Hand in Hand - Internationaler christlicher Lehr- und Hilfsdienst
Artikel und Bibelstudien

Helft kämpfen mit Beten!
Von Hartwig Henkel

Die Vision
Unser Auftrag
Der Widerstand des Feindes
Die böse Armee
Worte über Beziehungen und Leiter
Schutz durch Fürbitte
Tägliches Gebet um Schutz
Unser Betersystem von "Hand in Hand"


Die Vision

Die Heilige Schrift ist absolut klar in dem Punkt, dass Gott Seinen Plan einer herrlichen, siegreichen Gemeinde am Ende der Tage erfüllen wird. Gottes Volk wird den Herrn repräsentieren als Vater in Seiner Liebe, Barmherzigkeit, als Richter in absoluter Gerechtigkeit und als König über jeden Bereich des Lebens. Wir werden ohne Übertreibung zur Welt sagen können: „Wenn ihr uns seht, dann seht ihr Jesus.“

Für ein beständiges Glaubensleben ist es absolut unerlässlich, dass wir die Prophetien aus Gottes Wort über die kommende Herrlichkeit in der Gemeinde kennen und sie in uns leben. Wenn unsere Begeisterung nur durch den Schwung von geistlichen Leitern besteht, werden wir bald erlahmen und in Resignation fallen. Nur der Geist Gottes kann uns durch das Wort treffen und motivieren. Unser Glaube kommt aus unserem Umgang mit dem Wort Gottes.

Paulus erinnert seinen Schüler Timotheus an die vorangegangenen Weissagungen über ihn, damit er durch sie den guten Kampf kämpft. ( 1. Ti 1,18) Prophetien geben Kraft zum Kampf!

Hier einige wichtige Worte über die Zukunft der Gemeinde Jesu:

Jesus sieht eine siegreiche Gemeinde, die die Werke des Teufels zerstört und das Evangelium mit sichtbarer Kraft zu den Enden der Erde bringt.( Mat 16,18 + Mat 24,14)

In Eph 5,25-27 spricht Paulus davon, wie Jesus Seine Gemeinde reinigt, damit sie mit Herrlichkeit erfüllt ist.

Dieses Werk der Reinigung wird mit Erfolg abge­schlossen werden. Denn in Off 19, 7-8 lesen wir:

Lasst uns fröhlich sein und frohlocken und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleide in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.

In Eph 4 beschreibt Paulus noch einmal die Vision einer reinen, starken Gemeinde, die wirklich Christus auf Erden repräsentiert und zeigt auch, wie sie zustande kommt:

Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glau­bens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Vollmaß; des Wuchses der Fülle Christi. Denn wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum.

Lasst uns aber die Wahrheit bekennen in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus. Aus ihm wird der ganze Leib gut zusammengefügt und verbunden durch jedes Gelenk des Dienstes, entsprechend der Wirk­samkeit nach dem Maß; jedes einzelnen Teils; und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe. Eph 4,11-16

In Apg 15,15 lesen wir, dass die Apostel die Gemeinde als die Wiederherstellung der Hütte Davids gesehen haben, die in Amos 9,11-12 prophezeit wurde. König David hatte unter der Leitung des Heiligen Geistes erstmals diese Praxis einer ununterbrochenen Anbetung, die mit Fürbitte und geistlichem Krieg verbunden ist, eingeführt. Diese Hütte Davids hatte bereits vor Pfingsten einige Male Zeiten der Wiederherstellung erlebt. Jedes Mal hatte es als Folge geistliche, moralische und soziale Erneuerungen des Volkes gegeben. Die Wirkung dieser Art des Priesterdienstes gemäß; Apg 15,15 wird eine Be­wegung des Heiligen Geistes sein, durch den die Nationen in kraftvoller Weise auf den Herrn hinge­wiesen werden.

Die Wiederherstellung der Gemeinde und das Erschein­en der Herrlichkeit auf der Erde ist deutlich in der Schrift be­schrieben.

Du aber, HERR, bleibst auf ewig, dein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht.
Du wirst aufstehen, wirst dich Zions erbarmen. Denn es ist Zeit, ihn zu begnadigen, denn gekommen ist die bestimmte Zeit. Denn deine Knechte haben Gefallen an seinen Steinen, sie haben Mitleid mit seinem Schutt. Die Nationen werden den Namen des HERRN fürchten, alle Könige der Erde deine Herrlichkeit. Denn der HERR wird Zion aufbauen, er wird erscheinen in seiner Herrlichkeit. Ps 102,12-16

Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN! Ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden! Und das Höckerige soll zur Ebene werden und das Hügelige zur Talebene! Und die Herrlichkeit des HERRN wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird es sehen. Denn der Mund des HERRN hat geredet. Jes 40,3-5

Ganz offensichtlich war der Dienst von Johannes dem Täufer erst eine kleine Teilerfüllung dieser machtvollen Prophetie, die von einem weltweiten Wirken Gottes spricht. Auch Jesaja prophezeite die kommende Herr­lichkeit und beschrieb, dass sie in einer Zeit großer Dunkelheit auf die Gemeinde kommen würde. Auf diese kommende Herrlichkeit muss die Gemeinde ange­messen reagieren, um den vollen Nutzen dieser Herr­lichkeit für die Nationen zu erleben.

Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufge­gangen. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker­schaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jes 60,1-2

In dieser prophetischen Sicht müssen wir leben, damit wir mit Motivation und Beständigkeit ausgerüstet sind und nicht in den Details des Alltags und der Routine des geistlichen Dienstes versinken.

Unser Auftrag

Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott wohlannehmbar durch Jesus Christus. 1.Pet 2,4-5

Unser Bestimmung ist, für den Herrn heilige Priester zu sein, die Ihm dienen in Lobpreis und Anbetung und die die Sünden des Volkes in Fürbitte zu Ihm bringen und das Volk segnen in Seinem Namen.

Der Segen Gottes kommt in ein Land durch die Gemein­de, durch Gottes Volk, das selbst in seiner Berufung lebt und den Segen Gottes erlangt, um ein Segen für die Nationen zu sein. Wir sind ja freigemacht, damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme. (Gal 3,14) Die Herrschaft über die Tore des Feindes, die uns als Abrahams versprochen wurde, ist der Schlüssel zu einem Leben im Sieg, das den Herrn ehrt und vor den Ungläubigen darstellt.

Dass so etwas tatsächlich möglich ist, zeigt die Ge­schichte Englands, das durch den Dienst Wesleys und seiner Mit­arbeiter eine tiefgreifende Erneuerung erlebt hat. In dem Video „Transformation“ ( ein „Muss“ für jeden Beter!) werden auf eindrückliche Art Beispiele aus unserer Zeit gezeigt, wie durch das Gebet von Christen in Einheit ganze Städte verwandelt werden.

Darum besteht allergrößte Dringlichkeit, für die Reife der Gemeinde zu kämpfen und zu arbeiten!

Die Gemeinde muss freigesetzt werden, ihre Aufgabe zu er­kennen und anzupacken.

Zur Zeit ist das Volk Gottes bei uns in einem sehr schwachen Zustand: Sünde, ver­schwenderische Selbst­sucht und Un­glaube lähmen den Fortschritt. Es geht oft viel mehr um die Erhaltung des momentanen Zu­standes, um unseren Segen und unser Wohlergehen als um den Willen Gottes und die Ausbreitung Seines Reiches.

Mit unserem Dienst „Hand in Hand“ wollen wir zu­sammen mit vielen anderen mitarbeiten an der Zu­rüstung der Ge­meinde. Mitte der Siebziger Jahre, ganz am Anfang meines Glaubenslebens, zeigte mir der Herr durch eine Vision eines Bruders meinen zukünftigen Dienst in Deutschland. In dieser Vision waren Karren, die im tiefen Schlamm stecken­geblieben waren. Sie wurden mit Seilen herausgezogen. So verstehen wir heute unseren Dienst an den Gemeinden.

Bevor Neues gebaut werden kann, muss oft Altes nie­der­­gerissen werden, das dem Plan Gottes widersteht. So finden sich die Bauleute des Herrn oft in ähnlicher Situation wie Jeremia.

Siehe, ich bestelle dich an diesem Tag über die Nationen und über die Königreiche, um auszureißen und niederzureißen, zugrunde zu richten und ab­zubrechen, um zu bauen und zu pflanzen. Jer 1,10

Durch verkehrte oder unausgewogene Lehre, Unglaube, Ablenkung vom Wesentlichen oder den Betrug der Sünde wird Gottes Volk gefangen gehalten. Der Geist des Hu­ma­nis­mus prägt zur Zeit noch vieles, was in den Gemein­den geschieht. Das Festhalten an menschlichen Maßstäben und Vorstellungen über Liebe hindert das Auf­richten der göttlichen Ordnung. Ohne entschlossenen Kampf wird sich nichts daran ändern.

Der Widerstand des Feindes

Wann immer Festungen des Feindes angegriffen und niedergerissen werden, erhebt sich der wütende Wider­stand des Feindes, der die Gemeinde weiter in Gebun­den­heit und Niederlage halten will.

Paulus erinnert uns daran, dass wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen, sondern gegen Mächte der Finster­nis. Denn oft kommt der Widerstand des Feindes auch durch Menschen, aber sie sind nicht unsere Feinde. Wir müssen lernen, das Böse mit Gutem zu überwinden. Gläubige, die durch ihre menschliche Sicht ihre je­weilige Gruppierung mit dem Reich Gottes ver­wech­seln, die getrieben sind von Habsucht, Macht­streben oder Ehrsucht, geben so dem Feind in ihrem Leben und Dienst Raum. Wenn solche Sünden in unserem Herzen leben, lassen wir uns zu Anklage, Verleumdung, Aus­grenzung hinreißen und lähmen den Leib des Herrn.

Als zum Beispiel Gideon den Götzenaltar seines Vaters niederriss, versuchte der Feind seine Festung der Bos­heit durch Menschen wieder aufzurichten und wollte Gideon einschüch­tern.

Da sagten die Männer der Stadt zu Joasch: Führe deinen Sohn heraus! Er muss sterben, weil er den Altar des Baal umgerissen und weil er die Aschera, die dabei stand, umgehauen hat! Ri 6,30

Der Kampf im Volk Gottes tobt um Reinheit und Ein­heit, die aus der Furcht des Herrn geboren ist und des­halb Sünde nicht tolerieren kann. Wenn wir eine solche geistliche Einheit an­streben, wird der Widerstand des religiösen Geistes, der eine Liebe und Einheit ohne Wahrheit anstrebt, schnell offenbar. Diese Festung des Teufels mitten in der Gemeinde muss und wird fallen. Der religiöse Geist widerstrebt der Wahrheit, denn er verführt zu einem Glauben an den Herrn ohne das Kreuz der echten Selbstverleugnung. Paulus spricht von gewissen Arbeitern im Reich Gottes, die den Absichten Gottes entgegen arbeiten:

Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes Christi sind: deren Ende Ver­derben, deren Gott der Bauch und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das Irdische sinnen. Phil 3,18-19

Die erschreckende Warnung des großen Apostel ist, dass wir, die wir doch nur wegen des Kreuzes überhaupt noch leben dürfen, zu Feinden des Kreuzes Christi werden können, zu Menschen, die selbst nicht bereit sind, das Kreuz zu tragen, und, noch viel schlimmer, auch noch andere davon abhalten.

Böse Worte von Menschen, die um Ehre, Macht und Einfluss kämpfen, sind starke Waffen des Feindes, die uns bedrücken, entmutigen, ängstigen und lähmen können.

Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen. Spr 18,21

So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe, welch kleines Feuer, welch einen großen Wald zündet es an! Und die Zunge ist ein Feuer, die Welt der Ungerechtigkeit. Die Zunge zeigt sich unter unseren Gliedern als diejenige, die den ganzen Leib befleckt und den Lauf des Daseins entzündet und von der Hölle entzündet wird.

Denn jede Art, sowohl der wilden Tiere als der Vögel, sowohl der kriechenden als der Seetiere, wird ge­bändigt und ist gebändigt worden durch die mensch­liche Art; die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen: sie ist ein unstetes Übel, voll tödlichen Giftes. Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen worden sind. Aus demselben Mund geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein. Jak 3,5-10

Von der Hölle entzündet! Voll tödlichen Giftes! Solche drastischen Worte sollen uns aufwecken und empfind­sam machen dafür, dass Gottes Maßstäbe sehr verschie­den sind von unseren. Wir können mit unseren Worten tatsächlich Zerstörung und Tod bringen! Wir müssen uns prüfen, wie wir zum Beispiel mit Gerüchten über andere umgehen. Das Fleisch liebt es, schlechte Dinge über andere, und ganz besonders über diejenigen, die uns Mühe machen, zu hören und weiterzugeben. Dadurch werden andere negativ beeinflusst und unheilige Allianzen werden geschmiedet. Grundsätzlich dürfen wir ungeprüfte Dinge nicht weitergeben und müssen sogar denjenigen warnen, der uns das Gerücht mitgeteilt hat. Solange wir in diesem Bereich noch nicht unter der Zucht des Heiligen Geistes und des Wortes Gottes stehen, werden wir weiter das teuflische Werk der Teilung vorantreiben.

Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gebe. Eph 4,29

Worte der Anklage, Verachtung, Verleumdung und böswilligen Unterstellung können wie scharfe Waffen andere Menschen treffen und verfluchen. An etlichen Stellen in den Psalmen finden wir Hinweise darauf, dass Worte von Men­schen gefährliche Waffen sein können.

Sein Mund ist voll Fluchens und Truges und Be­drückung; unter seiner Zunge ist Mühsal und Unheil. Ps 10,7

Verderben sinnt deine Zunge, wie ein geschliffenes Scher­messer Trug übend. Ps 52,2

Du verbirgst sie in dem Schirme deiner Gegenwart vor den Verschwörungen der Menschen; du birgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zunge. Ps 31,20

Mitten unter Löwen ist meine Seele, unter Flammen­sprühenden liege ich, unter Menschenkindern, deren Zähne Speere und Pfeile, und deren Zunge ein scharfes Schwert ist. Ps 57,4

 

Verbirg mich vor der Verschwörung der Übeltäter, vor dem Aufruhr derer, die Böses tun!

Die ihre Zunge gleich einem Schwert geschärft, bitteres Wort als ihren Pfeil angelegt haben, um im Versteck auf den Un­schuldigen zu schießen, plötzlich schießen sie auf ihn und scheuen sich nicht. Ps 64,2-4

Sie schärfen ihre Zunge wie eine Schlange; Otterngift ist unter ihren Lippen. Ps 140,3

Wir sind grundsätzlich ausgerüstet mit Autorität über den Feind, den Satan und seine Dämonen. Nur unsere eigene Sünde und die Passivität gegenüber Verfluchung durch andere kann dem Feind Raum geben. Mit bösen Worten gegen andere Gläubige helfen wir nur dem Feind, sein zerstörerisches Werk zu tun. Ich stelle es mir so vor, dass gnadenlose Worte die geistliche Schutzhaut aufritzen, und der Feind dann durch diese offenen Stellen eindringen kann.

Wenn wir dieses gefährliche Potential unserer eigenen Worte erkennen, weil wir Schrift­stellen wie die eben zitierten nicht einfach als dichterisches Bild abtun, dann werden wir alles daran setzen, unsere Zunge mit Gottes Hilfe zu zügeln. Wir werden den Herrn um eine Wache für unseren Mund bitten und auch unsere Geschwister um uns herum ermutigen, uns auf unser verkehrtes Reden aufmerksam zu machen. Pastoren und andere geistliche Leiter werden gute und segnende Worte über die anderen Gemeinden und Christen sprechen (und zwar öffentlich in gleicher Weise wie hinter ver­schlossenen Türen!) und auch diejenigen aus ihren eigenen Reihen disziplinieren, die sich in diesem Bereich vergehen.

Auf diese wichtigen Wahrheiten haben uns in der Ver­gangen­­heit Diener Gottes wie zum Beispiel Derek Prince mit seinem Buch „Segen oder Fluch“ hinge­wiesen ( speziell in den Kapiteln 14 „Seelisches Ge­rede“ und 15 „Seelische Gebete“). Besonders ein­drücklich sprach der Herr vor fünf Jahren durch die Vision von den Horden der Hölle über den geistlichen Kampf in der Gemeinde. Zur Erinnerung hier noch einmal der Anfang der Vision, die Rick Joyner erhielt, um das Volk Gottes zu warnen und vorzubereiten:

Die Böse Armee

Ich sah eine dämonische Armee, die sich, so weit ich sehen konnte, erstreckte. Sie war in Divisionen gegliedert, von denen jede ein anderes Banner trug. Die vordersten und mächtigsten Divisionen waren Stolz, Selbstgerechtigkeit, Ansehen vor Menschen (Menschen­gefälligkeit), selbst­süchtiger Ehrgeiz, ungerechtes Ur­teilen; aber die größte aller war Neid (Eifersucht). Der Anführer dieser gewaltigen Armee war der "Ankläger der Brüder" selbst. Ich wusste, dass es noch viele weitere böse Divisionen außerhalb mei­nes Sichtbereiches gab, aber diese waren die Vorhut dieser schrecklichen Horde aus der Hölle, die nungegen die Gemeinde losgelassen wurde.

Die Waffen dieser Horde trugen Namen: ihre Schwerter hießen "Einschüchterung", ihre Speere "Treulosigkeit", ihre Pfeile hießen "Anklage", "Geschwätz", "Verleumdung" und "Fehlerfinden". Kundschafter und kleinere Abteilungen von Dämonen mit Namen wie "Ablehnung", "Bitterkeit", "Ungeduld", "Unvergebung" und "Böse Lust" waren vor diese Armee gesandt, um die Hauptattacke vorzubereiten. Ich wusste tief in meinem Herzen, dass die Gemeinde noch niemals zuvor mit etwas derartigem

konfrontiert worden war.

Der Hauptauftrag dieser Armee war es, Spal­­tung zu ver­ursachen. Sie war ausgesandt, um jede Art von Beziehung zu attackieren, wie z.B. Beziehungen zwischen Gemeinden, zwischen den Gemeindemitgliedern und ihren Pastoren, Ehemännern und Ehefrauen, Eltern und Kindern und sogar zwischen den Kindern untereinander. Die Kundschafter hatten den Auftrag, Lücken in den Gemeinden, Familien

und Einzel­personen auszuspähen, die durch die Ablehnung, Bitterkeit, böse Lust usw. ausgenutzt werden konnten, um den nachfol­genden Divisionen größere Breschen schlagen zu können.

Am schockierendsten an dieser Vision war, dass diese Horde nicht auf Pferden, sondern auf Christen ritt! Die meisten dieser Christen waren gepflegt, angesehen und machten einen geläuterten (gereinigten, kultivierten) und gebildeten Eindruck. Dies waren Christen, die sich selbst den Mächten der Finsternis bis zu einem derartigen Grad geöffnet hatten, dass der Feind sie benutzen konnte, und sie dennoch

dachten, dass sie von Gott verwendet werden. Der Ankläger weiß, dass ein in sich uneiniges Haus nicht bestehen kann, und seine Armee repräsentierte seinen äußersten Versuch, eine derart vollständige Spaltung in die Gemeinde zu bringen, dass sie völlig aus der Gnade fallen würde.

Ganz ähnlich äußert sich auch Arnold Muwonge, ein Co-Pastor von John Mulinde in seinem

Wort über Beziehungen und Leiter

Als wir am 5. Juni 2000 bei uns zu Hause in Sale-Manchester beteten, sah ich fuchsähnliche Biester, die aus Dschungeln und von Flüssen kamen, diese waren sehr hässliche Tiere. Und obwohl ich von Afrika komme, wo seltsame Arten von Tieren weitverbreitet sind, hatte ich noch niemals so etwas wie diese gesehen.

Diese Tiere kamen in Großstädte, Städte und Häuser in großer Zahl. Ich war sehr aufgestört wegen dieser Szene, weil ich spürte, dass es eine Bedeutung hatte, die ich nicht herausfinden konnte. Ich nahm mir ungefähr zwölf Stunden Zeit um zu beten und den Herrn zu fragen, es mich wissen zu lassen, was die Biester tatsächlich repräsentierten und dann sagte mir der Herr das Folgende:

 

Die Gebete und geistlichen Aktivitäten, die die Gemeinde durch die vergangenen paar Jahre hin­durch getan hatte, haben dem Lager des Feindes einen ernsthaften Schlag versetzt und er spürt das Feuer, welches von der Gemeinde kommt.

 

Als Ergebnis davon, hat er einen Gegenangriff gegen diese (die Gemeinde), die ihn angreifen, ge­macht und hat seine Streitmächte zu der auch Reservestreitmächte gehören, gesandt um die Ge­mein­de besonders auf den folgenden Gebieten zu attackieren:

 

Um die Kommunikation innerhalb von Familien zu zerbrechen (zwischen Ehemann und Ehe­frau, damit sie die ganze Zeit aufeinander herumhacken)

Um die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern zu zerbrechen.

Um sogar die Kommunikation unter Leitern in derselben Gemeinde / Organisation und Städten zu zerbrechen und Trennungen zu bringen.

Er versucht, dass Beziehungen so viel wie möglich Schwierigkeiten haben.

Diese dämonischen Streitkräfte sind auch dafür verantwortlich, dass sie viele Krankheiten und unerfreuliche Umstände bei vielen christlichen Leitern verursachen.

 

Satan verallgemeinert seine Kämpfe nicht länger, sondern attackiert spezifische Leute in der Ge­mein­de und ist bereit den größten Schaden der möglich ist zu verursachen, weil er in seinem Ter­min­kalender nicht mehr viel Zeit übrig hat, bevor Gott die Erweckung, die er Nationen versprochen hat, freisetzt. Er versucht soviel wie möglich an Zerstörung zu verursachen, damit wir unsere Auf­merksamkeit von den Verheißungen Gottes weg auf unsere Probleme hin umschalten.

Während ich in meinem Herzen darüber nachdachte, was die Antwort auf all das sein könnte, kam das Wort des Herrn zu mir und er sagte: „Wenn mein Volk steht, werde ich ihnen den Sieg geben. Seitdem der Feind dich spezifisch attackiert, musst auch du ihn auf spezifische Weise attackieren. Sei mehr strategisch, als aktiv.“

Das bedeutet, dass wir in spezifischerer Weise beten und geistlichen Krieg führen und nicht nur die Anliegen verallgemeinern sollten - dann werden wir den Durchbruch sehen.

Wir sollten ermutigt sein, weil wir in Satans Reich großen Schaden verursacht haben.

„Ihr seid aus Gott, Kinder und habt sie überwunden, denn größer ist der, der in euch ist als der, welcher in der Welt ist. (1Joh. 4,4)

Arnold Muwonge

4 Southern Road, Sale, Cheshire, M33 6HQ, England

Schutz durch Fürbitte

Von Nehemia können wir lernen, welch eine Kraft die Ermuti­gung hat. Als Gottes Volk sich an die Arbeit machte, die Stadtmauer von Jerusalem wieder­auf­zu­bauen, wurden es vom Feind bedrängt und einge­schüchtert.

Und als ich ihre Furcht sah, da machte ich mich auf und sagte zu den Edlen und zu den Vorstehern und zum Rest des Volkes: Fürchtet euch nicht vor ihnen! An den Herrn denkt, den großen und furchtbaren! Und kämpft für eure Brüder, eure Söhne und eure Töchter, eure Frauen und eure Häuser! Neh 4:14

Weil der Herr die Gemeinde wiederherstellen will, um sie in der Welt zu gebrauchen, müssen wir jetzt auch für diejenigen kämpfen, die vom Feind gelähmt sind. Gottes Geist ruft zum Gebet wie nie zuvor und will uns auch helfen, echten Glauben für diesen Dienst zu be­kommen. Glaubendes, beharrliches und durchdringen­des Gebet ist unser Schutz und die Voraussetzung für Durchbrüche.

Und bei Nehemia lernen wir auch, dass diejenigen, die bauen geschützt werden müssen.

Und es geschah von diesem Tag an: die eine Hälfte meiner jungen Männer war an dem Werk beschäftigt, und ihre andere Hälfte hielt die Speere, die Schilde und die Bogen und die Schuppenpanzer bereit. Und die Obersten standen hinter dem ganzen Haus Juda,

Neh 4,16

Ganz besonders brauchen Leiter Schutz durch Fürbitte, weil sie oft eine Speerspitze für Gottes Wirken sind. Denn Gottes Reich wird auf folgende Weise gebaut: Der Herr gibt einem Leiter einen Auftrag und dann ruft Er andere Menschen mit verschiedensten Begabungen dazu, um zu helfen, diesen Auftrag auszuführen. Eine ganz wesent­liche Form dieser Unterstützung ist die Für­bitte.

Wenn wir uns zum Beispiel den großen Apostel Paulus an­sehen, können wir klar sehen, welch hohen Wert er dem unterstützenden Gebet durch andere Gläubige für sein per­sönliches Wohlergehen und auch für seinen Dienst beimisst. Rettung von verschiedensten Gefahren und die Qualität seines Dienstes hing auch von der unter­­stützenden Fürbitte anderer ab. Deshalb bat er immer wieder um diese Unterstützung.

Ich ermahne euch aber, Brüder, durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, mit mir zu kämpfen in den Gebeten für mich zu Gott, damit ich von den Unge­horsamen in Judäa errettet werde und mein Dienst für Jerusalem den Heiligen angenehm sei; damit ich durch den Willen Gottes mit Freuden zu euch komme und mich mit euch erquicke. Römer 15:30 - 32

Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen und auch für mich! damit mir Rede verliehen werde, wenn ich den Mund öffne, mit Frei­mütigkeit das Geheimnis des Evangeliums bekannt zumachen ... Eph 6,18-19

Und der hat uns aus so großer Todesgefahr errettet und wird uns erretten; auf ihn hoffen wir, dass er uns auch ferner erretten werde; wobei auch ihr durch das Gebet für uns mitwirkt, damit von vielen Personen für das uns verliehene Gnadengeschenk gedankt werde, durch viele für uns. 2 Korinther 1,10 - 11

Wenn sogar der große Apostel Paulus auf die Gebete seiner Glaubensgeschwister angewiesen war, wieviel mehr wir heute! Meine Frau Elke und ich sowie die treuen Mitarbeiter unseres kleinen Teams brauchen eure Gebetsunterstützung. Manches Mal kommen wir durch unseren Auftrag in solch kritische Situationen, dass der bedrängende Widerstand des Feindes hautnah zu spüren ist. Oft haben wir auch den Eindruck, dass wir die Wirkung der schützenden Gebete fühlen können. Wo vorher eine stahlharte Wand des Widerstandes war, die uns entmutigen möchte, so dass man am liebsten wieder nach Hause gehen will, öffnet sich auf einmal etwas und die wohltuende, aufbauende Gegenwart des Herrn tröstet uns wieder und der Herr schenkt Siege und Durchbrüche.

Wenn der Beter nicht überzeugt ist, dass seine Gebete etwas bewirken und wichtig sind, wird sein Gebets­dienst schwach sein. Glaube für Gebet kommt durch das Hören des Wortes Gottes über Gebet. Jedem re­gistrierten Beter für „Hand in Hand“ möchten wir die Predigtcassette „Motivation zum Gebet“ kostenlos anbieten. ( bitte dazu Info am Schluss des Artikels beachten!) Ein sehr ermutigendes Beispiel eines kühnen Fürbitters, der überzeugt ist von der Effektivität seines Dienstes ist Epaphras. Obwohl er genau wusste, dass der große Apostel Paulus fortwährend für die Gemeinde in Kolossä betete ( Kol 1,9-12), gab er sich auch hin und betete sehr ausdauernd für diese und zwei weitere Gemeinden die gleichen Gebete.

Es grüßt euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit für euch ringt in den Gebeten, dass ihr vollkommen und völlig überzeugt in allem Willen Gottes dasteht. Denn ich gebe ihm Zeugnis, dass er viel Mühe hat um euch und die in Laodizea und die in Hierapolis. Kol 4,12-13

Hätten wir bei einem solchen Gebetsauftrag nicht schnell resigniert? Was soll ich kleiner Christ noch diese Gebete beten, wo sie doch der große Paulus andauernd betet! Aber Epaphras war überzeugt, dass durch seinen Beitrag Dinge geschehen würden, die durch das Gebet von Paulus nicht erreicht werden können.

 

Fürbitter sind diejenigen, die sich schützend vor und um andere stellen und die Pfeile des Feindes abwehren.

Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und jede Zunge, die vor Gericht gegen dich aufsteht, wirst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit von mir her, spricht der HERR. Jes 54,17

Mit dem weiter oben beschriebenen Hintergrund über die Macht der Worte können wir auch das folgende Gebet von der Brownsville-Gemeinde in Pensacola verstehen:

Tägliches Gebet um Schutz

Himmlischer Vater, ich bete dieses Gebet in der Kraft des Heiligen Geistes!

Im Namen Jesu binde ich, weise ich zurück und erkläre für unwirksam: alle Teilung, Missstimmung, Uneinheit, Streit, Hader und Ärger, Zorn, Mord, Kritik, Ver­damm­nis, Stolz, Neid, Missgunst, negatives Reden, Über­treibung und Lüge, Armut Furcht verbreitende Geister, Geister der Hexerei und den antichristlichen Geist.

Ich binde alle Flüche, die gegen mich ausgesprochen wurden. Ich segne, die mich verfluchen und ich bete, dass Du diese Menschen segnest.

Ich binde alle ausgesprochenen Worte, die mich richten sollen, ebenso aber auch alle richtenden Worte, die ich über andere Menschen ausgesprochen habe.

Ich binde die Macht der negativen Worte anderer über mein Leben. Ebenso binde ich alle Gebete, die nicht durch den Heiligen Geist gesprochen worden und erkläre sie für wirkungslos.

Ich binde über meinem Leben jede psychische und seelische Kraft, Hexerei, Zauberei und falsche Zungen, die gegen mich gebetet haben.

Ich bin ein Kind Gottes!

Ich widerstehe dem Teufel!

Keine Waffe, die gegen mich gerichtet ist, wird mich treffen!

Ich lege die Waffenrüstung Gottes an.

Ich nehme im Namen Jesu Autorität über diesen Tag!

Ich erkläre, dass dieser Tag erfolgreich, gesegnet und in allen Bereichen vollständig sein wird!

Ich erkläre, dass ich heute in Deiner Liebe laufen werde!

Der Heilige Geist führt und leitet mich an diesem Tag.

Ich unterscheide zwischen den Gerechten und den Bösen.

Ich habe Autorität über Satan, alle Dämonen, Mächte und Gewalten.

Ich ergreife diese Autorität über Satan und all seine Dämonen und all die Menschen, die durch sie beeinflusst sind.

Ich erkläre, dass Satan unter meinen Füßen ist - und dort bleibt er auch den ganzen Tag!

Ich bin ein Gerechter Gottes in Jesus Christus - ich bin Gottes Eigentum!

Satan, du bist gebunden über meiner Familie, meinem Verstand, meinem Körper, meinem Zuhause und meinen Finanzen.

Ich bin durch das Blut Jesu vor jeder dämonischen, physischen oder mentalen Attacke geschützt.

Ich richte um mich, meinen Ehepartner und meine Kinder einen Schutzwall auf, der Tag und Nacht steht!

Ich bitte Dich, Herr, im Namen Jesu, Engel aufzu­stellen, die mich und meine Familie umgeben und auch unsere Wohnung vor jedem Eindringling bewahren.

Ich bekenne, dass ich geheilt und gesund bin. Ich blühe, werde lange leben, bin beständig, unbestechlich, frucht­bar, voller Frieden, Geduld und Liebe. Was immer ich mit meinen Händen tun werde, es wird gelingen - denn Gott kümmert sich um all meine Belange!

Gott, ich bete für den Dienst, den Du für mich hast.

Salbe mich, Herr, damit ich alles ausführen kann, wozu Du mich berufen hast.

Ich rufe göttliche Zeitpunkte, offenen Türen für Ge­legen­heiten und von Gott herbeigeführte Begegnungen in Existenz.

Ich bekenne, dass mein Zeugnis und mein Dienst wirk­sam und vollmächtig ist.

Ich schieße die Pfeile des Evangeliums ab - Du, Heiliger Geist, sorgst dafür, dass sie treffen.

Ich preise Dich, Herr, und bitte all dies im Namen Jesu!

AMEN!

Ó  Brownsville Assembly of God, 3100 W. DeSoto Street, Pensacola, Fl 32505, USA

(entnommen dem letzten Rundbrief vom Glaubenszentrum Bad Gandersheim)

Unser Betersystem von „Hand in Hand“

Im folgenden möchten wir unsere Fürbitte unterstützung als ein mögliches Modell für andere Leiter und Pastoren vorstellen.

Zur Zeit haben sich etwa ein 70 Geschwister als Beter für unseren Dienst gemeldet. Das ist fantastisch! Wir sind dem Herrn sehr dankbar für jeden einzelnen! Wir beten immer wieder auch für sie, dass der Segen des Herrn auf alle Bereiche Eures Lebens kommt und auch, dass sie brennend im Geist und motiviert sind, um diesen wichtigen Dienst des Gebetes weiterzuführen und ihn immer stärker auszubauen. Die Intensität und die Menge der Gebete soll sich steigern. Davon wird letzt­lich auch jeder Beter in seinem persönlichen Bereich und seinem ge­meind­­­lichen Umfeld profitieren.

Jeder Beter hat von uns schriftlich sieben Themen be­kommen, die er als Grundlagen für sein Gebet für unseren Dienst nutzen kann. Auf je einer Seite sind diese Anliegen, für die gebetet werden soll, näher beschrieben:

Gott wohlgefallen

Wohlgefallen bei Menschen

Klare Vision und Erkenntnis

Geist, Seele und Leib

Kampf und Schutz

Prioritäten

Familie

Zusätzlich bekommen die Beter noch aktuelle Gebetsanliegen aus unseren Freundes­briefen, wo Termine und Projekte an­gekündigt und manchmal auch noch andere Anliegen speziell aufgeführt werden. Schließlich kann und soll natürlich der Heilige Geist jeden Beter in spezieller Weise führen.

Jeder am Gebet für unseren Dienst Interessierte hat die Möglichkeit, sich als sogenannter Planbeter zu melden. Planbeter sind diejenigen, die verbindlich in jeder Woche jeweils an einem von uns festgelegten Tag beten, damit eine flächendeckende Gebetsabdeckung vorhanden ist. Planbeter bekommen oft auch noch spezielle Gebets­anliegen.

Alle anderen beten, so wie sie Zeit finden und an uns erinnert werden. Planbeter sind nicht „besser“ als die anderen Beter. Es gibt sehr engagierte Beter, die nicht nach Plan beten können, aber sehr speziell vom Heiligen Geist geleitet werden und in solchen Zeiten sehr intensiv beten.

Wenn unsere Beter im Gebet einen Hinweis vom Herrn ( Schrift­stelle, Vision, Eindruck) bekommen haben, sollen sie sich ganz frei fühlen, den Eindruck schriftlich mitzuteilen.

Wir versuchen auch immer unsere Beter zu ermutigen,

indem wir darauf hinweisen, dass alle Segnungen und Durchbrüche unseres Dienstes durch alle Beteiligten zustande kommt.

So haben Beter vollen Anteil an allen Siegen. So wie es bei David’s Kriegen war, soll es auch heute sein:

Denn wie der Anteil dessen, der in den Kampf hinabzieht, so soll auch der Anteil dessen sein, der bei dem Tross bleibt. Miteinander sollen sie teilen. 1 Sam 30,24

Also, lasst uns im Gutestun nicht müde werden! Denn zur be­stimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. ( Gal 6,9) Beten ist eine wichtige Form von Gutestun!

Denn Gott ist nicht ungerecht, euer Werk zu vergessen und die Liebe, die ihr zu seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und dient.

Heb 6,10

Ó Hartwig Henkel, Hand in Hand 

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