelisten zu sprechen, verurteilt. Die Wiederherstellung jedes Dienstes in der Gemeinde ist mit einem größeren Widerstand innerhalb der Gemeinde gekommen, als von der Welt. Einige werden die Wiederherstellung von Diensten aus Eifersucht und Furcht heraus ablehnen, aber die meisten werden versuchen irgend etwas Falsches zu finden, um ihre Ablehnung zu rechtfertigen, aber die Wiederherstellung wird doch kommen. Der prophetische Dienst wird zur Zeit in der Gemeinde wiederhergestellt und er wird mit wachsender Kraft und Glaubwürdigkeit hervorkommen. Die Hand mag fortfahren zu sagen, daß sie keine Notwendigkeit für die Augen hat, aber es geht ganz klar aus der Schrift hervor, daß wir unseren Auftrag für die letzten Tage nicht ohne das Prophetische erreichen können. Die prophetischen Gaben werden auf jeden, der im Heiligen Geist wandelt, ausgegossen werden. Lassen sie nicht zu, daß die Attacken sie entmutigen, sondern entscheiden sie sich dazu, ihre Wurzeln sogar noch tiefer in gesunde biblische Wahrheit zu senken und entschließen sie sich dazu, die Stimme des Herrn noch besser erkennen zu wollen. Der Herr sprach von sich selbst in Johannes 10,4 als dem Guten Hirten: Wenn er seine eigenen Schafe herausgebracht hat, geht er vor ihnen her und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. Die Schafe folgen Ihm, weil sie Seine Stimme kennen. Wir werden nur bis zu dem Grad fähig sein Ihm zu folgen, bis zu dem wir Seine Stimme kennen. Wir dürfen niemals Kompromisse eingehen mit dieser Hingabe daran seine Stimme zu erkennen, egal wir sehr Freunde oder Feinde uns davon abhalten wollen. Den Ruf, den der Herr zu jeder der Gemeinden in Offenbarung macht, war zu denjenigen, die überwanden. Wir müssen mit jeder Attacke nur unseren Enschluß fester werden lassen. Der Herr erlaubt solche Attacken, um jene mit dem wahren Glauben von denen, die nur so tun als würden sie glauben, zu trennen. Jeder Test ist für den Zweck der Beförderung. Wie Francis Frangipane es zu sagen liebt: Wir fallen niemals durch einen von Gottes Tests durch. Wir wiederholen ihn nur immer wieder, bis wir ihn bestehen. Wir kommen auch selten mit einem perfekten Ergebnis durch. Wie auch immer, jeder Test, den wir bestehen, befähigt IHN eine größere Autorität und Salbung auf uns freizusetzen. Gleichermaßen wächst der prophetische Dienst weltweiten gesehen dramatisch sowohl in Salbung und Autorität. Mehr als alles andere brauchen wir gerade jetzt die Demut, die uns in der Gnade Gottes halten wird. Wir dürfen uns selbst niemals der Korrektur von rechtmäßigen Quellen verschließen. Wir müssen Anklage und Verleumdung als Gelegenheiten akzeptieren, um ein bißchen mehr dem Stolz abzusterben, der der größte Stolperstein von allen sein kann. Einer der geistlichen Megatrends, der schnell eine radikale Auswirkung auf die Gemeinde haben wird, ist die steigende Hingabe, um den Auftrag von Epheser 4 erreicht zu sehen. Der ganze Epheserbrief beschreibt ein Gemeindeleben, das wahrscheinlich seit dem ersten Jahrhundert noch nicht vollkommen erfahren worden ist. Auf jeden Fall ist dies ein Auftrag, von dem wir wissen, daß er erfüllt sein wird bevor das Ende kommt. Damit allein das passiert, muß die Veränderung sogar noch radikaler sein, als diejenigen, die die Reformation genannt worden ist. Epheser 4,1314 beschreibt das Resultat einer Gemeinde, die so funktioniert wie sie beabsichtigt ist. Dies ist unsere Berufung und das müssen wir verfolgen: ...bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Vollmaß des Wuchses der Fülle Christi. Und ER gab einige als Apostel und einige als Propheten und einige als Evangelisten und einige als Pastoren und Lehrer zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, um den Leib Christi aufzubauen. (Eph. 4,1112) Hier sehen wir, daß sich der Dienst der Gemeinde nicht nur auf eine Person oder einen Dienst zentriert, sondern auf ein Team. Wir sehen auch, daß diejenige, die diese Berufungen haben, nicht einfach nur den Dienst tun, sondern, daß sie die Menschen dazu ausrüsten ihn zu tun. Das Christentum des 20. Jahrhunderts hat im allgemeinen eine größere Ähnlichkeit mit einem Publikumssport als mit dem Gemeindeleben, wie es im Neuen Testament beschrieben wird. Das Christentum im 21. Jahrhundert wird von den schrecklichen Fesseln, die das wirkliche Leben des Geistes so begrenzt haben, ausbrechen. Veränderung kommt. Publikumssports-Christentum ist eine andere Ursache für viel von dieser Lauheit, die nun in der Gemeinde vorherrscht. Es ist auch eine vorherrrschende Ursache für viele der Probleme, die die Gemeinde mit Menschen erfährt, die verdrossen oder, sogar noch schlimmer, gelangweilt worden sind. Jedem Christen ist eine Berufung, ein bestimmter Dienst gegeben worden, um ihn zu erfüllen. Sie sind vor der Schöpfung der Welt erkannt worden und mit einem Ziel berufen worden. Die Frustration darüber, nicht ausgerüstet zu werden oder den Platz nicht zu bekommen, um das zu erfüllen, wozu sie geschaffen worden sind, verursacht viele der Gemeindespaltungen und andere Probleme, die viele Menschen heute erfahren. Ich habe verschiedene Versammlungen mit Tausenden von Christen gefragt, wieviele von ihnen schon wissen, was ihre Berufung ist. Mit einigen Ausnahmen ist die Antwort immer wieder, daß es weniger als 5 Prozent sind. Wenn ich frage, wie viele tatsächlich schon in ihrer Berufung wandeln, dann sinkt die Rate gewöhnlich beträchtlich ab. Wie gut könnten wir leben, wenn nur 5 Prozent unseres Körpers funktionieren würde? Ist das die Art und Weise wie der Herr Seinen Leib beabsichtigt hat? Dieses ist einer der größten Fehler gewesen über den wir Buße tun müssen, wenn wir wirklich neutestamentliche Dienste in der Gemeinde haben wollen. Freiheit kommt. Eine neue Art von Leitern wird sich erheben, die den Auftrag von wahrem, neutestamentlichem Dienst erfüllen wird und Menschen ausrüsten und ihnen erlauben wird den Dienst zu tun. Dies wird wahrscheinlich in vielen Formen kommen, aber es wird kommen. Es muß. Ein echter neutestamentlicher Gemeindeleiter ist nur dann erfolgreich, wenn er oder sie andere aufzieht, die tun können, was sie selber tun. Ist das nicht das Modell, das der Herr uns für Leiterschaft gegeben hat? Dann werden wir wirkliches Gemeindewachstum haben, welches nicht nur fett macht, sondern auch an Stärke wächst. Zukünftiges Gemeindeleben wird nicht auf Veranstaltungen aufgegebaut werden, sondern durch die Bewegung des Heiligen Geistes durch Sein Volk. Der Gedanke, daß die Gemeinde ein Verammlungsort ist, wird nicht fortfahren zu bestehen. Der Heilige Geist wird genau so frei sein durch Sein Volk am Montagmorgen zu fließen wie Er es am Sonntagmorgen tut. Es gibt im Neuen Testament Raum für eine Vielfalt von Gemeindeleitungen. Wie dem auch sei, es hat sich ein System von Gemeindeleiterschaft entwickelt, welches den Dienst pervertiert hat. Es geht bis zu dem Punkt, an dem es für einen echten pastoralen Dienst schwierig ist zu funktionieren und für andere Dienste beinahe unmöglich. Daher hat der Heilige Geist einige der effektivsten und gesalbtesten Pastoren in säkulare Positionen gestellt, wo sie tatsächlich ihren Job besser tun können. Viele sind Schullehrer, Geschäftsleiter und Arbeiter in fast jedem Bereich. Diese Leute sind wirklich ihren Studenten, Angestellten und Mitarbeitern Pastoren. Wenn sie einer von ihnen sind, dann mag die Gemeinde vielleicht ihren Dienst nicht beachten, aber Gott tut es. Seien sie ihrer Berufung treu, denn sie sind mehr mit der Zukunft der Gemeinde im Einklang als Vieles von dem, wovon jetzt gedacht wird, daß es Gemeinde ist. Sie sind ein Teil der neuen Art von Diensten, die hervorkommen. Die reinste Form des Gemeindelebens in der Schrift wird in den Evangelien gefunden. Als Jesus auf der Erde wandelte, zeigte Er uns die Art und Weise, wie er wollte, daß wir leben. Gelegentlich ging Er zum Tempel um zu lehren, aber meistens diente Er da, wo die Leute in ihrem täglichen Leben zu finden waren. Er schien viel mehr zu Hause an einem Strand zu sitzen oder im Haus von jemanden zu sein, als er es im Tempel war. Unsere größten Zeiten der Gemeinschaft mit dem Herrn und miteinander wird gewöhnlich in solchen natürlichen Umgebungen zustande kommen. Die neue Gemeinde wird nicht weiter sich mit Gebäuden identifizieren, sondern mit Leben. Damit soll nicht gesagt werden, Gemeindeversammlungen sind nicht wichtig. Es gibt Zeiten für Lehre und besonderen Dienst, was viel effektiver ist in solchen festgelegten Rahmen. Genau wie sich die Gemeinde in der Apostelgeschichte im Tempel traf und von Haus zu Haus, müssen wir anerkennen, daß die Von-Haus-zu-Haus-Treffen genauso sehr Gemeinde sind wie diejenigen, die in unseren Gebäuden stattfinden. Genauso wie Jesus die meisten Seiner Nachfolger inmitten ihrer täglichen Aktivitäten traf und von dort her berief, hat ER sich nicht verändert und neigt ER weit mehr dazu, die Leute da zu treffen, wo sie leben und nicht in einer künstlichen pseudogeistlichen Umgebung. Wenn die Gemeinde in unserer Zeit von Bedeutung sein soll, müssen wir aus dem Gefängnis, das durch die vier Mauern unserer festgelegten Gemeindegebäude gebildet wird, ausbrechen. Wenn wir uns nur im Heiligen Geist in unseren festgelegten Gebäuden bewegen, sollten wir die Berechtigung dessen, was wir tun in Frage stellen. Genau wie Jesus den Hauptteil Seines Dienstes im Rahmen des täglichen Lebens tat, wird ER immer noch seine größten Werke inmitten des täglichen Lebens tun, also in alltäglichen Umgebungen. Die neuen Gemeindeleiter werden auch sehr verschieden ausgewählt und zubereitet sein als jene der Vergangenheit. Wir müssen lernen wahre geistliche Leiterschaft zu erkennen, wie der Herr es tat. Er ging nicht zu den großen religiösen Institutionen Seiner Zeit, um Seine Leiter für die Gemeinde zu finden, sondern Er ging zu gewöhnlichen Leuten, die durch das Gewöhnliche, das tägliche Leben, vorbereitet worden sind. Leben tut mehr, um uns für den Dienst vorzubereiten als irgendeine Institution. Institutionelle Vorbereitung für den Dienst kann unrealistische Leiterschaft hervorbringen, die außerhalb der Tuchfühlung mit dem wirklichen Leben steht. Dieses ist eines der Gründe, warum die Gemeinde zunehmend aus der Berührung mit den Zeiten gekommen ist. Während ich noch immer glaube, daß Seminare einen Platz in der Vorbereitung für den Dienst haben können, war es doch nie beabsichtigt, daß sie erstrangig sind. Seminare sterben, aber sie können einen großen Beitrag für die Zukunft der Gemeinde haben, wenn sie erlauben, daß ihre Absicht neu definiert wird. Als einer der größten Theologen und Visionäre unserer Zeit erzählte mir C. Peter Wagner vor einigen Jahren, daß Konferenzen Seminare als den erstrangigen Platz zur Ausrüstung der zukünftigen Leiter der Gemeinde ersetzt hätten. Ich glaube, daß das wahr ist, aber daß der hauptsächliche biblische Weg, der ist, einen Leiter in Jüngerschaft zuzubereiten und daß dieser Weg noch wiedergefunden werden muß. Viele schrecken immer noch vor dem Begriff Jüngerschaft wegen einiger Exzesse der Vergangenheit zurück, aber wir dürfen diese höchst wichtige Form von Leiterschaftsvorbereitung nicht ablehnen. Wir werden ohne sie nicht dorthin kommen, wohin wir berufen sind. Jüngerschaft ist Gottes erster Weg um zukünftige Leiter und Dienste vorzubereiten und eine weitere große Bewegung, die dies wieder entdeckt, kommt in die Gemeinde. Und doch muß dies nicht ein separater Strom und Schwerpunkt werden, der die Korruption irgendeiner Wahrheit verursachen wird. Es muß in das Leben der gegenwärtigen Gemeinden hineinfließen. Jeder Paulus, der keinen Timotheus hat, verschwendet einen guten Teil seines Dienstes und versagt das zu tun, was sein größter und meist anhaltender Beitrag für die Gemeinde sein kann. Der Herr Jesus warnt uns in Matthäus 23,1213: Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe der meisten Menschen erkalten. Wer aber ausharrt bis ans Ende, wird errettet werden. Das ist jetzt! Viele Christen werden kalt. Studien zeigen uns jetzt, daß es nur sehr wenig Unterschied zwischen der Moral jener gibt, die für sich beanspruchen wiedergeborene Christen zu sein, und den Ungläubigen. Die Schrift ermahnt uns in 2. Korinther 13,5: Prüft euch, ob ihr im Glauben seid, untersucht Euch! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, daß Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr etwa unbewährt seid? Wenn es keinen Unterschied gibt zwischen der Art wie wir leben zu der, wie andere leben, die den Herrn nicht kennen, dann haben wir im Test versagt! Wenn wir in unserem Glauben lauwarm sind, dann ist es an der Zeit hinein- oder herauszukommen. Wenn wir nicht im Feuer für Gott sind, tun wir besser daran von der Gemeinde wegzugehen als in ihr zu bleiben. Wenn wir nicht im Feuer für Gott stehen, verletzen wir uns selber, indem wir Heuchler werden und wir verletzen die Gemeinde mit unserer Gegenwart. Wahres Gemeindeleben ist nicht ein Anhängsel für ein paar Stunden pro Woche, so daß wir uns über uns selber besser fühlen können. Wenn wir unser Leben nicht dem Herrn gegeben haben und Ihm nicht mehr als ein paar Stunden pro Woche gegeben haben, dann sind wir diejenigen, die jetzt dieses zutrifft. Wenn dies auf uns zutrifft und wir uns selbst entfernen, dann wird uns der Herr bald aus Seinem Mund ausspeien, wie uns in Offenbarung 3,16 gesagt wird. Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit: Werde heiß! Er ist der HERR von allem und ER gab Sein eigenes Leben, um uns zu erkaufen. Tag und Nacht verdient ER unsere ganze Hingabe. Wieviele von uns hätten unsere Ehepartner geheiratet, wenn sie uns am Hochzeitstag Folgendes gesagt hätten: Liebling, ich liebe dich so sehr, daß ich dir 364 Tage im Jahr treu sein werde. Ich werde dir nur an einem Tag im Jahr untreu sein. Ist der Herr eine Braut wert, für die das Gegenteil von Treue momentan wahrer ist und sie nur einige Tage im Jahr treu ist? Der Herr kommt. Vor dem Ende will der Herr eine Braut haben, die leidenschaftlich in Liebe zu IHM ist, so daß sie sich selbst bereitmacht. Wie die Braut, die so sehr ihren Bräutigam liebt, daß sie dazu entschlossen ist, daß ihr Brautkleid ohne einen einzigen Fleck oder eine Falte ist, so ist die Braut Christi dabei, zu ihrer ersten Liebe zurückzukehren. Sie wird an ihrer Liebe erkannt werden, Liebe zuerst gegenüber dem Herrn und dann aneinander. Dieses wird eine radikale Veränderung sein. Das die Natur von radikalem Christentum.
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